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Der Jemen und die ''Arabellion''Revolution in der Warteschleife
Während in den beiden Ursprungsländern des Arabischen Frühlings, Tunesien und Ägypten, die politischen Turbulenzen anhalten und in Syrien der blutige Bürgerkrieg weiter tobt, scheint im Jemen der Umbruch gänzlich ins Stocken geraten zu sein, wie Nader Alsarras berichtet.
Von Nader Alsarras -
Muslimbrüder in der Opferrolle''25 TV-Kanäle arbeiten gegen uns''
Unfaire Medien, feindliche Opposition, gewalttätige Demonstranten: Viele Muslimbrüder sehen sich zu Unrecht angegriffen. Besuch in einem Parteibüro der Islamisten in Kairo. Von Markus Symank
Von Markus Symank -
Nach dem Arabischen FrühlingWege zu einem authentischen Säkularismus
Der demokratische Wandel in den Ländern der Arabellion muss verflochten sein mit der Fähigkeit religiös orientierter politischer Akteure, eine Form des politischen Säkularismus zu entwickeln, der mit den kulturellen Traditionen der Länder vereinbar ist. Ein Essay von Nader Hashemi
Von Nader Hashemi -
Europa und die SyrienkriseMitgestalten statt zuschauen
Angesichts des Leids und der Zerstörung in Syrien und der Zurückhaltung der USA müssen die Europäer mehr Verantwortung übernehmen. Sie sollten den Wiederaufbau der befreiten Gebiete vorantreiben, die Nationale Koalition stärken und mit diplomatischem Druck den Weg für einen politischen Übergang ebnen. Ein Kommentar von Kristin Helberg
Von Kristin Helberg -
Essay von Amel GramiTunesiens neue Herrscher von Gottes Gnaden
Nach Ansicht der renommierten tunesischen Wissenschaftlerin und Intellektuellen Amel Grami droht die zweischneidige Politik der islamistischen "Ennahda" unter Rachid Ghannouchi die tunesische Gesellschaft zu spalten und die Revolution an den Abgrund zu führen.
Von Amel Grami -
Marokkos ''Bewegung des 20. Februar''Protest ohne Nachhall
Die marokkanische Protestbewegung hat viel von ihrer anfänglichen Mobilisierungskraft verloren. Eine geschickte Strategie des Palastes, die politische Zugeständnisse mit Repression verband sowie fehlende Bündnispartner haben die Bewegung stark geschwächt. Doch das Königreich ist deswegen in Zukunft keineswegs sicher vor neuen Protesten. Von Beat Stauffer
Von Beat Stauffer -
Regierungskrise in TunesienEin politisches Erdbeben
Nach dem Mord an dem links-liberalen Oppositionellen Chokri Belaid haben sich die politischen Gräben in Tunesien weiter vertieft: Die ohnehin angeschlagene Regierung steckt in einer tiefen Krise und der Streit um eine neue Regierung aus Experten hält an. Aus Tunis berichtet Sarah Mersch.
Von Sarah Mersch -
Irans Rolle im syrischen BürgerkriegHerren und Diener
Die Islamische Republik ist für Assad zu einem unersetzlichen Bündnispartner geworden, seitdem das Baath-Regime militärisch immer mehr mit dem Rücken zur Wand steht. Längst ist es den Mullahs gelungen, ihren Machteinfluss in Damaskus zu erweitern und ein Netzwerk von Milizen in Syrien aufzubauen. Von Birgit Svensson
Von Birgit Svensson -
Interview mit Ahmet DavutoğluEin Dialog darf nicht Assads Macht legitimieren
Der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu warnt davor, die Gewalt in Syrien vordergründig als religiösen Konflikt zu deuten. Eine solche Interpretation spiele nur dem Assad-Regime in die Hände. Mit ihm hat sich Kersten Knipp unterhalten.
Von Kersten Knipp -
Nach dem Attentat auf Chokri BelaidAuf der Suche nach den Rädelsführern
Die sogenannten "Ligen zum Schutz der Revolution" stehen unter dringendem Tatverdacht, hinter dem Mord an Chokri Belaid zu stehen. Doch auch Salafisten oder Netzwerke von Sicherheitskräften des früheren Ben-Ali-Regimes könnten für den Anschlag verantwortlich sein. Einzelheiten von Beat Stauffer
Von Beat Stauffer -
Folgen der Militärintervention in MaliDrohender Flächenbrand
Algerien und Marokko hatten Frankreich die Erlaubnis zur Nutzung ihres Luftraums erteilt, um gegen die militanten Islamisten in Mali vorzugehen. Arabische Experten befürchten jedoch, dass die Mali-Intervention viele junge Muslime in die Arme der Dschihadisten treiben könnte. Von Siham Ouchtou
Von Siham Ouchtou -
Nach der Ermordung Chokri Belaids in TunesienZwischen Schockstarre und Wut
In Tunesien ist der Oppositionspolitiker Chokri Belaid erschossen worden. Die Bevölkerung steht unter Schock. Tausende gingen gegen die Regierung auf die Straße. Nun soll es Neuwahlen geben. Aus Tunis informiert Sarah Mersch.
Von Sarah Mersch
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