Politik
Themen
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Krise des Staates im Nahen OstenVertrauen in den Staat ist ein kostbares Gut
In seinem jüngsten Buch „Trust in Divided Societies: State, Institutions and Governance in Lebanon, Syria and Palestine“ vertritt der Politikwissenschaftler Abdalhadi Alijla die Ansicht, die Krise der Staatlichkeit im Nahen Osten habe keine kulturellen Ursachen, sondern sei auf das Versagen staatlicher Institutionen zurückzuführen. Mit Alijla sprach Tugrul von Mende für Qantara.de.
Von Tugrul von Mende -
Wirtschaftskrise im LibanonDie Falle der Subventionen
Mehl, Medikamente, Benzin - wichtige Waren werden im Libanon subventioniert. Doch der Regierung geht das Geld aus. Kappt sie die Zuschüsse, riskiert sie Verarmung und Massenproteste. Wie könnte eine Lösung aussehen? Hintergründe aus Beirut von Cathrin Schaer
Von Cathrin Schaer -
Algerien: die „Hirak“-Protestbewegung in 2020Ruf nach echter Demokratisierung
Algerien kommt seit dem erzwungenen Rücktritt von Langzeitherrscher Abdelaziz Bouteflika im April 2019 nicht zur Ruhe. Die Regierung wollte mit einem Referendum über eine neue Verfassung am 1. November die politische Krise im Land beenden. Doch das gelang nicht. Im Gegenteil: Die Gräben zwischen Regime und Protestbewegung vertieften sich weiter. Die Opposition will den Schwung aus der jüngsten Protestwelle nun dafür nutzen, sich besser zu organisieren. Von Sofian Philip Naceur
Von Sofian Philip Naceur -
Saudisch-iranische Rivalität am GolfDer lange Schatten von 1979
Die libanesisch-niederländische BBC-Journalistin Kim Ghattas beschreibt die jüngste Geschichte des Nahen Ostens und Nordafrikas als hegemoniales Ringen zwischen Iran und Saudi-Arabien. Dabei hat die Autorin vor allem die gesellschaftliche Dimension dieser Rivalität im Blick. Daniel Walter stellt das Buch für Qantara.de vor.
Von Daniel Walter -
Geschichte der Willkommenskultur in DeutschlandGeliebt und gehasst
Schon kurz nach seiner Entstehung und Einführung in den deutschen Diskurs wurde der Begriff Willkommenskultur von islamfeindlichen Kreisen ins Visier genommen – und durch diese nach einem langen Prozess auch letztlich zu Fall gebracht. Joseph Croitoru über die Geschichte eines deutschen Reizbegriffs
Von Joseph Croitoru -
Zehn Jahre ArabellionDie Knospen des Arabischen Frühlings
Zehn Jahre nach dem Beginn des Arabischen Frühlings in Nordafrika und im Nahen Osten sehen viele die Protestbewegung als gescheitert an. Doch sie ist nicht am Ende, sondern geht in eine reifere Phase mit neuen Formen des Protests. Eine Bilanz von Claudia Mende
Von Claudia Mende -
Nahostkonflikt: Ende der Zwei-Staaten-Lösung?Israel: Auf der Schnellstraße zur Annexion
Im Sommer hieß es, Israel habe sein Vorhaben, Teile des besetzten Westjordanlandes zu annektieren, ausgesetzt. Doch mit einem Masterplan für Straßenausbau treibt Israel seine Expansion im Westjordanland weiter voran. Hintergründe von Inge Günther aus Jerusalem
Von Inge Günther -
Muslime in FrankreichMacrons neue Gesetze für alte Probleme
Kontrolle von Moscheen, Ausweisung von Ausländern, weniger Homeschooling: Mit einem neuen Gesetz will Frankreich gegen den radikalen Islamismus vorgehen. Kritiker halten die Maßnahmen für ineffizient und stigmatisierend. Lisa Louis berichtet aus Paris.
Von Lisa Louis -
Ehrung für inhaftierte MenschenrechtlerSystematische Repressalien gegen Anwälte in Ägypten
Der Europäische Anwaltskammerverband verleiht seinen renommierten Menschenrechtspreis in diesem Jahr an sieben ägyptische Anwälte. Damit will der Verband auf das anhaltende Vorgehen von Ägyptens Regime gegen die Zivilgesellschaft aufmerksam machen. Von Sofian Philip Naceur
Von Sofian Philip Naceur -
Türkei-Experte Günter Seufert"Die Türkei ist sich bewusst, wie abhängig sie von der EU ist"
Auf dem EU-Gipfel werden Sanktionen gegen Ankara geprüft. Die Zahl der Befürworter ist gestiegen. Unklar bleibt, wie sich Deutschland verhalten wird. Aber würde sich die Türkei von solchen Maßnahmen beeindrucken lassen? Panagiotis Kouparanis hat mit Günther Seufert gesprochen.
Von Panagiotis Kouparanis -
Türkisch-amerikanische Beziehung nach TrumpBiden und Erdogan – wie viel Zuckerbrot, wie viel Peitsche?
Erste Erklärungen der künftigen Administration Biden lassen vermuten, dass man im Umgang mit der Türkei Zuckerbrot und Peitsche einsetzen will. Ankara dagegen glaubt, seine Verhandlungsposition in verschiedenen Fragen stärken zu können, was die Zusammenarbeit mit dem neuen Mann im Weißen Haus angeht. Aus Istanbul informiert Ayşe Karabat
Von Ayşe Karabat -
Die „Grauen Wölfe“Türkische Rechtsextremisten
Der Verfassungsschutz schätzt sie als „rechtsextrem“ ein, die Politik will sie verbieten: Die ultranationalistische Bewegung der „Grauen Wölfe“. Sie stammt aus der Türkei. Dort ist sie die heimliche Macht im Land und politischer Königsmacher. Aus Istanbul informiert Marion Sendker.
Von Marion Sendker
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