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Neue Bücher zum GazakriegWendepunkt, Versagen, moralische Abdankung
Gleich vier bekannte Autoren widmen sich den globalen Folgen der Zerstörung Gazas und der westlichen Unterstützung für Israels Kriegsführung. Von einer “Welt nach Gaza” spricht einer von ihnen. Charlotte Wiedemann stellt die Neuerscheinungen vor.
Von Charlotte Wiedemann -
Album „Ajdad“ vom Amir Amiri EnsembleEchos einer gemeinsamen Vergangenheit
Auf seinem neuen Album „Ajdad“ vereint der in Montreal lebende iranische Komponist und Santur-Meister Amir Amiri arabische und persische Musik – zwei Traditionen, die durch Unterdrückung und Konflikt auseinandergerissen wurden.
Von Richard Marcus -
Doku „Yalla Parkour“ über GazaAm Anfang stand ein Lächeln
Die Doku „Yalla Parkour“, die auf der Berlinale Europapremiere feiert, ist eine Hommage an Gaza vor dem 7. Oktober – und ein dringender Appell, die Überlebenden des Krieges zu unterstützen.
Von René Wildangel -
Bushra Khalfans Roman „Dilschad“Drei Generationen omanische Geschichte
Bushra Khalfans preisgekrönter Roman „Dilschad“ portraitiert eine Familie im Oman des 20. Jahrhunderts. In zwei Büchern beleuchtet sie die unerzählten Geschichten marginalisierter Frauen und deren Kampf um Selbstbestimmung.
Von Amany Alsiefy -
Berlinale-Film „Das Deutsche Volk“Der mühsame Kampf der Familien von Hanau
Zum fünften Jahrestag des rassistischen Anschlags in Hanau feiert die Dokumentation „Das Deutsche Volk“ Weltpremiere bei der Berlinale. Regisseur Marcin Wierzchowski hat die Angehörigen seit dem ersten Tag begleitet.
Von Schayan Riaz -
Film „Die Saat des heiligen Feigenbaums“Die Geschichte einer Oscar-Nominierung
Der in Iran gedrehte Film „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ geht bei den Oscars für Deutschland ins Rennen. Er spiegelt politische und inter-generationale Konflikte der iranischen Gesellschaft, blendet aber die kurdischen Ursprünge der „Frau, Leben, Freiheit“-Bewegung aus.
Von Schayan Riaz -
„Die vielen Leben des Ibrahim Nagui“ von Samia MehrezGedenken ist Familiensache
Ibrahim Nagui war ein Pionier der ägyptischen romantischen Poesie. Seine Enkelin Samia Mehrez gibt in einem teils biografischen, teils als Memoiren angelegten Buch einen intimen Einblick in sein Werk und sein Vermächtnis.
Von Marcia Lynx Qualey -
Bücher in ÜbersetzungWarum hinter „Weltliteratur“ oft ein westlicher Blick steckt
Nur wenig internationale Literatur wird ins Deutsche übersetzt. Die großen Verlage sind nicht interessiert, kleine dringen kaum durch. Wer Bücher jenseits des Westens derart marginalisiert, demonstriert, dass er sie nicht ernst nimmt.
Von Gerrit Wustmann -
Feminismus & Pop in Tunesien„Die Welt will keine lauten Frauen“
Die Tunesierin Emel Mathlouthi, eine Ikone des Widerstands im Arabischen Frühling 2011, hat ein Album produziert, das ausschließlich von Frauen produziert wurde. Ein Gespräch über Feminismus, Metal und die Schönheit der arabischen Sprache.
Von Atifa Qazi -
Sudanesischer Comedian Mustafa Jorry„Ich hatte Angst, nicht lustig zu sein“
Mustafa Jorry hat den Humor zwischen mehreren Sprachen und Kontexten perfektioniert. Nun tritt der sudanesische Comedian mit dem ägyptischen Comedy-Star Bassem Youssef in Paris auf.
Von Clara Taxis -
Buch „Wir sind anders, als ihr denkt“ von Claudia MendeHundert Jahre arabischer Feminismus
Von Tunesien bis Saudi-Arabien: Seit Jahrzehnten streiten arabische Frauen für ihre Rechte, wehren sich gegen Gewalt und fordern Selbstbestimmung über ihre Leben und Körper. In diesem Buch kommen sie selbst zu Wort.
Von Ceyda Nurtsch -
Poesie über Flucht nach DeutschlandTexte wie ein Befreiungsschlag
Der Band „Sei neben mir und sieh, was mir geschehen ist“ versammelt 29 Dichterinnen und Dichter, die als Geflüchtete nach Deutschland kamen. Ihre Texte auf Deutsch, Arabisch, Kurdisch, Persisch und Ukrainisch geben Einblicke in ihre Erfahrungen.
Von Gerrit Wustmann
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