Kultur
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Die iranische Graphic Novel ''Zahra's Paradise''
Künstlerische Einblicke in einen düsteren Kosmos
Zwei Jahre nach den Protesten der "grünen Bewegung" fasst eine Graphic Novel die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in der Islamischen Republik in Bilder. Die Autoren Amir und Khalil zeigen den Iran als ein düsteres Land voller Abgründe und Widersprüche.
Von Marian Brehmer -
Alaa al-Aswani: ''Im Land Ägypten. Am Vorabend der Revolution''''Demokratie ist die Lösung''
Eine aktuelle Auswahl seiner regimekritischen Essays stellt den ägyptischen Romancier und Erfolgsautor Alaa al-Aswani als engagierten Kämpfer für die Demokratie vor.
Von Andreas Pflitsch -
Literatur und Arabischer FrühlingAufstand der Worte
Welchen subversiven Beitrag hat Literatur im Vorfeld der Aufstände in der arabischen Welt geleistet? Und sollen Prosa, Lyrik und andere literarische Genres sich ganz der "Revolution" verschreiben oder eher eine kritische Distanz wahren?
Von Stephan Milich -
Interview mit dem tunesischen Fotografen Selim Harbi
''Wir sind jetzt Akteure, nicht bloß Motive''
Als in Tunesien die Revolution ausbrach, machte sich Selim Harbi von Berlin nach Tunis auf, um den historischen Moment einzufangen. Im Gespräch schildert er seine Eindrücke und äußert sich vorsichtig optimistisch über die Zukunft seines Landes.
Von Nader Alsarras -
Biennale in Jogjakarta
Kunst im Spannungsfeld von Religion und Politik
Die Biennale in der Kulturmetropole Jogjakarta gilt als eines der wichtigsten kontemporären Kunstereignisse Indonesiens. Unter dem Titel "Shadow Lines" zeigen 40 indonesische und indische Künstler noch bis zum 8. Januar 2012 Werke über Religiosität, Spiritualität und Glauben.
Von Christina Schott -
Multikulturalität im deutschen Kino
Wir sind hier und das ist gut so!
Die multikulturelle Gesellschaft ist Realität. Auch wenn man 1961, als das Anwerbeabkommen zwischen der Türkei und Deutschland geschlossen wurde, annahm, dass die Meisten nach zwei, drei Jahren wieder in die Heimat zurückkehren würden und Integration kein Thema war.
Von Margret Köhler -
Die Buchhandlung ''Sabha'' in Libyen
Mit Bildung gegen die intellektuelle Leere
In der Buchhandlung "Sabha" im Herzen der libyschen Hauptstadt Tripolis treffen sich mitunter Intellektuelle und ehemalige Dissidenten aus den Reihen der Armee zum Gedankenaustausch über die Zeit der Gaddafi-Diktatur.
Von Alfred Hackensberger -
Libanesische Kunstszene der Gegenwart
Zwischen Träumen und Gewalt
Libanesische Künstler kennen derzeit vor allem ein Thema: Krieg und Gewalt. Erstaunlich ist das nicht. Die meisten wuchsen in jener Zeit auf, als der Libanon eine der blutigsten Phase seiner Geschichte durchlief.
Von Kersten Knipp -
Porträt Myriam Bouchentouf
Die perfekte Identifikationsfigur des Arabischen Frühlings
Myriam Bouchentouf ist Hiphop-Musikerin – politisch engagiert, mutig und ehrgeizig. Verkörpert diese junge Marokkanerin die Zukunft ihres Landes? Vielleicht schon, wenn auch nicht in der Weise, in der man es vermuten würde.
Von Joseph Burke -
PEN-Preis für den ägyptischen Verleger Mohammed HashimEiner der Väter der Revolution
Der Verleger Mohammed Hashim hat den Hermann-Kesten-Preis des deutschen PEN-Clubs erhalten. Er hat sich nicht nur als Verleger ausgezeichnet, sondern sich auch unmittelbar um die Unterstützung der ägyptischen Revolutionäre verdient gemacht.
Von Stefan Weidner -
Porträt der Jazz-Sängerin Defne ŞahinAuf musikalischer Freiheitssuche
"Leben einzeln und frei wie ein Baum und brüderlich wie ein Wald. Das ist unsere Sehnsucht." Diese Verse des türkischen Poeten Nazım Hikmet begleiten Defne seit ihrer Kindheit und inspirierten sie zu ihrem Plattendebüt.
Von Katrin Wilke -
Der iranische Tombak-Virtuose Mohammad Reza MortazaviFeuerwerk der Finger
Nicht ohne Grund wird Mohammad Reza Mortazavi auch als Trommler mit den "schnellsten Händen der Welt" bezeichnet – glaubt man bisweilen doch als Zuhörer, nicht vor einem Solotrommler, sondern vor einem Ensemble mit mehreren Instrumenten zu stehen.
Von Marian Brehmer