Gesellschaft
Themen
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55 Jahre Anwerbeabkommen mit der TürkeiIntegration ist keine Einbahnstraße
Im Oktober jährt sich das Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und der Türkei zum 55. Mal. Dennoch fühlen sich viele Menschen türkischer Abstammung noch immer fremd im Land. Was sagt das über den Verlauf von Integration aus und welche Rolle spielen die Erfahrungen aus der Vergangenheit in der gegenwärtigen Situation? Antworten von Melanie Christina Mohr
Von Melanie Christina Mohr -
Salafismus oder PhilologieWas man von einer Islamwissenschaftlerin lernen kann
Die Islamwissenschaftlerin Angelika Neuwirth hat wie keine zweite die deutsche Koranforschung in den letzten Jahrzehnten geprägt. Was sie zu sagen hat, ist revolutionär – nicht nur für Muslime, sondern auch für Europa. Nicht zuletzt die Salafisten könnten von ihr lernen. Von Navid Kermani
Von Navid Kermani -
Interview mit dem Theologen und Islamwissenschaftler Felix Körner"Mit Denkschärfe und Selbstkritik"
Anfang des Jahrtausends forschte der Jesuitenpater Felix Körner in Ankara und traf dort auf Theologen, die in freiheitlichem und fortschrittlichem Denken viele ihrer arabischen Kollegen hinter sich ließen. Inzwischen hat sich die Rolle der Religion am Bosporus stark gewandelt. Im Interview mit Carolin Kubo spricht Körner über die Verflechtungen von Religion und Staat und darüber, warum Deutschland im interreligiösen Dialog einen Startvorteil hat.
Von Carolin Kubo -
Islamische Ideale von Frieden und GerechtigkeitÜbersehen wir hier etwas?
Progressive Sozialpolitik und Islam gehen für manche nicht zusammen. Und doch gibt es vieles, was die muslimische und die westliche Welt miteinander verbindet. Das weckt Hoffnungen. Ein Essay von Hakan Altinay
Von Hakan Altinay -
Interview mit der Anthropologin Esra Özyürek"Muslime sind längst deutsch"
Die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört, wird nach wie vor in deutschen Medien kontrovers diskutiert. Die türkischstämmige Anthropologin Esra Özyürek hat sich in ihrem jüngsten Werk "Being German, Becoming Muslim" mit der Thematik eingehend befasst – und ist zu einem eindeutigen Schluss gekommen. Mit ihr sprach Emran Feroz.
Von Emran Feroz -
Meinungsfreiheit in der TürkeiHexenjagd gegen die akademische Elite
Türkische Universitäten gehen mit unerbittlicher Härte gegen Wissenschaftler vor, die einen Friedensappell unterzeichneten. Für die Regierung ist das ein willkommener Vorwand, um politische Gegner zu erledigen.
Von Joseph Croitoru -
Scheidungen in IndonesienMutige Tat
In der indonesischen Gesellschaft hat die Ehe einen hohen Stellenwert. Eine Scheidung haftet den Betroffenen – Männern ebenso wie Frauen – als großer Makel an. Dennoch steigt die Zahl der Scheidungen und der Staat hat inzwischen Fragen wie Unterhaltszahlungen und Sorgerecht geregelt.
Von Edith Koesoemawiria -
Erste bundesweite Flüchtlingszeitung auf ArabischNicht Flüchtling, sondern Neuankömmling
"Abwab", was soviel heißt wie Türen, ist die erste und bislang einzige arabischsprachige Zeitung für Flüchtlinge in Deutschland. Sie will informieren und eine Diskussionsplattform für integrationspolitische Themen sein. Ceyda Nurtsch hat ihren Herausgeber Ramy al-Asheq getroffen.
Von Ceyda Nurtsch -
Interview mit der deutsch-kroatischen Schriftstellerin Jagoda Marinic"Identität ist etwas sehr Flüssiges"
"Made in Germany" ist ein Gütesiegel, wenn es um Produkte geht. Doch was bedeutet "Made in Germany", wenn es um Menschen geht? Das fragt sich die deutsch-kroatische Autorin Jagoda Marinic in ihrem neuen Buch. Darüber hat sich Srecko Matic mit ihr unterhalten.
Von Srecko Matic -
Hamdan bin Mohammed bin Raschid al MaktumDubais Märchenprinz
Dubais Erbprinz ist ein Star auf Instagram. Mit 3,5 Millionen Abonnenten hat er Englands Royals wie Prinz William und Kate längst überholt. Dabei setzt er ganz auf islamische Werte. Doch Glamour und Selbstinszenierung können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Meinungsfreiheit im Emirat in engen Grenzen verläuft. Von Mey Dudin
Von Mey Dudin -
Versteckte Kameras im tunesischen FernsehenDer Diktator aus der Kiste
An einer versteckten Kamera scheiden sich in diesem Ramadan in Tunesien die Geister. Im Mittelpunkt: der ehemalige Machthaber Ben Ali. Handelt es sich dabei um eine Banalisierung der Diktatur oder einen intelligenten Weckruf? Aus Tunis informiert Sarah Mersch.
Von Sarah Mersch -
Jordaniens zweitgrößtes Flüchtlingslager AzraqWie gefangen in der Wüste
Besuch ist eher selten im Flüchtlingscamp Azraq, tief in der jordanischen Wüste gelegen, gleich neben dem Highway, auf dem die Laster Richtung Bagdad donnern. 51.000 Syrer leben nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks derzeit in dem Lager. Dana Ritzmann hat sich dort umgesehen.
Von Dana Ritzmann
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