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Europa

Alle Länder
  • Eine Straße, rechts davon steht ein Schild mit der Aufschrift "Grenzregion" auf Englisch und Bulgarisch.
    Migration über Bulgarien

    Anonyme Gräber an der EU-Außengrenze

    Bulgarien hat sich zu einem zentralen Schauplatz des EU-Grenzregimes entwickelt. Migrant:innen berichten von Gewalt, illlegalen Pushbacks und ignorierten Notrufen. Dutzende Menschen sind bereits gestorben oder werden vermisst.

  • مبنى مزخرف وأمام أعلام ملونة ترفرف
    Ägyptischer Diplomat über Deutschland

    Warum wir von Berlin enttäuscht sind

    Deutschland wäre der westliche Staat, der eine Allianz zum Schutz verbleibender Werte und Normen auf internationaler Ebene anführen könnte, schreibt der ehemalige ägyptische Diplomat Ayman Zaineldine. Er vermisst Initiative aus Berlin.

  • Eine Gruppe von Menschen sitzt auf einem Bahnsteig, umgeben von Gepäck.
    Geflüchtete in Ägypten

    „Wir sind in einem rechtlichen Vakuum“

    Mehr als eine Million registrierte Flüchtlinge leben in Ägypten, die meisten aus dem Sudan. Ein neues Gesetz schwächt ihren Schutz und verstößt damit gegen internationales Recht, warnt Nour Khalil von der NGO Refugees Platform Egypt.

  • Ein Mann im Anzug geht auf einen vergoldeten Stuhl zu.
    Autoritarismus in Tunesien

    Zivilgesellschaft im Überlebensmodus

    Seit 2024 zieht der tunesische Präsident Kais Said das Tempo an: Seine autoritäre Kontrolle nimmt Andersdenkende und gesellschaftliche Minderheiten ins Visier. Die EU sollte die Zivilgesellschaft fördern, anstatt Saids populistische Rhetorik zu verstärken.

  • Eine Gruppe von Demonstrant:innen hält Plakate und Banner.
    Buch „Tödlicher Freitag“ von Al-Hafiz Tardschok

    Er überlebte das Massaker von Melilla

    In „Tödlicher Freitag“ berichtet der sudanesische Aktivist Al-Hafiz Tardschok aus erster Hand vom Massaker 2022 an der marokkanisch-spanischen Grenze. Der Autor überlebte, schaffte es aber nicht nach Europa – die Tortur ging weiter.

  • In einer Menschenmenge protestieren Männer mit Talaren der Juristen.
    Zivilgesellschaft seit dem Arabischen Frühling

    Europa setzt auf die Falschen

    Zivilgesellschaftliche Organisationen in Westasien und Nordafrika sind mit weit verbreiteter Unterdrückung konfrontiert. Anstatt die Aktivist:innen vor Ort zu unterstützen, finanziert die europäische Politik jedoch weiterhin autokratische Regime.

  • Al-Sharaa und Erdogan im Profil vor der türkischen und der syrischen Flagge.
    Türkei und Syrien

    Verbunden durch Schicksal, Geschichte und Migration

    Die engen Verbindungen der Türkei zum neuen syrischen Regime haben im eigenen Land heftige Debatten neu entfacht. Die Türkei sieht in Syrien ein Spiegelbild ihrer eigenen tiefen Spaltungen — Islamisten gegen Säkulare, Aleviten gegen Sunniten, Türken gegen Kurden.

  • Eine große Gruppe von Menschen mit leeren Tellern, Schüsseln und anderen Gefäßen drängt sich um einen Helfer, der Essen aus einer großen Pfanne ausgibt.
    Europa und Gaza

    Die EU muss ihrer moralischen Verantwortung wieder gerecht werden

    Menschenrechte sind in die DNA der Europäischen Union eingeschrieben. Doch in Gaza macht sich die EU an eklatanten Menschenrechtsverstößen mitschuldig. Kann sie zu ihren moralischen Prinzipien zurückfinden und ihre Mitgliedsstaaten und Israel davon abhalten, das Völkerrecht mit Füßen zu treten?

  • Netanjahu mittig im Bild, läuft umgeben von Männern im Anzug im Gebäude in der Knesset.
    Drohender Haftbefehl gegen Israels Regierungschef

    Deutschlands Dilemma mit der Staatsräson

    Der Internationale Strafgerichtshof könnte sehr bald über Haftbefehle gegen Israels Premier Netanjahu, Verteidigungsminister Gallant und Hamas-Führer entscheiden. Etliche Staaten versuchen, auf das Urteil Einfluss zu nehmen. Deutschland laviert zwischen Solidarität mit Israel und Unterstützung für das Völkerrecht.

  • Der spanische Premierminister Pedro Sanchez (im Zentrum) mit einer Gruppe von Ministern aus arabischen Ländern vor dem spanischen Regierungsgebäude
    EU-Arabische Kooperation für den Frieden

    Von Worten zu Taten

    Auch wenn alle Augen auf die USA gerichtet sind, sollten Vermittlungsbemühungen aus der Region nicht vernachlässigt werden: Eine engere Zusammenarbeit zwischen europäischen und arabischen Staaten könnte den israelisch-palästinensischen Friedensprozess unterstützen

  • Blick auf die Altstadt von Jerusalem mit dem Felsendom und dem Berg Zion.
    Nachkriegsordnung in Israel und Palästina

    Robuste Belebung des Friedensprozesses

    Die Formulierung einer gemeinsamen Strategie für Frieden und Stabilität, die Optimierung der Zusammenarbeit mit den arabischen Ländern und die Implementierung effektiver Dialogformate. Dies sind nur einige konkrete Maßnahmen, mit denen die EU positive Impulse für eine Nachkriegsordnung geben kann.

  • Ursula von der Leyen in Ägypten mit dem Gouverneur von Nordsinai Mohamed Abdel-Fadil Shousha
    Europa und der Nahe Osten

    „Der Kontext ist entscheidend“

    Bisher hat die Europäische Union (EU) keine nennenswerte Vermittlerrolle im Nahen Osten übernommen. Wie kann sie wirksam zu einer dauerhaften Friedenslösung nach dem Gaza-Konflikt beitragen? Welchen Kurs sollte sie gegenüber autoritären Regimen in der Region einnehmen? Der Nahosthistoriker Lorenzo Kamel gibt Antworten.

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