Politik
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Rania Abouzeid Sachbuch "No Turning Back"Einblicke in ein kriegsgebeuteltes Land
Seit inzwischen fast acht Jahren tobt ein unerbittlicher Krieg in Syrien. Doch die Welt scheint daran zunehmend das Interesse zu verlieren. Die Journalistin Rania Abouzeid gibt in einer bewegenden Reportage den Menschen in Syrien ein Gesicht. Dagmar Wolf hat das Buch gelesen.
Von Dagmar Wolf -
Jemen-Friedensgespräche in Schweden"Aus dem Jemen flieht niemand nach Europa"
Verglichen mit Naturkatastrophen fallen Spenden für Kriegsopfer gering aus. Karl-Otto Zentel, Generalsekretär der Hilfsorganisation CARE Deutschland, spricht im Interview mit Carsten Grün über das Leid im Jemen, die Pflicht der Bundesregierung und die Friedensgespräche in Stockholm.
Von Carsten Gruen -
Jemen-Gespräche in StockholmGefangen im zynischen Spiel der Kriegsparteien
Das Problem bei Friedensverhandlungen ist stets, dass die Täter des Krieges die einzige Hoffnung für dessen Ende darstellen. Denn im Falle des Jemen werden sie genau von jenen Kriegsparteien geführt, die das Land in die derzeit größte humanitäre Krise der Welt geführt haben. Karim El-Gawhary kommentiert.
Von Karim El-Gawhary -
Al-Sisis Anti-Terrorkampf auf dem SinaiMit Kanonen auf Spatzen
Die ägyptische Regierung hat ihre Militäroperationen auf der Sinai-Halbinsel verstärkt, um den dschihadistischen Aufstand endgültig niederzuschlagen. Doch obwohl bereits Hunderte gestorben sind, hält die Rebellion der radikalen Islamisten unvermindert an. Tom Stevenson informiert.
Von Tom Stevenson -
Der "Islamische Staat" im IrakDroht das Comeback der Dschihadisten?
Die kurdische Armee im Irak warnt vor einem Wiedererstarken des "Islamischen Staats". Die Terrormiliz soll sich derzeit neu gruppieren und von ihren zerstrittenen Gegnern profitieren. Aus Erbil und Mossul informiert Judit Neurink.
Von Judit Neurink -
Birgit Svenssons "Mörderische Freiheit""Der Garten Eden trocknet nicht aus"
Seit 15 Jahren lebt die Journalistin Birgit Svensson im Irak, lange Zeit als einzige deutschsprachige Journalistin. Über ihre Erfahrungen hat sie nun ein Buch geschrieben, das einen Einblick in den Irak jenseits von Terror und Krieg bietet. Von Christopher Resch
Von Christopher Resch -
Die Türkei und die Gülen-BewegungErdoğans neue Schulen im Ausland
Seit dem Putschversuch in der Türkei dringt Präsident Erdoğan im Ausland auf die Übergabe der Schulen der Gülen-Bewegung. Auf Druck Ankaras haben viele Länder die Schulen an die türkische Maarif-Stiftung übergeben, doch in Deutschland genießt die umstrittene Bewegung weiter Schutz. Von Ulrich von Schwerin
Von Ulrich von Schwerin -
Autoritäre Restauration in der arabischen WeltWas vom Arabischen Frühling übrig blieb
Von der Aufbruchsstimmung und den Hoffnungen des Arabischen Frühlings ist wenig geblieben. Dennoch ist eine Rückkehr zu den Verhältnissen vor 2011 ausgeschlossen. Loay Mudhoon kommentiert.
Von Loay Mudhoon -
IS-Kämpfer in irakischen GefängnissenDie nächste Generation Terror?
Zahlreiche einstige Nachwuchskämpfer des IS sitzen heute in irakischen Gefängnissen lange Haftstrafen ab. Dort radikalisieren sie sich weiter. Die niederländische Autorin und Journalistin Judit Neurink hat eine Jugendhaftanstalt in Erbil besucht.
Von Judit Neurink -
Interview mit Danny Postel und Nader HashemiKonfessionalisierte Konflikte als Trugbilder
Oft werden Konflikte im Nahen Osten nur verkürzt oder vordergründig im Kontext konfessioneller Spannungen dargestellt. Um solche Narrative zu widerlegen, haben Danny Postel und Nader Hashemi das Buch "Sectarianization" herausgebracht. Emran Feroz hat die beiden Politikwissenschaftler getroffen.
Von Emran Feroz -
Wirtschaftspolitik der USA und Chinas im Nahen OstenEin Handelskrieg als Drahtseilakt
Donald Trump übt Druck auf China aus und droht, die Handelszölle bis zum Jahresende von 10 Prozent auf 25 Prozent anzuheben. Dies ist zwar nur eine weitere Maßnahme in einem eskalierenden Handelskrieg, allerdings eine, die insbesondere auf den fragilen Nahen Osten katastrophale Auswirkungen haben könnte. Von Stasa Salacanin
Von Stasa Salacanin -
Mord an dem saudischen Journalisten Jamal KhashoggiTrump und die Händler des schönen Scheins
Der grausame Mord an Jamal Khashoggi müsse zu einer Distanzierung von Saudi-Arabien, zu "einer harten Reaktion", führen, ist von westlichen Medien und Politikern zu hören. Das wird nicht passieren, meint Stefan Buchen. Denn der mächtigste Mann im Westen ist Donald Trump, einer der besten Freunde des Mörders.
Von Stefan Buchen
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