Kultur
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Buch „Die Schönheit des Christentums“Liebe ohne Zustimmung
Der muslimische Religionsphilosoph Ahmad Milad Karimi hat eine „Liebeserklärung“ ans Christentum geschrieben. Wer erwartet, dass er religiöse Differenzen überbrücken will, wird enttäuscht. Gerade das macht das Buch lesenswert – für Muslime und Christen.
Von Teseo La Marca -
- Interview
„Religiöse Praxis kann überall stattfinden“
Die Fotoausstellung „Seen and Unseen – Sufisches Leben in Frankfurt“ bietet Einblick in die Praxis von Sufis in Deutschland. Auf der Suche nach einem harmonischen Zusammenleben verbindet Kuratorin Negah Angha Ästhetik, Wissenschaft und Politik.
Interview von Julia Gerlach -
Gender-Roman „The Passerby“ aus ÄgyptenMann oder Frau, frei oder unfrei?
Im ägyptischen Roman „The Passerby“ wird Lamia zu Hamza. Doch Autor Ibrahim Abdel Meguid beschreibt mehr als eine Gendertransition, er untersucht die Gesellschaft nach der Revolution von 2011. Wie steht es um Freiheit und Macht?
Von Mohamed Gamal -
Hakan Gündays Roman „Zamir“Auf der Suche nach Menschlichkeit
Ein von Gewalt gezeichneter Protagonist wird zum Unterhändler des Friedens. Persönlich bleibt er Misanthrop – bis ihn die Erleuchtung trifft. Der Roman „Zamir“ vom türkischen Autor Hakan Günday rechnet großspurig mit der Menschheit ab und bietet am Ende Trost.
Von Ceyda Nurtsch -
Arthouse-KinoWo Marokkos Filmgeschichte neu auflebt
Vor 20 Jahren wurde das historische Cinema Rif in Tanger renoviert und als Kino wiedereröffnet. Die Cinémathèque de Tanger ist heute eines der wenigen Programmkinos in Nordafrika und ein wichtiger Treffpunkt für Marokkos unabhängige Filmszene.
Von Elisa Pierandrei -
- Interview
„Der Nil ist Teil unseres kollektiven Bewusstseins“
Roger Anis dokumentiert seit fast einem Jahrzehnt den längsten Fluss der Welt. 2024 ließ er gemeinsam mit einheimischen Fischern eine traditionelle Prozession auf dem Nil wiederaufleben, Sorge bereitet ihm die anhaltende Verschmutzung.
Interview von Shrouk Ghonim -
Shida Bazyars Roman „Die Lücken“Aus einem deutschen Dorf
Gerade war Shida Bazyars Debütroman für den Booker-Preis nominiert, jetzt gelingt ihr mit „Die Lücken“ der nächste große Wurf. Ihr intensives Panorama zeigt einen Ort, der die Verbrechen der NS-Zeit mal umdeutet, mal verschweigt.
Von Gerrit Wustmann -
- Kommentar
Sein Bild hing überall in Palästina
Das Gemälde „Kamel der Not“ von Sliman Mansour ist eines der bekanntesten Bilder der palästinensischen Kunst. Asmaa al-Ghoul erzählt, wie es zur Ikone wurde und warum es so tief im kollektiven Gedächtnis verankert ist.
Kommentar von Asmaa al-Ghoul -
Iranisches „Festival-Kino“Maßgeschneidert für westliche Kritiker
Seit Jahrzehnten feiern Regisseure wie Abbas Kiarostami und Jafar Panahi auf den großen Filmfestivals Erfolge. Doch iranische Kritiker:innen fragen: Belohnt das internationale Publikum orientalistische Erzählungen?
Von Changiz M. Varzi -
- Interview
„Theater sollte die Vielfalt der Syrer repräsentieren“
Anis Hamdoun stammt aus einer berühmten Theaterfamilie aus Syrien. Nach seiner Flucht machte er in Deutschland Karriere. Im Interview spricht er über das Leben zwischen zwei Kulturwelten und über seine Vision für Theater im künftigen Syrien.
Interview von Badr al-Aqabani -
„Islamische Kunst“ in deutschen MuseenZwischen kolonialem Erbe und neuen Labels
Das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg geht neue Wege: Die Sammlung Islamische Kunst heißt nun Sammlung Südwestasien und Nordafrika. Im Berliner Pergamonmuseum bleibt man dagegen beim alten Begriff. Wie argumentieren die Kurator:innen?
Von Nadine Schnelzer -
- Interview
„Schönheit ist für mich Selbstvertrauen und Präsenz“
Der diesjährige „Miss Arab World“-Wettbewerb fand in Kairo statt. Für Syrien trat Muna Almohamad an, die in Deutschland geboren und aufgewachsen ist. Sie möchte Frauen dazu ermutigen, zu sich zu stehen und sichtbarer zu werden.
Interview von Ceyda Nurtsch
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Frauen in Saudi-Arabien
Gefangen in einem System der Gender-Apartheid