Politik
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9/11 - Folgen der Terroranschläge auf die USADer Westen und die islamische Welt: Wechselseitig radikalisiert?
In seinem Buch "Ground Zero: 9/11 und die Geburt der Gegenwart" analysiert der Islamwissenschaftler Stefan Weidner die Folgen der Anschläge vom September 2001, kurz 9/11. Kersten Knipp sprach mit ihm über Versäumnisse - aber auch Chancen - des west-östlichen Dialogs.
Von Kersten Knipp -
Abzug des Westens aus AfghanistanVerrat am Hindukusch?
Die USA und die Nato wollen bis September aus Afghanistan abziehen. Die Operation ist riskant und der Ausgang ungewiss. Viele Afghanen fürchten den Bürgerkrieg. Auch Deutschland wird das Beben am Hindukusch zu spüren bekommen, meint Stefan Weidner in seinem Kommentar.
Von Stefan Weidner -
Die Türkei und NordsyrienRecep Tayyip Erdogans Kolonialprojekt
Der von Erdogan propagierte Neo-Osmanismus ist längst mehr als Rhetorik und Symbolpolitik. Das offenbart auch die Entwicklung der letzten Jahre in den Gebieten Nordsyriens, wo die Türkei dabei ist, ihre Einfluss-Sphäre dauerhaft abzusichern. Von Joseph Croitoru
Von Joseph Croitoru -
Hundert Jahre JordanienVom “Land für alle Araber“ zum Stabilitätsanker in Nahost
1921 als Provisorium gegründet, konnte sich Jordanien als eines der stabilsten Länder im Nahen Osten etablieren. Der integrative und flexible Ansatz von Staatsgründer Abdullah und seinen Nachfolgern hat dazu zweifellos einen Beitrag geleistet. Doch die Hundertjahrfeier des Haschemitischen Königreichs ist überschattet von einer wirtschaftlichen Krise und politischem Reformstau. Von Edmund Ratka
Von Edmund Ratka -
Chinas Engagement im Nahen OstenCharme-Offensive von Riad bis Teheran
Die Reise des chinesischen Außenministers durch sechs Länder des Nahen Ostens Ende März signalisiert Chinas verstärktes Interesse an der Region. Mit einem neuen Kooperationsabkommen mit Iran wächst sein Einfluss, berichtet James M. Dorsey.
Von James M. Dorsey -
Die Bildung der Einheitsregierung verbirgt alte und neue GräbenSWP-Aktuell: Grenzen der Einigung in Libyen
Obwohl im März 2021 eine Einheitsregierung in Libyen gebildet wurde, zeichnen sich bereits Spannungen und mögliche Krisen zwischen den politischen Akteuren ab. Vor welchen Problemen steht das Land? Wolfram Lacher beleuchtet die aktuelle Lage im nordafrikanischen Land.
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Pakistans Premierminister Imran Khan trat als Reformer anPakistan: Zwischen Islam und Modernisierung
Pakistan ist ein Land mit starken konservativen religiösen Strukturen, das seinen Weg in die Moderne sucht. Imran Khan hatte einen politischen Wechsel versprochen, als er 2018 Premierminister wurde. Der Spagat zwischen dem Bewahren des Islam und einer Orientierung nach Westen erweist sich als schwierig.
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Politische Turbulenzen in der TürkeiRecep Tayyip Erdogan unter Druck
Wirtschaftskrise, historisch schlechte Umfragewerte und wachsende Spannungen innerhalb der Regierung: Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan steht massiv unter Druck. Ausgerechnet die USA und die EU scheinen ihm nun entgegenzukommen, denn sie brauchen die Türkei. Marion Sendker berichtet aus Istanbul
Von Marion Sendker -
Pro-iranische SchiitenparteiLibanon: Im Griff der Hisbollah
Im Libanon formiert sich zunehmend Widerstand gegen die pro-iranische Schiitenpartei Hisbollah. Doch noch mobilisiert diese neben Kritikern viele Anhänger. Was bringt junge Leute dazu, sich ihr anzuschließen und für sie in Stellvertreterkriege zu ziehen?
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Islamophobie und AntisemitismusCancel Culture: Streit um Meinungsfreiheit in Frankreich
Im französischen Grenoble stehen zwei Professoren am Pranger, weil ein Streit um den Begriff Islamophobie eskalierte. Ist die Meinungsfreiheit in Gefahr?
Von Stefan Dege, Heike Mund -
Saudi-ArabienWer hat Angst vor Prinzessin Basmah?
Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman hat mit Trump seinen wichtigsten Beschützer verloren. Dissidenten nutzen die neue Situation, um Front gegen die Herrschenden in Riad zu machen. Nun droht Ärger wegen einer verschwundenen saudischen Prinzessin. Von Jannis Hagmann
Von Jannis Hagmann -
Indien und die BauernprotesteBeginnt der Niedergang von Modis BJP?
Die Bauernproteste in Indien ebben trotz aller staatlichen Repression nicht ab. Die Stigmatisierungsversuche der Regierung laufen ins Leere. Auch Teile der städtischen Mittelschicht gehören mittlerweile zu den Unterstützern. Die Grenzen zwischen den verschiedenen religiösen Identitäten, immer wieder beschworen von den Hindunationalisten der Regierungspartei BJP, verlieren an Bedeutung. Von Dominik Müller
Von Dominik Müller
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Die Sprache nimmt ihm keiner