Gesellschaft
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Erste Frauenmoschee in KopenhagenDer Ruf der Muezzina in der Tradition des Propheten
In Europas erster Frauenmoschee in Kopenhagen finden regelmäßig Freitagsgebete statt. Aktuell steht die Eröffnung einer islamischen Akademie kurz bevor, an der künftig Imaminnen für Dänemark ausgebildet werden sollen – ein Novum. Aus Kopenhagen berichtet Ulrike Hummel.
Von Ulrike Hummel -
Islam in GriechenlandEine Moschee für Athen
Bislang mussten Muslime, die in der griechischen Hauptstadt leben, in privaten Räumen beten. Voraussichtlich im Mai soll die erste offizielle Moschee eröffnet werden – nach einer jahrzehntelangen Hinhaltetaktik des christlich-orthodoxen Landes. Aus Athen berichtet Mey Dudin.
Von Mey Dudin -
Neue Debatte über Integration in DeutschlandMigranten unter Anpassungsdruck
Was bedeutet Integration? Und welches Maß an Loyalität darf eine Gesellschaft von Migranten verlangen? Über diese Fragen wird wieder heftig diskutiert - vor allem nach dem Referendum in der Türkei. Wer von Zugewanderten ausschließlich eine Anpassung an die Mehrheitsgesellschaft erwartet, heizt Konflikte an, meint Claudia Mende.
Von Claudia Mende -
Mustafa Akyol: "The Islamic Jesus"Brückenbauen zwischen den Religionen
In seinem neuen Buch "Der islamische Jesus: Wie der König der Juden zum muslimischen Propheten wurde" setzt sich der türkische Journalist Mustafa Akyol implizit für eine Reform des Islam ein, indem er die außergewöhnlichen Möglichkeiten des Einflusses herausstellt, den Jesus auf die Welt hatte. Lucy James hat das Buch gelesen.
Von Lucy James -
Interview mit dem libanesischen Journalisten Hazem SaghiehSchoßhunde statt Wachhunde
In der arabischen Welt sind die Medien keine vierte Gewalt, sondern Handlanger von Oligarchen und Despoten, sagt Hazem Saghieh. Im Gespräch mit Kai Schnier erklärt er, warum er sich selbst zensieren muss und weshalb er glaubt, dass der Journalismus zwischen Rabat und Riad nicht als Motor für politischen Wandel taugt.
Von Kai Schnier -
Rechtspopulismus und Islamfeindlichkeit in EuropaMythos Abendland
Die Vereinnahmung des Begriffs Abendland durch Rechtspopulisten und Islamfeinde verdeutlicht, um welchen Kampf es geht: Es ist kein Kampf zur Verteidigung des Westens, sondern ein Kampf darum, was „der Westen“ bedeutet. Abendland bedeutet nicht zwingend Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung. Es kann auch für Offenheit und liberale Toleranz stehen. Ein Kommentar von Alexander Görlach
Von Alexander Görlach -
Constantin Schreibers MoscheereportOutside Islam
Der Fernseh-Journalist hat über Predigten in muslimischen Gebetshäusern recherchiert und daraus TV-Reportagen und ein Buch gemacht. Nun steht er in der Kritik. Schreiber wird vorgeworfen, unsauber gearbeitet und sich dem Thema voreingenommen gewidmet zu haben. Was ist dran an der Kritik? Antworten von Canan Topçu
Von Canan Topçu -
Zum Tode des Philosophen und Essayisten Tzvetan TodorovIn jedem steckt ein Barbar
Tzvetan Todorov war kein typischer französischer Fernsehphilosoph, der dem Präsidenten tagespolitische Ideen einflüstert. "Die Bombardierung Libyens" hätte er bestimmt nicht gefordert, so wie es Bernard-Henri Lévy 2011 tat. Todorov war ein Mann der leisen Töne. Anfang des Jahres ist er gestorben. Stefan Buchen erklärt, warum er eine wichtige Stimme unserer Zeit war und bleiben wird.
Von Stefan Buchen -
Medica AfghanistanKampf gegen sexualisierte Gewalt
Im April 2002 begann die deutsche Frauenrechtsorganisation medica mondiale, ein Projekt in Afghanistan aufzubauen: Medica Afghanistan. Es ist die einzige Organisation im Land, die psychosoziale und traumasensible Beratung für Frauen mit Gewalterfahrung anbietet. Von Mechthild Buchholz
Von Mechthild Buchholz -
Frankreichs Muslime gegen RadikalisierungIm Kampf gegen den radikalen Islam
In Bordeaux engagieren sich Muslime gegen Radikalisierung in ihren Gemeinden. Das gefällt nicht jedem, denn Religion ist in Frankreich Privatsache. Aus Bordeaux informiert Elizabeth Bryant.
Von Elizabeth Bryant -
Interview mit der Islamwissenschaftlerin Mona SiddiquiEuropa und die Herausforderungen der neuen Migration
Teile Europas sehen in den neuen Migranten eine Gefahr für seine säkulare und liberale Identität. Die britisch-pakistanische Islamwissenschaftlerin Mona Siddiqui von der Universität Edinburgh hält den Kontinent dennoch für genügend gefestigt, um der zunehmenden islamfeindlichen Rhetorik Paroli zu bieten. Mit ihr sprach Claudia Mende.
Von Claudia Mende -
Diskriminierung in der SchuleBessere Noten ohne Kopftuch
Alle Kinder sollen in der Bildung die gleichen Chancen haben – das klingt gut. In der Realität aber sind viele Schüler mit Migrationshintergrund von Diskriminierung betroffen. Nicole Sagener hat sich mit Berliner Initiativen darüber unterhalten, wie sie diesen Zustand ändern wollen.
Von Nicole Sagener
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Nach der Abschiebung
Die Sprache nimmt ihm keiner