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Atomkonflikt mit dem IranAuch der Westen muss sich bewegen
Im Westen werden die jüngsten Avancen des iranischen Präsidenten im Atomstreit mit großem Interesse verfolgt. Doch herrscht die Haltung vor, nun müsse der Iran auf Worte Taten folgen lassen. Für den Erfolg der Verhandlungen ist es aber notwendig, dass auch der Westen Entgegenkommen signalisiert, meint Ulrich von Schwerin.
Von Ulrich von Schwerin -
Israel und die ArabellionDer unwahrscheinliche Gewinner des Arabischen Frühlings
Das Paradoxe an den Umbrüchen in der arabischen Welt ist, dass sie zu Israels Integration als strategischer Partner für einige Länder in der Region beigetragen haben, meint Dominique Moisi, Gründungsmitglied und Berater am Französischen Institut für Internationale Beziehungen.
Von Dominique Moisi -
Interview mit Guido Steinberg"Die Stabilität der Region ist bedroht"
Die somalische "Al-Shabaab"-Miliz hat sich zu dem Anschlag auf ein Einkaufszentrum in Nairobi bekannt. Kenia droht die Destabilisierung, meint Guido Steinberg von der Stiftung Wissenschaft und Politik. Mit ihm hat sich Philipp Sandner unterhalten.
Von Philipp Sandner -
Bilanz der Übergangsregierung in ÄgyptenRückschritt für die Menschenrechte
Nach dem Sturz Mohammed Mursis hatte die ägyptische Übergangsregierung einen schnellen Weg zu freien Neuwahlen versprochen. In der Zwischenzeit schließt sie die Muslimbruderschaft vom politischen Prozess aus und schränkt die Bürgerrechte unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung systematisch ein. Von Claudia Mende
Von Claudia Mende -
SyrienkonfliktPolitischer Durchbruch oder taktisches Manöver?
Ist die in Genf verkündete Einigung zwischen den Außenministern der USA und Russlands auf einen Plan zur Zerstörung der syrischen Chemiewaffen der Durchbruch zu einer politischen Lösung? Oder ist diese Vereinbarung nur ein Manöver der beiden Großmächte zur eigenen Gesichtswahrung? Antworten von Andreas Zumach
Von Andreas Zumach -
Iran und der SyrienkonfliktPragmatismus statt Konfrontation
In der Syrienkrise hat Iran den russischen Vorschlag zur internationalen Kontrolle der Chemiewaffen begrüßt. Auch dass US-Präsident Obama nun für eine diplomatische Lösung in dem Konflikt wirbt, dürfte all jenen moderaten Kräfte in Teheran gelegen kommen, die Assad nicht um jeden Preis unterstützen wollen. Von Marcus Michaelsen
Von Marcus Michaelsen -
Überwachung und innere Sicherheit nach 9/11Wie Bücher tragende Esel
Die Datensammelwut der Geheimdienste ist die jüngste und vorläufig letzte aller Überreaktionen nach dem 11. September 2001, meint der investigative Journalist Stefan Buchen, der nach Informationes des SPIEGEL selbst in den Fokus der Geheimdienste gerückt sein soll.
Von Stefan Buchen -
Annick Cojean: "Gefangen im Palast Gaddafis"Monströse Verknüpfung von Macht, Sexualität und Gewalt
Die französische Journalistin Annick Cojeans dokumentiert in ihrem Buch "Niemand hört mein Schreien. Gefangen im Palast Gaddafis" in welch unvorstellbarem Ausmaß der frühere libysche Diktator von Sexualität und Macht besessen war und seinen Hass auf alle Privilegierten dadurch auslebte, dass er sich deren Frauen gefügig machte. Von Gabriele Michel
Von Gabriele Michel -
Politische Krise am NilÄgyptens Frauen glauben blind an das Militär
Von den Muslimbrüdern fühlten sich viele Ägypterinnen unterdrückt. Sie unterstützen daher vehement das Militär – ohne dessen Handeln zu hinterfragen. Aus Kairo informiert Andrea Backhaus.
Von Andrea Backhaus -
Politische Krise in ÄgyptenDiplomaten-Dilemma
Angesichts der Krise in Ägypten müssen westliche Außenpolitiker sich auf zwei Dinge konzentrieren: die Einhaltung der Menschenrechte und ökonomische Perspektiven für die Bevölkerung des Landes. Hans Dembowski kommentiert.
Von Hans Dembowski -
Interview mit Ahmed Maher"Die nächste Revolution kommt bestimmt"
Ahmed Maher ist für viele ein Held des ägyptischen Volksaufstandes. Doch Armee und Islamisten haben seine Protestbewegung 6. April vorerst außer Gefecht gesetzt. Im Interview mit Markus Symank erklärt der Aktivist, warum die Revolution dennoch nicht am Ende ist.
Von Markus Symank -
Bürgerkrieg in SyrienErst Eskalation, dann Verhandlungen
Erst wenn der Syrien-Konflikt international eskaliert, wird es eine Verhandlungslösung geben. Bis dahin bezahlen die Syrer den Preis für die Halbherzigkeit der Welt. Ein Kommentar von Kristin Helberg
Von Kristin Helberg
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