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Interview mit einem Überlebenden aus Suruç"Freiheit ist alles, was wir wollen"
Im Hof des Amara-Kulturzentrums von Suruç wehen noch immer die Fahnen mit den 31 Gesichtern der Toten der türkischen Jugendorganisation SGDF. Hinter den zerbrochenen Fensterscheiben des Zentrums sitzt der 25-jährige Kurde Adnan und erzählt vom Terror des IS, der ihn erst aus Kobanê vertrieb und ihn im türkischen Suruç wieder einholte. Mit ihm sprach Fabian Köhler
Von Fabian Köhler -
Erweiterung des SuezkanalsTropfen auf dem heißen Stein?
Mit der Erweiterung des Suezkanals kann Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi einen politischen Erfolg für sich verbuchen. Doch ägyptische Experten bezweifeln, ob ein einziges Großprojekt wirklich eine Wende für die brachliegende ägyptische Wirtschaft einläuten könnte. Aus Kairo informiert Karim El-Gawhary.
Von Karim El-Gawhary -
Tunesien nach den TerroranschlägenEin Kampf für Freiheit und Würde
Nach den Anschlägen von Sousse und Bardo bestehen die Herausforderungen für die tunesische Gesellschaft vor allem darin, sich denjenigen entgegenzustellen, die sich der demokratischen Entwicklung des Landes wiedersetzen, schreibt Rachid al-Ghannouchi, Vorsitzender der Ennahdha-Partei, in seinem Essay.
Von Rachid al-Ghannouchi -
KurdenkonfliktBarzani in der Klemme
Iraks Kurdenführer Barzani will die PKK loswerden. Ihr Rausschmiss aus den Kandil-Bergen erfolgte aus machtpolitischem Kalkül. Kurdenführer Talabani dagegen will die PKK behalten. Eine Analyse von Birgit Svensson aus Erbil
Von Birgit Svensson -
Nach dem Atomabkommen mit dem IranDie Zeit der "Post-Sanktionen"
Für die Iraner ist das Ende der Atomverhandlungen ein historisches Ereignis. Viele betrachten das Abkommen als Beginn einer neuen Ära für die Islamische Republik. Doch gegen die Einigung regt sich beträchtlicher Widerstand – vor allem aus Israel und Saudi-Arabien. Ali Sadrzadeh informiert.
Von Ali Sadrzadeh -
Türkische Militäroperationen gegen IS und PKKErdoğans Doppelstrategie
Nach Jahre langem Zögern hat die Türkei damit begonnen, Stellungen des IS in Syrien zu bombardieren. Gleichzeitig setzt sie ihre Luftwaffe gegen Kämpfer der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans ein. Experten vermuten, dass Staatspräsident Erdoğan damit eine ganz eigene Strategie verfolgt. Aus Istanbul informiert Cigdem Akyol.
Von Cigdem Akyol -
Kurden im IrakUngewisse Zukunft
Iraks Kurdenführer Barzani ist wegen des Kurden-Konflikts höchst besorgt. Denn mit den Luftangriffen auf PKK-Stellungen riskieren die Türken nicht nur eine Eskalation mit den türkischen Kurden. Aus Erbil berichtet Birgit Svensson.
Von Birgit Svensson -
Neues Antiterrorgesetz in TunesienUmstrittener Kampf gegen den Terror
Tunesien versucht mit einem neuen Antiterrorgesetz, den Sicherheitsproblemen im Land Herr zu werden. Doch Kritiker meinen, das Gesetz sei nicht ausreichend und berge die Gefahr eines Rückschritts zu autoritären Strukturen. Aus Tunis informiert Sarah Mersch.
Von Sarah Mersch -
Der Aufstieg von Boko HaramAls der Terror begann
Der Journalist Mike Smith beschreibt in einem neuen Buch den Aufstieg von Boko Haram von einer obskuren Sekte zur gefürchteten Terrorgruppe. Eindrücklich schildert er die Gewalt der Gruppe, doch viele Fragen nach den Zielen, Strukturen und der Finanzierung der Bewegung kann auch er nicht beantworten. Ulrich von Schwerin hat das Buch gelesen.
Von Ulrich von Schwerin -
Anschlag im Badeort SousseTunesien vor dem Tourismuskollaps
Drei Wochen sind seit dem Anschlag im Badeort Sousse vergangen. Das Attentat, bei dem 39 Menschen ums Leben kamen, hat das Land ins Mark getroffen: Der Tourismus droht zu kollabieren. Aus Tunis informiert Sarah Mersch.
Von Sarah Mersch -
Nach dem AtomabkommenIrans Präsident in der Bringschuld
Nach dem erfolgreichen Atomabkommen steigt der Erwartungsdruck auf Irans Präsident Hassan Rohani, dass sich nun auch die wirtschaftliche Situation für viele Iraner verbessern wird und die innenpolitischen Reformen vorankommen. Von Adnan Tabatabai
Von Adnan Tabatabai -
Politische Instrumentalisierung der Archäologie in SyrienNach Palmyra bald auch Suwaida?
Noch gilt das Drusengebiet in Südsyrien, das zahlreiche archäologische Schätze birgt, als eine der Hochburgen des Assad-Regimes. Das könnte sich jedoch schon bald ändern.
Von Joseph Croitoru
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