Politik
Themen
-
Tahar Ben Jelloun zum Priestermord in der Normandie"Eine Kriegserklärung an die Christenheit"
Am Vormittag des 26. Juli 2016 wurde in Saint-Etienne-du-Rouvray, einem kleinen Ort in der Nähe von Rouen, der 86-jähriger Priester Jacques Hamel während des Gottesdienstes brutal von zwei IS-Terroristen ermordet. Der marokkanische Schriftsteller Tahar Ben Jelloun, einer der profiliertesten Autoren und Intellektuellen der arabischen Welt, hat am selben Tag spontan reagiert.
Von Tahar Ben Jelloun -
IS-Terror in EuropaIm Inneren des Feindes
Wer im Namen des IS tötet, bekommt, wenn er seine Sache besonders gründlich macht, den Ehrentitel "Inghimasi". Effizienz ist dabei alles. Joseph Croitoru mit Einblicken in die mörderische Strategie dschihadistischer Suizidbomber
Von Joseph Croitoru -
Interview mit dem türkischen Journalisten Ahmet Şık"Putsch an Uneinigkeit gescheitert"
Die Putschisten stammten aus zwei verschiedenen Lagern, sagt der türkische Journalist Ahmet Şık. Deshalb, sagt er, konnte Präsident Erdoğan sie entzweien und den Staatsstreich zum Scheitern bringen. Beklan Kulaksizoglu hat sich mit Ahmet Şık unterhalten.
Von Beklan Kulaksizoglu -
Demokratische Zukunft der TürkeiAm seidenen Faden
Der vereitelte Putsch vom 15. Juli wird sowohl von der AKP als auch von großen Teilen der türkischen Zivilgesellschaft als Sieg der Demokratie gefeiert. Doch Ausnahmezustand und Massenverhaftungen werfen ein Schlaglicht auf den autoritären politischen Wandel in der Türkei. Aus Istanbul informiert Ceyda Nurtsch.
Von Ceyda Nurtsch -
Nach dem Putschversuch in der TürkeiAutokratie oder Militärdikatur
Was wir aus dem türkischen und ägyptischen Beispiel lernen können und warum beide, das Modell Erdogan und das Modell Al-Sisi zum Scheitern verurteilt sind. Eine Analyse von Karim El-Gawhary aus Kairo
Von Karim El-Gawhary -
Die Türkei nach dem gescheiterten PutschversuchWarum ein ziviler Putsch folgen könnte
Der Putschversuch des Militärs in der Türkei stärkt Erdogans Macht - und schwächt die Demokratie im Land, schreibt Christiane Schlötzer in ihrem Kommentar.
Von Christiane Schlötzer -
Iran und die HisbollahDas teure Geständnis des Hassan Nasrallah
Der Chef der Hisbollah erklärt, dass sich seine Terrororganisation komplett aus Iran versorgt. Das wird Iran Milliarden kosten. Die US-Anwälte reiben sich die Hände. Hintergründe von Ali Sadrzadeh
Von Ali Sadrzadeh -
Frankreich nach dem Terroranschlag von NizzaDie Pflicht zum Handeln
Der Terror bedroht alle in Frankreich, er hat nichts mit einem Kampf "Wir gegen sie" zu tun, denn er bedroht auch die Zukunft und die Sicherheit der Muslime in den westlichen Gesellschaften. Ein Kommentar von Barbara Wesel
Von Barbara Wesel -
Korruptionsbekämpfung in Marokko„Der politische Wille fehlt“
Der Ökonom und Bildungsexperte Azzedine Akesbi war lange Zeit Generalsekretär von Transparency Maroc. Mit Blick auf die marokkanische Parlamentswahl am 7. Oktober 2016 sprach Martina Sabra mit Akesbi über Korruptionsbekämpfung und politische Reformen in Marokko.
Von Martina Sabra -
Britisch-asiatische Wähler und der BrexitTief gespalten
Auch wenn eine Mehrheit der Briten mit asiatischem Hintergrund sowie der muslimischen Wähler gegen den Brexit gestimmt hat, war immerhin ein Drittel dafür, die EU zu verlassen. Thomas Bärthlein berichtet aus London über ihre Beweggründe und wachsende Besorgnisse um die negativen Auswirkungen des Referendums für Großbritanniens ethnische Minderheiten.
Von Thomas Bärthlein -
Kampf gegen den IS im irakischen FalludschaDer Kopf der Schlange
Iraks Premier Haider al-Abadi verkündet den Sieg über die Terrormiliz "Islamischer Staat" in Falludscha und die Befreiung der Stadt. Doch nach dem Vormarsch von Regierungskräften ins Zentrum der westirakischen IS-Hochburg verschärft sich das Flüchtlingsdrama in der Region. Tausende fliehen aus Falludscha. Von Birgit Svensson
Von Birgit Svensson -
Ägyptens linke Opposition unter Al-Sisi"Die politische Arena ist geschlossen"
Ägyptens regimekritische Opposition steht fast drei Jahre nach der Machtergreifung der Armee mit dem Rücken zur Wand. Linksliberale Parteien und Bewegungen sind politisch marginalisiert, versuchen jedoch durch enge Allianzen ihre Handlungsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Doch reicht das aus, um auch langfristig politischen Einfluss zu bewahren? Aus Kairo berichtet Sofian Philip Naceur.
Von Sofian Philip Naceur
Meistgelesene Artikel
-
Angriff auf Iran
Wollten die Saudis diesen Krieg?
-
Sex-Tourismus in Ägypten
Braut für einen Sommer
-
Sprachpolitik in Algerien
Abschied von der Kolonialsprache
-
Ramadan in Syrien
Das eigene Trauma als TV-Unterhaltung
-
Neue Clubkultur
Das Stadtbild feiern
-
Antiamerikanismus im Iran
„Ewige Feindschaft“ im Wandel