Politik
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Wirtschaftspolitik der Muslimbrüder in ÄgyptenHeiliges Privateigentum
Die Muslimbrüder stehen für neoliberales Wirtschaften, die weitere Verelendung Ägyptens interessiert sie nicht. Dem Westen kommt das gelegen. Ein Kommentar von Abdel Mottaleb Husseini
Von Abdel Mottaleb El Husseini -
Öcalan verkündet PKK-FriedensplanZu schön, um wahr zu sein
Das Waffenstillstandsangebot des inhaftierten Chefs der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei (PKK), Abdullah Öcalan, ist zwar von der türkischen Regierung begrüßt worden. Doch wie soll es einen Frieden geben, wenn die konfliktreiche Vergangenheit nicht kritisch und öffentlich aufgearbeitet wird? Ein Kommentar von Ömer Erzeren
Von Ömer Erzeren -
Interview mit Tunesiens Präsident Moncef Marzouki''Wir haben keinen Zauberstab''
Der tunesische Präsident Moncef Marzouki hat zu einem Konsens zwischen Säkularisten und Islamisten aufgerufen. Tunesien brauche jetzt eine versöhnende Botschaft, um den Übergang zur Demokratie zu bewältigen. Mit ihm sprach Sarah Mersch.
Von Sarah Mersch -
Interview mit Matenia SirseloudiTriebfedern des Extremismus
Wie lassen sich Islamisierung und Radikalisierung von Jugendlichen in Europa erklären? Und inwiefern spielen außenpolitische Faktoren hierbei eine Rolle? Die Soziologin Dr. Matenia Sirseloudi hat sich mit politisch motivierter Gewalt und Radikalisierungsprozessen beschäftigt. Mit ihr sprach Albrecht Metzger.
Von Albrecht Metzger -
Machtkampf in ÄgyptenSelbstblockade am Nil: Kein Beitrag zur Demokratisierung
Die wachsende Polarisierung zwischen Präsident Mohammed Mursi und der säkularen Opposition stellt das Land vor eine gefährliche Zerreißprobe – mit unabsehbaren Folgen für die Wirtschaft und die politische Zukunft Ägyptens. Ein Kommentar von Volker Perthes
Von Volker Perthes -
Gewaltloser Widerstand in PalästinaDen Nerv getroffen
Palästinensische Aktivisten setzen zunehmend auf Strategien des friedlichen Widerstands: Die von ihnen errichten Zeltlager auf geplanten Siedlungsgebieten stehen sinnbildlich für den Kampf, der um die B- und C-Gebiete im Westjordanland entbrannt ist. Von Ingrid Ross
Von Ingrid Ross -
Reaktion auf Urteile zu Fußballkrawalle in ÄgyptenSchmutziges Spiel
Ein Jahr nach den blutigen Krawallen im Stadion von Port Said ist die Bevölkerung der Hafenstadt entsetzt über die Bestätigung der Todesurteile und die drakonischen Strafen gegen gewalttätige Fußballfans. Karim El-Gawhary berichtet aus Port Said, wie die neuen Urteile die Gewalt in Ägypten weiter anheizen.
Von Karim El-Gawhary -
Politische Krise in TunesienAuf der Suche nach einem Neubeginn
Arbeit, Disziplin und nationale Einheit - das brauche Tunesien, sagte der künftige tunesische Regierungschef Ali Larayedh bei der Vorstellung der neuen Regierung. Allerdings läuft die Zeit gegen sie. Aus Tunis informiert Ute Schaeffer.
Von Ute Schaeffer -
Machtkämpfe im Vorfeld der Präsidentschaftswahl im IranAuf zum letzten Gefecht
Vor dem Hintergrund wachsender wirtschaftlicher Probleme und sozialer Spannungen tobt vier Monate vor der Präsidentschaftswahl im Iran ein erbitterter Machtkampf, der auch für Mahmud Ahmadinedschad zu einem politischen Überlebenskampf werden dürfte. Ali Sadrzadeh informiert.
Von Ali Sadrzadeh -
Umstrittenes NGO-Gesetz in Ägypten
Angriff aufs Herz der Zivilgesellschaft
Die ägyptische Regierung will mit einem neuen Gesetz die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen einschränken. Aktivisten laufen Sturm, die Opposition schweigt. Aus Kairo informiert Markus Symank.
Von Markus Symank -
Interview mit Andreas ReinickeEuropas neue Nahoststrategie
Andreas Reinicke ist EU-Beauftragter für den Nahost-Friedensprozess. Er glaubt, dass Ägypten sich weiter konstruktiv in der Region engagiert. Von Israel fordert er ein klares Bekenntnis zur Zwei-Staaten-Lösung. Mit ihm sprach Michael Knigge.
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Innenpolitischer Machtkampf in ÄgyptenAm Rande der Unregierbarkeit
Der gegenwärtige Machtkampf am Nil wird im Westen oft als Konfrontation zweier Lager verstanden: Die eine Seite ist entschlossen, eine Diktatur zu errichten, während die andere für Freiheit und Demokratie kämpft. In Wirklichkeit aber drängen alle politischen Parteien das Land an den Rand der Unregierbarkeit, meint die Politikwissenschaftlerin Nagwan El Ashwal.
Von Nagwan El Ashwal
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