Gesellschaft
Themen
-
Wasserknappheit im südmarokkanischen ZagoraEine Stadt hat Durst
2017 hatten die Menschen in der Stadt Zagora genug: Sie zogen auf die Straßen um ihr Recht auf Trinkwasser einzufordern. Bei diesem als "Durst-Proteste" bekannt gewordenen Geschehnis verhaftete die Polizei 23 Teilnehmende. Geändert hat sich seitdem nicht viel. Von Ilhalm Al-Talbi
Von Ilham Al-Talbi -
Interview mit dem Journalisten und Performance-Künstler Michel Abdollahi"Deutschland schafft mich!"
Der Journalist Michel Abdollahi kam 1981 in Teheran zur Welt und zog 1986 nach Hamburg. Mit seinen Fernsehdokumentationen zu gesellschaftlichen Themen wie Integration, Rassismus und Rechtspopulismus gelang ihm der große Durchbruch. Mit Qantara.de spricht er über sein Buch "Deutschland schafft mich!".
Von Schayan Riaz -
Der Fall des saudischen Dissidenten Omar AbdulazizIm Visier Riads
Er war ein Freund des ermordeten Journalisten Jamal Khashoggi: Omar Abdulaziz. Jetzt scheint auch er Saudi-Arabien ein Dorn im Auge zu sein. Im kanadischen Exil wurde der Aktivist offenbar durch die Polizei gewarnt. Von Diana Hodali
Von Diana Hodali -
Mikhal Dekels "Tehran Children"Iran als Zufluchtsort vor Nazi-Deutschland
Der Vater von Mikhal Dekel war Teil eines Kontingents jüdischer Kinder, die aufgrund der Shoah eine Odyssee von Polen bis nach Iran zurücklegten. In einem Buch spürt die Autorin der Geschichte der "Tehran Children" nach. Von Daniel Walter
Von Daniel Walter -
Das Leid der Kinder im JemenMinderjährige als Zielscheibe
Eine UN-Studie belegt das Leid der Kinder im Jemen. Zugleich nimmt UN-Generalsekretär Antonio Guterres die von Saudi-Arabien geführte Kriegskoalition von einer Schwarzen Liste. Die Entscheidung ist umstritten.
Von Kersten Knipp, Lewis Sanders IV -
Nachruf auf ägyptische LGBTIQ-Aktivistin Sarah Hegazy"Wie soll ich überleben in einer Gesellschaft, die auf Hass basiert?"
Im Jahr 2017 wurde Sarah Hegazy in Kairo verhaftet, weil sie auf einem Konzert die Regenbogenfahne zeigte, das Symbol für Homosexualität und Queerness. Nun hat sich die Aktivistin in Kanada das Leben genommen. Von Christopher Resch
Von Christopher Resch -
Tunesien nach dem Corona-LockdownZwischen Aufbruch und Perspektivlosigkeit
Nach Entspannung der Corona-Krise hebt die Regierung fast alle Restriktionen auf. Die sozialen Folgen des Lockdowns treffen Tunesien jedoch hart. Während Sozialproteste und Streiks die Regierung unter Druck setzen, sehen immer mehr Menschen in der Flucht nach Italien den einzigen Ausweg. Von Sofian Philip Naceur
Von Sofian Philip Naceur -
Terrormiliz "Islamischer Staat"IS-Rückkehrer und der Arm des Gesetzes
Vom Terror-Kalifat nahtlos zurück in den deutschen Alltag? Das war einmal. Inzwischen häufen sich die Gerichtsverfahren. Dabei spielt das Völkerstrafrecht eine besondere Rolle. Einzelheiten von Matthias von Hein
Von Matthias von Hein -
Arabische Solidarität mit George Floyd"Das Übel des Rassismus sitzt auch in Tunesien zu tief"
In Tunis haben Aktivisten mit einer Protestaktion die Black Lives Matter-Bewegung unterstützt. Sie verurteilten den Rassismus gegen Schwarze und machten auf die anhaltende Diskriminierung im eigenen Land aufmerksam. Aus Tunis informiert Alessandra Bajec.
Von Alessandra Bajec -
Corona-Pandemie in AfghanistanAfghanen fürchten verspätete Corona-Welle
Afghanistan wurde bislang laut offiziellen Zahlen von der Corona-Pandemie nicht im selben Ausmaß wie der Nachbar Iran getroffen. Aber Defizite wie fehlende Testkapazitäten lassen Schlimmeres befürchten. Waslat Hasrat-Nazimi informiert.
Von Waslat Hasrat-Nazimi -
„A History of Jeddah“ von Ulrike Freitag„Die Erinnerung an Migrationsgeschichten lebt weiter“
Dschidda unterscheidet sich von anderen Städten der Arabischen Halbinsel, sagt die Nahost-Historikerin Ulrike Freitag. In ihrem Buch „A History of Jeddah“ geht sie der bewegten, von Handel und Pilgerfahrt geprägten Geschichte der einst osmanischen Hafenstadt nach. Jannis Hagmann hat mit ihr gesprochen.
Von Jannis Hagmann -
Orientierung in schwierigen ZeitenIslam-Theologin erstmals in Ethikrat berufen
Mit Muna Tatari wurde erstmals eine islamische Theologin in den Deutschen Ethikrat berufen. Das Gremium von Juristen, Philosophen, Medizinern, Sozialwissenschaftlern und Theologen berät die deutsche Politik in ethischen Grundsatzfragen. In der Corona-Krise sind die Herausforderungen an das Gremium gewachsen. Von Christoph Strack
Von Christoph Strack
Meistgelesene Artikel
-
Algerien und Frankreich
„Wir müssen unser Wissen über die Kolonialzeit vertiefen“
-
Israels Hightech-Krieg
Eine Ära der automatisierten Gewalt
-
„Islamische Kunst“ in deutschen Museen
Zwischen kolonialem Erbe und neuen Labels
-
Taliban in Afghanistan
Macht gefestigt, Träume zerplatzt
-
Gesundheitskrise in Gaza
Ein Leben zwischen Abwasser und Trümmern
-
Afghan:innen in Deutschland
„Die meisten fühlen sich verraten“