Politik
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Religion und Politik in der TürkeiZerrissene Nation
Die türkische Regierungspartei AKP spaltet das Land politisch und geographisch. Für westliche Beobachter ist schwer nachzuvollziehen, weshalb sie besonders in den Großstädten so heftig abgelehnt wird – scheint sie doch die Partei zu sein, die auch religiöse Kräfte für sich einzunehmen weiß.
Von Maren Zeidler -
Christlicher Abgeordneter im türkischen ParlamentHoffnungsträger einer Minderheit
Mit dem syrisch-orthodoxen Rechtsanwalt Erol Dora, der als unabhängiger Kandidat in der Provinz Mardin zur Parlamentswahl angetreten war, schaffte es erstmals seit Jahrzehnten ein Christ in die Volksvertretung.
Von Thomas Seibert -
Wahlen in der TürkeiVom Größenwahn zu wahrer Größe?
Gewonnen und doch verloren: Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan bleibt Ministerpräsident. Seinen Lebenstraum muss er jedoch beerdigen: ein Präsidialsystem mit ihm als Präsidenten.
Von Jürgen Gottschlich -
Aufstand gegen das Assad-Regime in SyrienWiederholt sich ein zweites Libyen?
In seinem Essay zeigt Radwan Ziadeh, Gründer und Direktor des "Damascus Center for Human Rights Studies" und Aktivist des "Damaszener Frühlings", mehrere Konfliktszenarien zwischen dem syrischen Regime und der Protestbewegung auf.
Von Radwan Ziadeh -
Politische Proteste im Golfstaat BahrainDie Rache des Königs
Nachdem Bahrains König Hamad bin Isa al-Chalifa mit äußerster Härte gegen die Protestbewegung im Golfstaat vorgegangen ist, gerät der Monarch immer mehr unter Druck, endlich demokratische Reformen einzuleiten.
Von Birgit Svensson -
Die Türkei vor den ParlamentwahlenEhrfurcht vor Erdogan
Erdogan kann den Parlamentswahlen am 12. Juni gelassen entgegensehen: Seine islamische AKP liegt in den Umfragen derzeit zwischen 45 und 50 Prozent. Die Opposition wirkt ideenlos und politisch angeschlagen.
Von Thomas Seibert -
Ursprünge des Terrorismus in PakistanGespaltene Identität
Der islamistische Extremismus plagt Pakistan. Die Manipulation des Glaubens für politische Zwecke ist in der Geschichte Pakistans tief verwurzelt.
Von Mohammad Ali Khan -
Interview mit Martin BeckLebenslange Zugehörigkeit
Tunesien und Ägypten zeichnet ein ausgeprägtes nationales Selbstverständnis aus, während in anderen arabischen Ländern religiöse, ethnische und Stammesidentitäten vorherrschen. Verhindert das friedliche Revolutionen nach dem Vorbild von Tunis und Kairo? Ein Gespräch mit dem Politologen Martin Beck.
Von Hans Dembowski -
Interview mit Hamid Dabashi''Die Idee der Demokratie wird jetzt von anderen neu definiert''
Nach Ansicht von Hamid Dabashi gehen die USA und Europa, aber auch der Iran und seine Verbündeten als Verlierer aus der geopolitischen Neuordnung hervor, die die arabischen Revolutionen ausgelöst haben.
Von Miriam Shabafrouz -
Aufstände in Syrien"Das Volk will den Sturz des Regimes"
In Syrien weiten sich die Proteste wie ein Flächenbrand aus. Der Staat überwacht alle Journalisten und wittert in jedem Ausländer einen potentiellen Verschwörer. Indes macht die Geheimpolizei jagt auf Demonstranten.
Von Svenja Andersson -
Die Taliban-Bewegungen in Pakistan und AfghanistanIm Fahrwasser des radikalen Islam
Die Taliban-Bewegungen in Pakistan und Afghanistan haben zwar gemeinsame Wurzeln in der sehr konservativen und tief religiösen, sunnitischen Bevölkerungsgruppe der Paschtunen. Aber ihre strategischen Ziele haben sich weit auseinanderentwickelt.
Von Sandra Petersmann -
Arabisch-Europäischer Menschenrechtsdialog''Kultur der Straflosigkeit überwinden''
Seit sechs Jahren treffen sich Vertreter internationaler Menschenrechtsorganisationen, um über grundlegende und aktuelle Probleme zu diskutieren. In diesem Jahr fand der Arabisch-Europäische Menschenrechtsdialog in Berlin statt.
Von Bettina Marx
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"Die Behauptung, dem Islam fehle die Aufklärung, ist ein uraltes Klischee"