Kultur
Themen
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Iranisch-europäische Gegenwartskunst"Atomic Fusion" – Reflexionen zwischen Berlin und Teheran
Unter dem Titel "Atomic Fusion" stellen derzeit iranischstämmige Künstler in Berlin aus. Sie begegnen dem politischen Konflikt zwischen Iran und Europa mit individuellen Perspektiven. Ariana Mirza hat sich umgeschaut.
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Türkischer Film "Tal der Wölfe - Irak"Vergeltung auf der Leinwand
Der Film "Tal der Wölfe" zieht Hunderttausende Menschen in die Kinos. Die Grundgeschichte ist authentisch, der Action-Teil nicht. Der Film sei einseitig und hetzerisch, urteilen die Kritiker.
Von Helle Jeppesen -
Interview Serdar SomuncuReligion als zweischneidiges Schwert
Der deutsch-türkische Kabarettist Serdar Somuncu berichtet über seine Erfahrungen von seiner jüngsten Tournee in der Türkei, die dortige Ikonisierung Atatürks und den gegenwärtigen Karikaturenstreit zwischen dem Westen und der islamischen Welt.
Von Petra Tabeling -
Iranische Filme auf der BerlinaleStein des Anstoßes
Zum ersten Mal wurden auf der Berlinale sechs iranische Filme vorgestellt. Die Regisseure Mani Haghighi und Nasser Refaie sprechen über ihre Filme, die Produktionsbedingungen und die Zensur im Iran.
Von Igal Avidan -
Prozesse gegen Intellektuelle in der TürkeiTabuisierung der Minderheitenfrage
In der Türkei reißt die Welle von Klagen wegen "Herabwürdigung des Türkentums" nicht ab. Nach Orhan Pamuk stehen zwei Regierungsberater wegen ihres Berichtes zur Minderheitenfrage vor Gericht.
Von Günter Seufert -
Fajr-Festival in TeheranIn der Schwebe
Auf dem diesjährigen Fajr-Festival in Teheran zeigte sich das iranische Kulturschaffen zwischen Abschottung, Konsolidierung und Normalität. Ein Einblick in den Filmsektor.
Von Amin Farzanefar -
Palästinensische Sängerin Rim BannaMusik und kulturelle Selbstbehauptung
Für die Palästinenser ist sie seit Jahren ein Idol, international hingegen noch kaum bekannt: die palästinensische Sängerin Rim Banna aus Nazareth. Jetzt hat sie ihr erstes internationales Solo-Album veröffentlicht.
Von Martina Sabra -
Interview Omar Amiralay"Mein Optimismus ist so dünn wie ein Haar"
Der syrische Regisseur Omar Amiralay beteiligte sich mit drei Filmen am Projekt "Middle East News", das Ende Januar in Berlin stattfand. Ein Gespräch über seine Filme, die Rolle der Intellektuellen und die der Baath-Partei in Syrien.
Von Youssef Hijazi -
Interview Samir NasrKlischees benutzen, um sie zu brechen
Der Film "Folgeschäden" von Samir Nasr erzählt die Geschichte eines deutsch-algerischen Ehepaares nach dem 11. September.
Von Fahimeh Farsaie -
Die Rezeption des AnderenOrientmaler im Okzident, Orientalisten im Orient
Zwei Bücher behandeln die Geschichte der Rezeption des Orients und des Okzidents. Der New Yorker Kristian Davies erhellt die Wirkung von Bildern, der Kairiner Muhammad Immara die von Texten. Wolfgang Schwanitz stellt die Bücher vor.
Von Wolfgang G. Schwanitz -
Übersetzungsagentur AlifBrückenschlag zwischen Ost und West
Leila Chammaa, Übersetzerin aus dem Arabischen, hat im vergangenen Jahr die Agentur Alif gegründet, die sich auf die Vermittlung von arabischer Belletristik im deutschen Sprachraum spezialisiert. Sie berichtet von ihrer Motivation und ihren Erfahrungen.
Von Leila Chammaa -
Buchtipp: "Staging the Orient"Orientalische Bildwucherungen
Der Islamwissenschaftler Wolf-Dieter Lemke zeigt in seinem Text- und Bildband "Staging the Orient" auf eindrucksvolle Weise Orientbilder aus dem Zeitalter ihrer Popularisierung.
Von Andreas Pflitsch
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Schriftsteller Taleb al-Rifai
Ein Fenster zur kuwaitischen Seele