Gesellschaft
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Initiativen gegen Zwangsheiraten in KirgistanFür eine Braut, die keiner klaut
"Ala kachuu" ist kirgisisch und bedeutet etwa "Pack sie und lauf weg". Was nach einem unterhaltsamen Volkssport klingt, meint in Wirklichkeit eine weitverbreitete Praxis. Dabei werden Frauen entführt und zur Heirat gezwungen. Hiergegen wendet sich die Kirgisin Svetlana Dzardanova mit ihrem Projekt "Ala kachuu is no cool!" Von Wolfgang Kuhnle
Von Wolfgang Kuhnle -
Erbrechtsreform in TunesienFreude und Wut über geplante Erbrechtsreform
Ein Gesetzesentwurf zur Erbrechtsreform polarisiert Tunesien. Frauen sollen künftig genauso viel erben dürfen wie Männer, meint Präsident Beji Caïd Essebsi. Doch das verärgert besonders die Konservativen im Land. Von Sarah Mersch aus Tunis
Von Sarah Mersch -
Zivilgesellschaftliches Engagement im SudanStillstand war gestern
Allen politischen Widrigkeiten und sozialen Krisen zum Trotz erlebt die Freiwilligenarbeit im Sudan derzeit ein "goldenes Zeitalter". Sie wird vor allem von der jüngeren Generation getragen, die mit der Vergangenheit der Älteren bewusst bricht. Ein Essay des sudanesischen Journalisten Abdelsalam Alhaj
Von Abdul Salam al-Haj -
Interview mit dem mauretanischen Künstler Saleh LôPolitischer Aktivismus durch Kunst
Saleh Lô wuchs in Nouakchott auf, wo er in seiner Kindheit mit Jungen und Mädchen unterschiedlicher ethnischer Herkunft spielte, darunter auch "Haratin"-Kindern, den Nachkommen moderner Sklaven in Mauretanien. Heute porträtiert der Künstler befreite Sklaven.
Von Siri Gögelmann, Wolfgang Kuhnle -
Die Gülen-Bewegung in DeutschlandDialog als Mittel zum Zweck
Die Bewegung des islamischen Predigers Gülen ist nach dem gescheiterten Putsch in der Türkei weltweit unter Druck geraten. In Deutschland ist sie aber noch aktiv. Eine Spurensuche von Gunnar Köhne
Von Gunnar Köhne -
#MeTwo-DebatteDeutsch, aber nicht deutsch genug?
Auslöser von #MeTwo war der Rücktritt Özils aus der deutschen Nationalmannschaft, der seinen Schritt unter anderem mit Rassismuserfahrungen begründete. Auch die Künstler Michel Abdollahi, Y'akoto und Idil Baydar haben ihre Erfahrung mit Rassismus gemacht. Yalda Zarbakhch lässt sie zu Wort kommen.
Von Yalda Zarbakhch -
Migrationsmanagement in AfrikaMigrationsabwehr statt Bekämpfung von Fluchtursachen
Wie reagieren autoritäre Staaten in Afrika auf die Migrationspolitik der EU? Eine Studie der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) fordert: Europa brauche klare Kriterien für die Mittelvergabe und müsse rote Linien in Bezug auf Menschenrechte durchsetzen. Monika Hellstern informiert.
Von Monika Hellstern -
Interview mit der Islamwissenschaftlerin Riem Spielhaus#MeTwo: "Das Thema gehört in Schulbücher"
Mit seinem Austritt aus der Fußballnationalmannschaft hat Özil eine breit angelegte Rassismusdebatte entfacht. Woher die Diskriminierung kommt und wie sie zu bekämpfen ist, erklärt Islamwissenschaftlerin Riem Spielhaus im Gespräch mit Yalda Zarbakhch.
Von Yalda Zarbakhch -
Debatte um Rassismus in DeutschlandBringschuld der Mehrheitsgesellschaft
Unter dem Hashtag #MeTwo teilen Tausende Deutsche mit Migrationshintergrund ihre Rassismuserfahrungen. Es reicht nicht, wenn sich die Minderheit integriert, auch die Mehrheit muss sich hier bewegen, meint Armin Langer.
Von Armin Langer -
Nachhaltiger Tourismus in TunesienAbseits ausgetretener Pfade
In Tunesien erholt sich der Tourismus nur langsam von seiner schweren Krise. Für alternative Projekte ist es eine besondere Herausforderung, auch wirtschaftlich rentabel zu sein. Sie leben vor allem vom Enthusiasmus ihrer Initiatoren, wie Madeleine Löning berichtet.
Von Madeleine Löning -
Verein Deutsch PlusArbeit an der Einwanderungsgesellschaft
Der 2011 gegründete Verein Deutsch Plus will mehr Chancengleichheit und Teilhabe für Menschen mit Migrationshintergrund. Durch Akzeptanz für Vielfalt soll sich Deutschland aus einem Einwanderungsland in Richtung Einwanderungsgesellschaft bewegen. Von Claudia Mende
Von Claudia Mende -
Das "Sulha Peace Project"Einander zuhören für den Frieden
Yoav Peck ist Direktor des "Sulha Peace Project", einer Organisation, die im Nahostkonflikt auf neue Formen des Dialogs setzt und dabei menschliche Begegnungen zwischen Israelis und Palästinenser in den Mittelpunkt rückt. Mit Yoav Peck hat sich Marian Brehmer unterhalten.
Von Marian Brehmer
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