Gesellschaft
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Deutsch-iranischer KulturaustauschPolitik der kleinen Schritte
Nachdem Mitte Januar 2016 die Sanktionen gegen den Iran aufgehoben wurden, streben Deutschland wie auch die iranische Jugend den Dialog und Austausch auf kultureller Ebene an. Über die Potenziale eines möglichen Kulturabkommens beider Länder sprach Dorothea Grassmann mit Ali Fathollah-Nejad.
Von Dorothea Grassmann -
Integration von Flüchtlingen in den ArbeitsmarktVom Flüchtling zum Arbeitnehmer - eine Mammutaufgabe
Um einen guten Job zu bekommen, müssen Flüchtlinge für den deutschen Arbeitsmarkt fit gemacht werden. Einige Firmen investieren in Pilotversuchen schon jetzt Zeit und Geld in die Kollegen von morgen - im kleinen Rahmen. Über kurz oder lang führt jedoch kein Weg an einem Zuwanderungsgesetz vorbei. Hintergründe von Thomas Kohlmann.
Von Thomas Kohlmann -
Interview mit der Sozialwissenschaftlerin Edit SchlafferMütter an vorderster Front gegen den Terror
"Mütterschulen" nennt sich ein österreichisches Präventionsprogramm zur Verhinderung potenzieller Nachwuchs-Dschihadisten. Edit Schlaffer, Gründerin der Organisation "Frauen ohne Grenzen", beschäftigt sich seit knapp zehn Jahren mit den Wurzeln islamistischer Radikalisierung. Dabei erkannte die 65-Jährige die Schlüsselrolle von Müttern. Mit ihr sprach Iris Mostegel.
Von Iris Mostegel -
Interview mit dem Islamgelehrten Ebrahim MoosaEin Islam für die Moderne
Vorstellungen über Apostasie oder Blasphemie als strafwürdige Verbrechen zeigen, dass islamisches Denken heute in einer politischen Theologie aus einer vormodernen Zeit gefangen ist. Das müsse durch kritisches Denken überwunden werden. Dabei sollten Muslime an ihr vielfältiges Erbe anknüpfen, meint Ebrahim Moosa im Gespräch mit Claudia Mende.
Von Claudia Mende -
Interview mit Imam Benjamin IdrizFür ein friedliches Miteinander der Religionen
Flüchtlinge sind eine Bereicherung für Deutschland. Denn sie führen Nicht-Muslime und Muslime zusammen und eröffnen neue Chancen für den interreligiösen und innerislamischen Dialog, meint Benjamin Idriz, Imam im oberbayrischen Penzberg. Mit ihm sprach Michael Erhardt.
Von Michael Erhardt -
Ermordeter italienischer Student in ÄgyptenInfame Schuldzuweisungen
Der Fall des im Februar in Kairo ermordeten italienischen Doktoranden und Journalisten Giulio Regeni hat internationale Bestürzung und Proteste ausgelöst. Die Behauptung, Regeni habe sich auf Weisung seiner Doktorväter in Gefahr begeben, ist eine ungeheuerliche Unterstellung, meint der französisch-libanesische Politologe Gilbert Achcar.
Von Gilbert Achcar -
Foto-Band "Afro-Iran"Die vergessene Minderheit vom Persischen Golf
Lange Zeit war wenig bekannt über die afro-iranische Minderheit am Persischen Golf. Der deutsch-iranische Fotograf Mahdi Ehsaei hat nun ihre Lebenswelten in Porträts dokumentiert. Marian Brehmer stellt das Buch vor.
Von Marian Brehmer -
Interview mit Yaşar Aydın zur Pressefreiheit in der TürkeiEine neue Dimension der Einschüchterung
Mit der staatlichen Zwangsaufsicht und Übernahme der regierungskritischen Zeitung "Zaman" hat die Türkei die Rechtsstaatlichkeit und Demokratie im Land ausgehebelt, meint der Türkei-Experte Yaşar Aydın im Gespräch mit Helena Baers.
Von Helena Baers -
Deutschsprachiges DschihadistenmagazinVon "AbuUsamah" an "SexyBunny2"
Das Onlinemagazin "Kybernetiq" will deutschsprachigen Dschihad-Anhängern beibringen, sicher im Internet zu kommunizieren. Der Verfassungsschutz vermutet, dass einer der Urheber früher in Bayern wohnte. Informationen von Andreas Gorzewski
Von Andreas Gorzewski -
Traumatherapie in Irak-Kurdistan"Ziel ist eine Gesellschaft ohne Gewalt"
In Irak-Kurdistan leben rund zwei Millionen Flüchtlinge unterschiedlicher Herkunft und Religion. Die Jiyan-Stiftung unterstützt Überlebende von Folter, Verfolgung und Gewalt durch medizinische, psychotherapeutische und soziale Hilfe in der Region. Katja Dombrowski sprach mit Salah Ahmad, dem Vorsitzenden der Jiyan-Stiftung.
Von Katja Dombrowski -
Religionspolitik und Meinungsfreiheit in ÄgyptenDie neuen Hüter der Moral
Kontroverse pluralistische Debatten zu Fragen der Moral oder der Religion waren nach der Arabellion am Nil kein Tabu mehr. Doch diese diskursive Öffnung währte nur kurz, der Wind hat sich gedreht. Heute setzt das Regime wieder verstärkt auf eine religiös aufgeladene Rhetorik und verfolgt damit die Rückgewinnung der gesellschaftlichen Kontrolle. Von Sofian Philip Naceur aus Kairo
Von Sofian Philip Naceur -
Der Neuköllner Förderverein "Morus 14"Gemeinsam gegen Ausgrenzung und Feindbilder
Der Neuköllner Förderverein "Morus 14" trägt mit seiner Arbeit bewusst zur sozialen Integration in dem Berliner Problemkiez bei. Die jüdische Israelin Hagar Levin leitet ein erfolgreiches Begegnungsprojekt des Vereins, das sich ehrenamtlich für muslimische Kinder und Jugendliche engagiert. Mit ihr sprach Igal Avidan.
Von Igal Avidan
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