Politik
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Salafisten in Ägypten
Gottes Wort in Volkes Ohr
Die Salafisten sind die große Überraschung der ägyptischen Parlamentswahlen: Sie werden als zweitstärkste Kraft im ägyptischen Parlament vertreten sein. Nach außen geben sie sich moderat, doch bei den Wählern punkten sie mit radikalen Sprüchen.
Von Karim El-Gawhary -
Syriens Minderheiten und der Aufstand gegen das RegimeIn Assads Festung
Wer will Assads Sturz? Unter den konfessionellen Minderheiten Syriens ist die Angst vor dem, was nach einem Regimewechsel kommen könnte jedenfalls sehr groß. Zugleich sind sie politisch gespalten, genau wie die Sunniten auch.
Von Hubertus Ecker -
Interview mit der tunesischen Oppositionspolitikerin Maya Jribi''Wir brauchen ein Gleichgewicht der politischen Kräfte''
Ein Jahr nach der Revolution zieht Maya Jribi, Vorsitzende der Demokratischen Fortschrittspartei (PDP), die Konsequenz aus der bitteren Niederlage bei den ersten freien Wahlen Tunesiens und kündigt den Zusammenschluss mit fünf weiteren Parteien der liberalen Mitte an.
Von Sarah Mersch -
Interview mit dem früheren Guantanamo-Häftling Sami al-Hajj''Selbst die Wärter waren Gefangene''
Vor zehn Jahren landete das erste Flugzeug mit Häftlingen in Guantanamo Bay. Seitdem wurden 779 Menschen ohne Anklage festgehalten, 171 davon sind noch in Haft. Der Sudanese Sami al Hajj kam vor vier Jahren frei, nahm seine Arbeit bei Al Jazeera wieder auf und gründete das "Guantanamo Justice Centre".
Von Stephanie Doetzer -
Freispruch für Oppositionsführer Anwar IbrahimEin kleiner Sieg für die Demokratie in Malaysia
Ein Prozess mit vielen Skandalfacetten: Anwar Ibrahim, einer der prominentesten Politiker Malaysias, wurde wegen Homosexualität angeklagt. Ein politisch motiviertes Manöver der Regierung? Nun wurde Ibrahim überraschend freigesprochen – ein kleiner Sieg für Malaysias Demokratiebewegung.
Von Andy Budiman -
Nach den Parlamentswahlen in Marokko
Reform statt Revolution
Marokkos Monarch Mohammed VI. hat auf die Proteste des arabischen Frühlings reagiert. Nach einer Verfassungsreform und vorgezogenen Parlamentswahlen kann er zwar nicht mehr allein entscheiden, wer Regierungschef wird, die behutsame demokratische Öffnung hat seine Legitimität aber gefestigt.
Von Helmut Reifeld -
Durchsuchungen von NGOs in ÄgyptenZwischen den Fronten
Die Durchsuchungen internationaler und lokaler Nichtregierungsorganisationen in Ägypten sind nicht nur Teil einer Kampagne gegen die Zivilgesellschaft, sondern auch ein Versuch des Militärrats, die eigene Glaubwürdigkeit wiederherzustellen.
Von Matthias Sailer -
Ein Jahr Arabischer FrühlingIm zweiten Jahr des Aufstands
Das Wort vom Frühling trügt: Die arabische Welt steht erst am Beginn ihres Wandels. Denn die Umbrüche haben bislang noch nichts zur Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse beigetragen, unter denen vor allem die jüngere Generation leidet.
Von Volker Perthes -
Beobachtereinsatz der Arabischen Liga in SyrienBlick ins Leere
Farce oder Druckmittel? Noch immer am Anfang oder schon gescheitert? So vielfältig wie die Fragen, die sich das Ausland über die Beobachtermission der Arabischen Liga in Syrien stellt, fallen auch die Antworten der Syrer vor Ort aus.
Von Hubertus Ecker -
Interview mit Haitham Al-Maleh
''Das syrische Regime muss weiter isoliert werden''
Der syrische Menschenrechtsanwalt Haitham Al-Maleh fordert die internationale Staatengemeinschaft auf, den Druck auf das Assad-Regime zu erhöhen. Ein Gespräch über die Sanktionspolitik des Westens, die Beobachtermission der Arabischen Liga und die Perspektiven des syrischen Aufstands.
Von Martina Sabra -
Interview mit Ali al-Jallawi"Unter dieser Regierung hat Bahrain keine Zukunft"
Der bahrainische Dichter und Schriftsteller Ali al-Jallawi kritisiert die Regierung seines Landes, die für die interkonfessionellen Konflikte und die Unterdrückung der Demokratiebewegung in seinem Land verantwortlich sei.
Von Birgit Kurz, Abdelrahman Ammar -
Umstrittenes Armenien-GesetzVergiftete Beziehungen
Seitdem Frankreich einen Gesetzentwurf verabschiedet wurde, der die Leugnung des Völkermordes an den Armeniern im Ersten Weltkrieg unter Strafe stellt, stehen die Zeichen zwischen Paris und Ankara auf Sturm: Der türkische Ministerpräsident Erdoğan warf Frankreichs Regierenden Rassismus, Diskriminierung und antimuslimische Ressentiments vor.
Von Bernhard Schmid
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Maßgeschneidert für westliche Kritiker
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Interview mit Arabistin Angelika Neuwirth
"Die Behauptung, dem Islam fehle die Aufklärung, ist ein uraltes Klischee"