Gesellschaft
Themen
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Muslime in westlichen DemokratienWarum fürchtet der Westen den Islam?
Das neueste Werk von Jocelyne Cesari, der Direktorin des Programms "Islam im Westen" der Harvard-Universität, untersucht die Angst des Westens vor dem Islam. Cesari zählt Narrative auf, die den Diskurs in Europa und den USA dominieren und den Islam als fremdartige Religion präsentieren.
Von Jocelyne Cesari -
Muslime in GroßbritannienAktiv gegen Extremismus
Seit dem Mord an dem britischen Soldaten Lee Rigby haben rechtsradikale und islamfeindliche Übergriffe in Großbritannien zugenommen. Wie die muslimische Community mit dieser Situation umgeht, berichtet Joanna Impey aus London.
Von Joanna Impey -
NSU-Prozess in MünchenGerechtigkeit für die Ermordung des Vaters
Gamze Kubasik sprach in München über das Leid ihrer Familie nach dem Mord an ihrem Vater. Sie wünscht sich hundertprozentige Aufklärung. Dass man heute vom Versagen der Behörden spricht, reicht ihr nicht. Von Andrea Grunau
Von Andrea Grunau -
Die islamische UmweltbewegungAufruf zum Öko-Dschihad
Seit Ende der sechziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts entwickelte sich eine Auseinandersetzung muslimischer Intellektueller mit einer islamischen Umwelt-Theologie. Verschiedene Koranverse werden ökologisch interpretiert und es wird aufgezeigt, dass auch in der Sunna des Propheten Muhammads Hinweise auf die Notwendigkeit einer umweltbewussten Lebensweise zu finden sind. Von Monika Zbidi
Von Monika Zbidi -
Essay von Charlotte WiedemannSchöne milde Scharia für Deutschland
Was ist so schlimm daran, den Islam in einer hochgradig islamfeindlichen Gesellschaft als eine leicht zugängliche, sympathische Barmherzigkeitslehre darzustellen? Die Deutschen werden wegen des Islamwissenschaftlers und Professors für islamische Religionspädagogik Mouhanad Khorchide kaum massenweise konvertieren, meint Charlotte Wiedemann.
Von Charlotte Wiedemann -
Interreligiöse Partnerschaften in DeutschlandKulturelle Vielfalt als Bereicherung
Interreligiöse Partnerschaften sind heute in Deutschland keine Seltenheit mehr. Doch wie erleben diese Paare das alltägliche Zusammenleben und wie gehen sie mit der Kultur, den Traditionen und Wertevorstellungen des Partners um? Einblicke von Julie Schwannecke
Von Julie Schwannecke -
Lexikon des DialogsDas Eigene und das Fremde besser verstehen
Die Eugen-Biser-Stiftung in München und die Islamisch-Theologische Fakultät der Universität Ankara haben ein gemeinsames Lexikon mit Grundbegriffen aus Christentum und Islam herausgegeben. Das Nachschlagwerk in deutscher und in türkischer Sprache bietet erstmals eine parallele Darstellung zweier monotheistischer Religionen in einem Werk. Von Claudia Mende
Von Claudia Mende -
Interview mit der Dokumentarfilmerin Mona El NaggarGrenzen austesten
Mona El Naggars Film "Istislam" (Unterwerfung) dokumentiert die Basisarbeit der Muslimbruderschaft und wie die Organisation versucht, ihre politische Ideologie und ihre Werte in der Bevölkerung zu verankern. Martina Sabra hat sich mit der ägyptischen Filmemacherin unterhalten.
Von Martina Sabra -
Islamic Banking in der TürkeiGlaube, Gott und Geld
Durch den rasanten Aufstieg des islamischen Bankenwesens am Bosporus befürchten viele säkulare Türken eine stärkere Islamisierung ihres Landes. Doch sind solche Sorgen berechtigt? Antworten von Senada Sokollu aus Istanbul.
Von Senada Sokollu -
Fluchthelfer von Syrern vor GerichtMenschenretter als Staatsfeinde
Vor dem Landgericht Essen wird seit Juli Männern der Prozess gemacht, die syrische Kriegsflüchtlinge zu ihren Verwandten nach Deutschland gebracht haben. Es ist das größte Strafverfahren gegen "Schleuser" seit zehn Jahren – kompromisslos, unerbittlich und vorverurteilend. Eine Glosse von Stefan Buchen
Von Stefan Buchen -
Das politische Erbe Edward SaidsSozialbewusstsein über Nationalbewusstsein
Als Edward Said starb, war er als einflussreicher Theoretiker weithin anerkannt und hinterließ ein beeindruckendes Werk, das bis heute nachwirkt. Weshalb es notwendig ist, Edward Saids Gedankenwelt in Erinnerung zu rufen, schildert Adania Shibli.
Von Adania Shibli -
Demokratie und politische Bildung in ÄgyptenMitbestimmung ist keine Frage der Bildung
Nur weil in einer bestimmten Gesellschaft Analphabetismus weit verbreitet ist, darf dies noch lange nicht als Rechtfertigung für eine Diktatur herhalten, meint die renommierte ägyptische Schriftstellerin Mansoura Ez-Eldin.
Von Mansoura Ez-Eldin
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Schnittstelle der Musikkulturen