Gesellschaft
Themen
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Dialog der ReligionenDie "friedensstiftende Wirkung" von Religionen
Seit Montag treffen sich Religionsvertreter aus Asien im Auswärtigen Amt - darunter erstmals auch Vertreter der nicht-abrahamitischen Religionen: Hindus, Buddhisten, Shintoisten und Daoisten. Außenminister Maas will sie zum Dialog ermuntern und das friedensstiftende Potenzial von Religionen fördern. Von Christoph Strack
Von Christoph Strack -
Iran bei der Fußball-WM 2018Ein Volksfest mit Hindernissen
Der Auftritt der iranischen Fußball-Nationalmannschaft bei ihrer fünften WM-Teilnahme 2018 in Russland ist für die fußballbegeisterten Iraner weltweit ein Volksfest. Doch selbstgemachte Barrieren trüben die Feier. Farid Ashrafian informiert.
Von Farid Ashrafian -
Marokkos Fußball-Star Mehdi BenatiaDer Fels in der Brandung der Atlaslöwen
Zum ersten Mal seit 20 Jahren ist Marokko bei einer WM-Endrunde dabei. Zentrale Figur bei diesem Erfolg ist Abwehrchef Benatia, der für eine Qualifikation ohne Gegentore gesorgt hat. Von Bachir Amroune
Von Bachir Amroune -
Kultureller Wertewandel in JordanienDas langsame Erwachen
Was könnte in einer historisch jungen Stadt wie Amman zu einem Generationskonflikt führen? Derzeit bilden sich zwei kulturelle Generationskonflikte heraus, wobei eine neue kulturelle Identität der Unabhängigkeit mit einer politisierten ruralen und beduinischen Identität kollidiert. Von Yazan Ashqar
Von Yazan Ashqar -
Debatte in Tunesien über das Nichtfasten im RamadanEin Konsens, der keiner ist
Trotz der staatlich garantierten Gewissens- und Glaubensfreiheit beschäftigt der Streit um das Nichtfasten in der Öffentlichkeit die tunesische Gesellschaft bis heute. Ein Grund hierfür sind unklare Gesetzestexte, die viel Raum für Interpretationen zulassen. Von Ismail Dbara
Von Ismail Dbara -
Muslime in DeutschlandZuckerfest im Abendland
In einem christlich geprägten Land wie Deutschland leben und trotzdem islamische Traditionen beibehalten – geht das überhaupt? So feiern Muslime in Deutschland den Fastenmonat Ramadan. Von Nadine Berghausen
Von Nadine Berghausen -
Vom Mythos des "Zusammenpralls der Zivilisationen"Wie können wir Gegensätze überwinden?
Der "Zusammenprall der Zivilisationen" – oder die Idee, eine Zivilisation sei der anderen überlegen – ist ein alter und tief verwurzelter Mythos, der nicht nur Samuel P. Huntington, sondern selbst die Globalisierung und Revolution der Kommunikationstechnologien überlebt hat. Von Muhammed Nafih Wafy
Von Muhammed Nafih Wafy -
Türkische Migranten in DeutschlandKeine Integration ohne Anerkennung
In seinem Buch "Der ewige Gast" beschreibt der Journalist Can Merey am Beispiel seines Vaters, warum viele türkische Einwanderer in Deutschland nie ganz heimisch geworden sind. Damit erklärt er auch, warum am 24. Juni wohl erneut so viele Deutsch-Türken für Erdoğan stimmen werden. Von Ulrich von Schwerin
Von Ulrich von Schwerin -
Besuch bei den Sufis in Sehwan SharifDen Extremisten die Stirn bieten
Über ein Jahr ist es her, dass ein IS-Selbstmordattentäter im Schrein von Lal Shahbaz Qalandar im pakistanischen Sehwan Sharif 88 Menschen in den Tod riss. Einschüchtern lassen sich die Anhänger des Sufi-Ordens hiervon jedoch nicht. Im Gegenteil. Eine Reportage von Philipp Breu aus Sehwan Sharif
Von Philipp Breu -
Bedrohte Pressefreiheit in IndienGefahr durch Hindutva-Trolle
Desinformation ist in Indien zu einem echten Problem geworden. Die Regierungspartei spaltet die Gesellschaft mit selbstgerechten Mythen. Am Gemeinwohl orientierter, faktenbasierter Journalismus gerät in die Defensive, meint die indische Fernsehjournalistin Arfa Khanum Sherwani.
Von Arfa Khanum Sherwani -
Palästinensische Flüchtlinge im Libanon"Mein Land habe ich nie vergessen"
Die Staatsgründung Israels und die Vertreibung der Palästinenser vor 70 Jahren nennen die Palästinenser auch "Nakba" - Katastrophe. Hafida Khatib ist 1948 in den Libanon geflohen. Dort lebt sie mit der Vergangenheit, aber ohne Zukunft. Eine Reportage von Diana Hodali aus Burj el-Barajneh im Süden von Beirut.
Von Diana Hodali -
Interview mit dem Soziologen Farhad KhosrokhavarDie Radikalisierung der Vorstädte
Der iranisch-französische Soziologe Farhad Khosrokhavar erforscht, warum sich Menschen radikalisieren und welche Faktoren sie in den Dschihad treiben. Im Gespräch mit Claudia Mende erklärt er, warum die Problemviertel der Städte Brennpunkte der Radikalisierung sind und wie Europa auf die Gefahr des Terrors reagieren muss.
Von Claudia Mende
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