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Gilbert Achcar über Folgen von 9/11"Der Irakkrieg hat die Weltordnung zertrümmert"
9/11 hat die US-Außenpolitik massiv verändert. Die Folgen prägen den Nahen Osten. Der Anschlag, sagt Gilbert Achcar, sei instrumentalisiert worden. Er kritisiert die anhaltende US-Einmischung und erklärt, was den 11. September mit dem 7. Oktober verbindet.
Von Jannis Hagmann -
Todesstrafe für Baschar al-AssadSyrien verpasst eine Chance
Das plötzliche Urteil gegen Baschar al-Assad kann die Aufarbeitung seiner Verbrechen nicht ersetzen. Ein echter Prozess hätte das Geschehene dokumentieren und Überlebenden eine Plattform bieten können. Ein Kommentar.
Von Rime Allaf -
Taliban in AfghanistanMacht gefestigt, Träume zerplatzt
Fünf Jahre nach ihrer erneuten Machtübernahme haben die Taliban ihre Herrschaft in Afghanistan konsolidiert. Bewaffnete Konflikte im Land sind zurückgegangen. Doch die neuen Machthaber wollen mehr: Sie versuchen auch, die Gesellschaft umzuformen.
Von Nabila Lalee -
Amnestiegesetz im LibanonDie Gefängnisse sind übervoll
Tausende Häftlinge im Libanon sitzen unter entsetzlichen Bedingungen in überfüllten Gefängnissen ein, viele von ihnen ohne rechtskräftiges Urteil. Einem Amnestiegesetz stehen nun politische und konfessionelle Spaltungen im Weg.
Von Abdalla Najjar -
StaatenlosigkeitKuwait bürgert seine klügsten Köpfe aus
Bis zu 300.000 Menschen in Kuwait haben innerhalb von zwei Jahren ihre Staatsbürgerschaft verloren. Was die Behörden als Korrektur darstellen, macht auch Stars der nationalen Kulturszene heimatlos. Unter ihnen ist Talib al-Rifai, der „Vater des kuwaitischen Romans“.
Von Abdulrahman Afif -
Syrien nach AssadDeals mit den alten Eliten
Während sich das HTS-Regime als „Befreier Syriens“ inszeniert, kooperiert es zugleich mit zentralen Akteuren der Assad-Ära. Der Fokus liegt auf Machtkonsolidierung mithilfe alter Eliten statt auf konsequenter Aufarbeitung.
Von Monzer Haider -
NahostkonfliktNur mit liberalem Kern ist Israel stark
Nicht militärisches Kräftemessen entscheidet über die Zukunft des Nahen Ostens. Zentral ist vielmehr, ob eine traditionsreiche Demokratie zu ihren Grundsätzen zurückfindet, schreibt die israelische Historikerin Fania Oz-Salzberger.
Von Fania Oz-Salzberger -
Fußball und Sportpolitik in Saudi-Arabien(K)ein saudisches Sommermärchen
Saudi-Arabien ist zum einflussreichen Akteur in der internationalen Sportpolitik aufgestiegen – gerade im Fußball. Die WM, die 2034 vom Königreich ausgetragen wird, ist ein zentrales Prestigeprojekt. Doch der Krieg am Golf gefährdet die ambitionierten Ziele.
Von Sebastian Sons -
Wahlen in GazaWie Großfamilien das Machtvakuum füllen
In Gaza herrscht ein katastrophales institutionelles Vakuum. Nun führen palästinensische Großfamilien interne Wahlen durch. Das sichert ihnen Zugang zu Hilfsgütern, einige haben aber auch politische Ambitionen.
Von Mohamed Solaimane -
Syrien nach AssadDie Versprechen der Revolution bleiben unerfüllt
Seit Dezember 2024 schwankt Syrien zwischen Euphorie und Enttäuschung. Der britisch-syrische Analyst Robin Yassin-Kassab sieht im Optimismus eine Ressource, im Fokus der neuen Regierung auf Stabilität hingegen eine mögliche Falle.
Von Robin Yassin-Kassab -
Krieg im LibanonBint Jbeil – Portrait einer zerstörten Stadt
Während die israelische Armee ganze Ortschaften im Libanon zerstört, gerät die reiche Geschichte der Schiiten-Region im Süden des Landes aus dem Blick. Bint Jbeil steht exemplarisch für die wechselvolle Vergangenheit des Grenzgebiets.
Von Joseph Croitoru -
Migration über BulgarienAnonyme Gräber an der EU-Außengrenze
Bulgarien hat sich zu einem zentralen Schauplatz des EU-Grenzregimes entwickelt. Migrant:innen berichten von Gewalt, illlegalen Pushbacks und ignorierten Notrufen. Dutzende Menschen sind bereits gestorben oder werden vermisst.
Von Margherita Capacci, Christian Elia, Cecilia Fasciani, Sofia Turati
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Nach der Abschiebung
Die Sprache nimmt ihm keiner