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Wahl Mohamed Mursis in ÄgyptenEin Präsident ohne Macht
Am Ende war die Angst vor der Reaktion auf der Straße zu groß: Ägyptens Militärrat opferte seinen Favoriten Ahmed Shafik, um seine Interessen zu wahren. Doch bleibt die Macht des neuen Präsidenten auf ein Minimum reduziert.
Von Matthias Sailer -
Interview mit Andreas JacobsÄgypten im festen Griff der Generäle
Selbst unter dem neu gewählten Präsidenten Mohamed Mursi bleibt das alte Regime sehr einflussreich und wird wahrscheinlich auch in Zukunft das Land am Nil beherrschen, glaubt Andreas Jacobs, der bis Ende Mai das Kairoer Büro der Konrad Adenauer Stiftung leitete.
Von Björn Zimprich -
Ägypten nach der Wahl Mursis zum PräsidentenZur Zusammenarbeit verdammt
Mohamed Mursi tritt sein Amt als erster frei gewählter Präsident Ägyptens unter äußerst schwierigen Bedingungen an. Er muss daher mit allen politischen Kräften kooperieren.
Von Loay Mudhoon -
Verfassungsentwicklungen in NordafrikaZwang zu Kompromissen
In mehreren Staaten des Arabischen Frühlings wird derzeit über eine Neugestaltung der Verfassung und den Stellenwert der Scharia gestritten. ein Gespräch mit der tunesischen Juristin Imen Gallala-Arndt vom Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg.
Von Annett Hellwig -
Ägypten nach der PräsidentschaftswahlDas Militär übergibt die Macht ... an sich selbst
Kaum jemand in Ägypten hatte wirklich geglaubt, dass der Oberste Militärrat seine Macht an einen zivilen Präsidenten übergeben würde. Aber das Drehbuch der Militärs übertrifft die schlimmsten Erwartungen.
Von Karim El-Gawhary -
Stichwahl um die Präsidentschaft in ÄgyptenEine Schicksalswahl
Für viele liberale Ägypter bedeutet die Stichwahl um die Präsidentschaft eine Wahl zwischen Pest und Cholera – lehnen sie doch Ex-Luftwaffenchef Ahmed Shafik als Mann des verhassten Mubarak-Regimes ebenso ab wie den undurchsichtigen Vertreter der Muslimbruderschaft, Mohamed Mursi.
Von Claudia Mende -
Präsidentschaftswahlen in ÄgyptenEin Land in der Zwickmühle
Die Ergebnisse des ersten Wahlgangs der Präsidentschaftswahlen haben dem Traum vom tiefgreifenden Wandel in Ägyptern einen herben Dämpfer verpasst, denn in der zweiten Runde stehen sich die gleichen Kräfte gegenüber wie vor der Revolution des 25. Januar: Muslimbrüder und Vertreter des alten Regimes.
Von Hassan Nafaa -
Interview mit Ahmed Maher von der Bewegung 6. April''Ahmed Shafiks Sieg wäre das Ende der Revolution''
Die Ergebnisse der ersten Runde der ägyptischen Präsidentschaftswahlen stimmen die Revolutionsjugend skeptisch. Ein Gespräch mit Ahmed Maher, dem Mitbegründer der Jugendbewegung 6. April, über die Allmacht der Generäle und die politischen Perspektiven am Nil.
Von Nader Alsarras -
Die syrische Opposition und der Aufstand gegen AssadMit einer Stimme gegen die Baath-Diktatur
Angesichts des anhaltenden blutigen Konflikts spricht sich der bekannte syrische Menschenrechtsaktivist Walid al-Bunni für eine ausländische Intervention in seiner Heimat aus und fordert eine Neuaufstellung der syrischen Opposition.
Von Karim El-Gawhary -
Spannungen im LibanonIm Schatten der syrischen Revolution
Die seit mehr als einem Jahr andauernde Gewalt in Syrien schürt zunehmend auch die konfessionellen und politischen Spannungen im Libanon, wo es jüngst zu bewaffneten Kämpfen kam. Rouzbeh Parsi vom Institut der Europäischen Union für Sicherheitsstudien in Paris spricht über die Ursachen des Konflikts.
Von Sabina Casagrande -
Syrien nach dem Massaker von HulaDer weite Weg zur ''jemenitischen Lösung''
Angesichts der Ausweglosigkeit des Konflikts in Syrien wird in nicht wenigen Ländern über eine "jemenitische Lösung" nachgedacht: eine verhandelte, temporäre Übertragung der Macht an einen Stellvertreter Assads und die Exilierung des Präsidenten, um dann einen echten nationalen Dialog auf den Weg zu bringen.
Von Volker Perthes -
Urteil im Mubarak-ProzessDas alte Regime spricht sich frei
Ein Gericht in Kairo hat den früheren Präsidenten Mubarak zu lebenslanger Haft verurteilt. Der 84-Jährige ist der erste arabische Herrscher, der von der Justiz für seine Taten bestraft wurde. Auch nach dem Urteil bleibt offen, wer hinter den blutigen Angriffen auf die Demonstranten vom Januar 2011 steckt.
Von Matthias Sailer
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Maßgeschneidert für westliche Kritiker
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"Die Behauptung, dem Islam fehle die Aufklärung, ist ein uraltes Klischee"
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