Gesellschaft
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Pressefreiheit in der TürkeiDer türkische Journalismus ringt nach Luft
Die Situation der Medien in der Türkei 2015 kann mit einem einfachen Bild beschrieben werden: Es ist, als ob man versucht, in einer Kabine mit immer weniger Sauerstoff auszukommen, schreibt der türkische Journalist Yavuz Baydar.
Von Yavuz Baydar -
Pressefreiheit in SyrienDie Wahrheit kann Leben kosten
Im Bürgerkriegsland Syrien haben weder Regime noch Dschihadisten Interesse an freier Medienberichterstattung. Wer sich dort auf journalistische Wahrheitssuche begibt, benötigt sehr viel Mut, schreibt die syrische Autorin Samar Yazbek.
Von Samar Yazbek -
Jemenkonflikt in den MedienRiads seltsame Freunde
Viele Medien berichten kenntnislos und tendenziös. Sie übersehen die Verantwortung des Westens für die Eskalation des Konflikts. Von Charlotte Wiedemann
Von Charlotte Wiedemann -
Interview mit Al-Azhar-Großscheich Ahmed al-TayyebInstrumentalisierter Glaube
Großscheich Ahmed Mohammed al-Tayyeb ist der oberste Geistliche der islamischen Al-Azhar-Universität in Kairo, einer der höchsten religiösen Instanzen im sunnitischen Islam. Im Interview mit Khalid El Kaoutit erklärt er, wie die Dschihadisten des "Islamischen Staates" die sunnitische Lehre für ihre Zwecke missbrauchen.
Von Khalid El Kaoutit -
Interview mit Ronja von Wurmb-SeibelDrang nach Freiheit
Ronja von Wurmb-Seibel ist Journalistin und Autorin des Buches "Ausgerechnet Kabul", in dem sie von ihrer Zeit in Afghanistan berichtet. Roma Rajpal Weiss sprach mit ihr über ein kriegsgeschütteltes Land, die Situation der Frauen und die Hoffnungen der jüngeren Generation am Hindukusch.
Von Roma Rajpal Weiss -
Interview mit der ägyptischen Autorin Nawal El Saadawi"Sie wollen uns nicht!"
Mit scharfen Worten geißelt die streitbare ägyptische Schriftstellerin und Feministin Nawal El Saadawi die Scheinheiligkeit des politischen Systems und die anhaltenden Frauenrechtsverletzungen in ihrem Land. Arian Fariborz hat sich mit ihr in Kairo unterhalten.
Von Arian Fariborz -
Mediale Inszenierung und Bildpolitik des ISTerror im Rampenlicht
Dass die Bilder des "Islamischen Staates" so präsent in unseren Medien sind, hängt weniger mit der tatsächlichen Relevanz der dokumentierten Ereignisse zusammen, als vielmehr mit der kurzfristig gedachten Aktualitätslogik der Massenmedien. Einige medienkritische Anmerkungen von Felix Koltermann
Von Felix Koltermann -
Rekrutierungsstrategien des "Islamischen Staates"Mutation der Religion
Die kruden Heilsversprechen und Ideologiekonstrukte des IS in Verbindung mit Endzeitphantasien, die über Filme und Magazine im Internet verbreitet werden, machen die Terrormiliz auch für radikale Kräfte aus Europa attraktiv. Von Michael Kiefer
Von Michael Kiefer -
Das Kopftuch im kolonialen ZeitalterEntschleiert euch!
Bereits vor über hundert Jahren wurde argumentiert, das Kopftuch stehe für männliche Unterdrückung, was unvereinbar mit der westlichen Zivilisation und Werteordnung sei. In Frankreichs Kolonien ließ man daher auf Worte Taten folgen und zwang Musliminnen dazu, die Verschleierung abzulegen. Historische Einblicke von Susanne Kaiser
Von Susanne Kaiser -
Interview mit Fereshta LudinSelbstbestimmter Umgang mit dem Kopftuch
Fereshta Ludin gehört wohl zu den bekanntesten Lehrerinnen Deutschlands. 2003 begann ihr Kampf, mit Kopftuch an Schulen unterrichten zu dürfen – zunächst ohne Erfolg. Doch nach dem jüngsten Urteil der Karlsruher Richter ist sie optimistisch. Mit ihr sprach Emran Feroz.
Von Emran Feroz -
Kopftuchdebatte in DeutschlandIm Zwist um ein Stück Stoff
Das Kopftuchurteil der Karlsruher Richter vom 13. März stößt in der Öffentlichkeit auf geteilte Resonanz. Während die einen von einer richtungsweisenden Entscheidung sprechen, sehen andere darin nicht die Lösung des Problems, sondern eine denkbare Ursache von Problemen. Canan Topçu fasst die Positionen zusammen. Von Canan Topçu
Von Canan Topçu -
"Das Guantanamo-Tagebuch"Aufzeichnungen aus dem Folterloch
Mohamedou Ould Slahi dokumentiert in seinem "Guantanamo-Tagebuch" seine Gefangenschaft – und fast ein ganzes Jahrzehnt des "Kampfes gegen den Terror". Donald Rumsfeld, mit der Akte "Slahi" bestens vertraut, autorisierte die Behörden, den mutmaßlichen Al-Qaida-Verschwörer intensiven Verhören zu unterziehen – und nahm dabei auch Folterungen in Kauf. Von Emran Feroz
Von Emran Feroz
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