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Indonesische Kunstausstellung "Artjog"Kunst statt Kino
Die Kunstausstellung "Artjog" in Jogjakarta zeigt in ihrem achten Jahr 103 Werke von 87 Künstlern aus elf Ländern. Unter dem Titel "Infinity in Flux" huldigt die aktuelle Show der Fluxus-Bewegung der 1960er Jahre, die die Grenzen zwischen den künstlerischen Disziplinen sowie zwischen Kunstwerken und Zuschauern auflöste. Von Christina Schott
Von Christina Schott -
Joshua Oppenheimers Dokumentarfilm "The Look of Silence""Ich hatte erwartet, Monster zu treffen"
In "The Look of Silence" begegnet ein Mann in Indonesien den Mördern seines Bruders, die immer noch an der Macht sind. Es gehe darum, ein Trauma zu durchbrechen, erklärt der US-amerikanische Regisseur Joshua Oppenheimer im Gespräch mit Simon Broll.
Von Simon Broll -
Goethe und der IslamReligion hat keine Nationalität
Zwar trat Johann Wolfgang von Goethe dem Islam – wie auch dem Christentum – nicht vorbehaltlos gegenüber und war um Kritik keinesfalls verlegen, aber sein Credo war zweifelsohne auf den Fundamenten nicht verhandelbarer Toleranz gebaut. Von Melanie Christina Mohr
Von Melanie Christina Mohr -
Künstleraktion Flüchtlingsbeerdigungen in Berlin"Die Toten kommen"
Mit der Bestattung eines zuvor in Italien exhumierten Flüchtlings protestierte das "Zentrum für politische Schönheit" in Berlin gegen die Flüchtlingspolitik der EU. Die Aktionen der Künstler unter dem Motto "Die Toten kommen" sorgt seitdem bundesweit für kontroverse Debatten. Informationen von Heike Mund
Von Heike Mund -
Mit Comics gegen Extremismus"Wir wollten es nicht bei Mahnwachen bewenden lassen"
Mit ihrer Comic-Reihe "Paasban" (Der Beschützer) wollen die Autoren gezielt junge Menschen in Pakistan ansprechen und vor Anwerbungen durch islamistische Eiferer bewahren. Roma Rajpal Weiss hat sich mit den Comiczeichnern Mustafa Hasnain, Gauhar Aftab und Yahya Ehsan über ihr aktuelles Buchprojekt unterhalten.
Von Roma Rajpal Weiss -
Shukri al-Mabkhouts Roman "Der Italiener"Scheitern auf ganzer Linie
Der tunesische Autor Shukri al-Mabkhout hat mit dem "Italiener" ein Werk vorgelegt, das die Mechanismen und Zwänge der Ben-Ali-Ära aufzeigt und verdientermaßen den diesjährigen Arabischen Booker-Preis gewonnen hat. Günther Orth hat den Roman gelesen.
Von Günther Orth -
Karikaturenausstellung in TeheranWarum IS-Karikaturen dem Iran nutzen
Geschickte Propaganda: Der Iran veranstaltet eine Karikaturen-Ausstellung über die Dschihadisten des IS. Und versucht dabei doch nur zu zeigen, wie Israel und die USA Grund allen Übels sind. Von Sarah Judith Hofmann und Parsa Bayat
Von Sarah Judith Hofmann, Parsa Bayat -
Das Festival "Musiques Sacrées du Monde"Fès als Spiegel Afrikas
Das jüngste Festival "Musiques Sacrées du Monde" thematisierte auf eindrucksvolle Weise die Beziehungen zwischen Marokko und dem Kulturraum jenseits der Sahara. Stefan Franzen hat das Festival in Fès besucht.
Von Stefan Franzen -
Neue Musik aus PakistanKlangkosmos der Provinzen
Jüngst präsentierte eine pakistanische Kulturstiftung einen Promo-Tonträger, der bislang kaum bekannte Bands aus Sindh, Punjab, Khyber Pakhtunkhwa und Belutschistan vorstellt. Betörend schöne Musik, die zugleich ein beredtes Zeugnis dafür ist, wie sich die Initiatoren bemühen, Klänge aus unterschiedlichen Regionen zusammenzubringen. Von Richard Marcus
Von Richard Marcus -
Ägyptens KulturpolitikDie besänftigende Macht
Mit Großprojekten mobilisiert Ägyptens neuer Kulturminister gegen den religiösen Radikalismus. Sogar den legendären Leuchtturm von Alexandria will man nachbauen.
Von Joseph Croitoru -
Kunst und Revolution in ÄgyptenErloschene Dynamik
Das Festival "Al-Fann Midan", das zum ersten Mal im April 2011 stattfand, war lange ein Sprachrohr für öffentliche Kunst im postrevolutionären Ägypten. Doch vier Jahre nach dem Umbruch am Nil gibt es das populäre Festival inzwischen nicht mehr. Marcia Lynx Qualey über das Verhältnis von Kunst und Revolution im heutigen Ägypten.
Von Marcia Lynx Qualey -
Nachruf auf Mohammad-Ali SepanlouEin Meister der zeitgenössischen iranischen Dichtung
Er war in seiner Heimat als "Dichter Teherans" und gesellschaftskritischer Geist bekannt – der renommierte iranische Poet und Literaturkritiker Mohammad-Ali Sepanlou. Im vergangenen Mai starb er im Alter von 75 Jahren in Teheran. Mahmoud Falaki über Sepanlous Lebenswerk
Von Mitra Khalatbari
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Das eigene Trauma als TV-Unterhaltung
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