Gesellschaft
Themen
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Rechtspopulismus und Islamfeindlichkeit in EuropaMythos Abendland
Die Vereinnahmung des Begriffs Abendland durch Rechtspopulisten und Islamfeinde verdeutlicht, um welchen Kampf es geht: Es ist kein Kampf zur Verteidigung des Westens, sondern ein Kampf darum, was „der Westen“ bedeutet. Abendland bedeutet nicht zwingend Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung. Es kann auch für Offenheit und liberale Toleranz stehen. Ein Kommentar von Alexander Görlach
Von Alexander Görlach -
Constantin Schreibers MoscheereportOutside Islam
Der Fernseh-Journalist hat über Predigten in muslimischen Gebetshäusern recherchiert und daraus TV-Reportagen und ein Buch gemacht. Nun steht er in der Kritik. Schreiber wird vorgeworfen, unsauber gearbeitet und sich dem Thema voreingenommen gewidmet zu haben. Was ist dran an der Kritik? Antworten von Canan Topçu
Von Canan Topçu -
Zum Tode des Philosophen und Essayisten Tzvetan TodorovIn jedem steckt ein Barbar
Tzvetan Todorov war kein typischer französischer Fernsehphilosoph, der dem Präsidenten tagespolitische Ideen einflüstert. "Die Bombardierung Libyens" hätte er bestimmt nicht gefordert, so wie es Bernard-Henri Lévy 2011 tat. Todorov war ein Mann der leisen Töne. Anfang des Jahres ist er gestorben. Stefan Buchen erklärt, warum er eine wichtige Stimme unserer Zeit war und bleiben wird.
Von Stefan Buchen -
Medica AfghanistanKampf gegen sexualisierte Gewalt
Im April 2002 begann die deutsche Frauenrechtsorganisation medica mondiale, ein Projekt in Afghanistan aufzubauen: Medica Afghanistan. Es ist die einzige Organisation im Land, die psychosoziale und traumasensible Beratung für Frauen mit Gewalterfahrung anbietet. Von Mechthild Buchholz
Von Mechthild Buchholz -
Frankreichs Muslime gegen RadikalisierungIm Kampf gegen den radikalen Islam
In Bordeaux engagieren sich Muslime gegen Radikalisierung in ihren Gemeinden. Das gefällt nicht jedem, denn Religion ist in Frankreich Privatsache. Aus Bordeaux informiert Elizabeth Bryant.
Von Elizabeth Bryant -
Interview mit der Islamwissenschaftlerin Mona SiddiquiEuropa und die Herausforderungen der neuen Migration
Teile Europas sehen in den neuen Migranten eine Gefahr für seine säkulare und liberale Identität. Die britisch-pakistanische Islamwissenschaftlerin Mona Siddiqui von der Universität Edinburgh hält den Kontinent dennoch für genügend gefestigt, um der zunehmenden islamfeindlichen Rhetorik Paroli zu bieten. Mit ihr sprach Claudia Mende.
Von Claudia Mende -
Diskriminierung in der SchuleBessere Noten ohne Kopftuch
Alle Kinder sollen in der Bildung die gleichen Chancen haben – das klingt gut. In der Realität aber sind viele Schüler mit Migrationshintergrund von Diskriminierung betroffen. Nicole Sagener hat sich mit Berliner Initiativen darüber unterhalten, wie sie diesen Zustand ändern wollen.
Von Nicole Sagener -
Flüchtlingsabkommen mit der TürkeiEndstation Lesbos
Alles ist besser als Warten. Sogar die Abschiebung zurück in die Türkei schreckt die Flüchtlinge auf Lesbos nicht mehr. Doch Ankara will die abgelehnten Asylbewerber nicht mehr aufnehmen. Aus Lesbos berichtet Ulrich von Schwerin.
Von Ulrich von Schwerin -
Debatte um doppelte StaatsbürgerschaftAngriffe auf den Doppelpass
Die Möglichkeiten einer doppelten Staatsbürgerschaft gehen einigen konservativen Politikern in Deutschland zu weit. Sie sehen vor allem Loyalitätskonflikte. Ein aktueller Anlass zeige das Problem. Einzelheiten von Wolfgang Dick
Von Wolfgang Dick -
Angriffe auf Sufis in PakistanEine Art schwarzes Zeitalter
Der Anschlag auf den Schrein des Lal Shahbaz Qalandar im pakistanischen Sehwan hat die Mystiker des Landes im Herzen ihrer Glaubenspraxis getroffen. Der Schrein ist wie kein anderes Heiligtum in Pakistan Symbol des religiösen Pluralismus, der fest im Land verwurzelt ist. Von Marian Brehmer
Von Marian Brehmer -
Tattoo-Trends zwischen Beirut und BagdadArabische Subkultur trotzt dem Tabu
In der arabischen Welt wächst eine Subkultur heran, die stilvolle Tattoos mag. Manche folgen einem Trend, andere tragen sie als Symbol ihres Glaubens. Von Mey Dudin
Von Mey Dudin -
Aufklärung und Sexualität im Iran"Sexueller Putsch" im Gottesstaat
Sexualität ist im Iran ein Tabuthema. Aber die junge Gesellschaft will Aufklärung und mehr sexuelle Freiheiten. Aus dem Exil kommt nur wenig Unterstützung, dennoch scheint sie wirkungsvoll zu sein.
Von Shahrzad Osterer, Farhad Payar
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