Politik
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Massenproteste im Irak"Ich will mein Land zurück oder ich gehe"
Mit den pragmatischen Forderungen nach einer besseren öffentlichen Versorgung finden sich Iraker aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten zusammen, die sich als überkonfessionelle Volksbewegung organisieren. Deutschland gilt zwischen Euphrat und Tigris als Beispiel für gute Regierungsführung. Aus Bagdad informiert Birgit Svensson
Von Birgit Svensson -
Verantwortung der Vermögenden in der FlüchtlingskrisePlädoyer für einen Flüchtlingssolidaritätszuschlag
Angesichts der Flüchtlingskrise in Europa sollte Bundeskanzlerin Merkel die Besserverdienenden und Vermögenden für die akute nationale Aufgabe heranziehen. Das wäre ein ebenso notwendiges wie kluges politisches Signal, das für die Wahrung des sozialen Friedens enorme Bedeutung haben könnte, meint Stefan Buchen.
Von Stefan Buchen -
Kommentar zur EU-FlüchtlingspolitikEuropa braucht gemeinsame Standards
Die Flüchtlingskrise ist eine Chance, das humanitäre Erbe Europas wiederzubeleben. Deutschland und seine Zivilgesellschaft spielen dabei bereits eine Vorreiterrolle, meint Loay Mudhoon.
Von Loay Mudhoon -
Arabische ProtestbewegungenEin kurzer jordanischer Frühling
Tunesien, Ägypten, Libyen – die Aufstände in der arabischen Welt brachten 2011 mehrere autoritäre Führungen zu Fall. In Jordanien hingegen waren die Proteste kurzlebig und blieben verhältnismäßig folgenlos. Über die Ursachen informiert der frühere jordanische Aktivist und Journalist Tamer Khorma im Gespräch mit Sascha Lübbe.
Von Sascha Lübbe -
Protestbewegung "Ihr stinkt" im LibanonMüll hat keine Religionszugehörigkeit
Ausgelöst durch eine Müllkrise hat sich im Libanon inzwischen eine neue Bewegung formiert. Doch bei der "Ihr-Stinkt"-Kampagne handelt es sich nicht nur um eine Initiative gegen ungelöste Abfallprobleme, sondern um eine Rebellion gegen das politische System aus Konfessionsproporz und Familienclans. Von Karim El-Gawhary
Von Karim El-Gawhary -
Hindus und Muslime in IndienWarum Zensusdaten ein erstrangiges Politikum sind
Mit mehrjähriger Verzögerung hat die indische Regierung die Zensusdaten zur Religionszugehörigkeit veröffentlicht. Die Veröffentlichung der Zahlen könnte von den Parteien politisch instrumentalisiert werden und das Verhältnis zwischen Hindus und Muslimen weiter belasten. Von Ronald Meinardus
Von Ronald Meinardus -
Bürgerkrieg in SyrienErst Assad, dann der "Islamische Staat"
Wer den "Islamischen Staat" erfolgreich bekämpfen will, muss den Syrienkonflikt lösen. Dafür braucht es vor allem eines: eine Alternative zum Assad-Regime. Die kann nur in Schutzzonen entstehen, schreibt Kristin Helberg in ihrem Kommentar.
Von Kristin Helberg -
Müllkrise im LibanonUns stinkt's!
Die Müllkrise im Libanon treibt Tausende auf die Straßen. Die Wut entlädt sich vor allem an der Regierung, die das Land in eine politische Krise führte. Aus Beirut berichtet Juliane Metzker.
Von Juliane Metzker -
Jugendliche DschihadistenRadikalisiert der Islam?
In der Debatte um den Dschihadismus wird viel zu selten hinterfragt, welche Rolle der islamische Glaube bei der Radikalisierung jugendlicher Muslime tatsächlich spielt. Ein Debattenbeitrag von Dirk Baehr
Von Dirk Baehr -
Einsatz von Drohnen in KonfliktregionenVerkehrter Krieg oder verkehrte Welt?
Seit nunmehr einem Jahrzehnt setzen die USA im "Krieg gegen den Terror" Drohnen ein. Bisher wurden tausende Menschen, vor allem Zivilisten, durch diese unbemannten Maschinen getötet. Im Gespräch mit Emran Feroz erläutert Chris Woods, einer der bekanntesten Enthüllungsjournalisten des Drohnenkriegs, die Gründe für den wachsenden Einsatz von Drohnen.
Von Emran Feroz -
Islamismus in OstafrikaNicht immun gegen den Terror
Extremistische Gewalt plagt Somalia, Kenia und die afrikanischen Nachbarländer in zunehmendem Maß. Emmanuel Kisiangani erläutert, warum die Region zu einer Brutstätte des Islamismus geworden ist und warum eindimensionale militärische Interventionen von außen nicht die gewünschten Ergebnisse bringen.
Von Emmanuel Kisiangani -
Israelischer SiedlungsbauSubventioniertes Leben in den besetzten Gebieten
Der Anschlag in Duma bei Nablus wirft ein Schlaglicht auf die Extremisten unter den Siedlern. Doch in den besetzten Gebieten lassen sich nicht nur national-religiöse Eiferer nieder. Auch immer mehr Familien ohne ideologische Motive ziehen dorthin. Für die einen geht es um den Glauben an ein vermeintlich biblisches Recht auf Land, für die anderen um billigen Wohnraum. Von Andreas Gorzewski
Von Andreas Gorzewski
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