Gesellschaft
Themen
-
Muslime retten Juden im Zweiten WeltkriegEs gibt sie, die orientalischen Schindlers
Im Zweiten Weltkrieg haben Muslime wie Si Kaddour Benghabrit oder Abdul Hussain Sardari viele Juden vor der Deportation gerettet – mit großem Geschick und unter Einsatz ihres Lebens. Doch ihr selbstloser Einsatz ist längst in Vergessenheit geraten, wie Emran Feroz berichtet.
Von Emran Feroz -
Interview mit Maha El-Kaisy-Friemuth"Wir brauchen dringend eine Reform im Islam"
Wie arbeiten feministische islamische Theologinnen? Und wie lässt sich heute angemessen mit umstrittenen Koranversen umgehen? Darüber hat sich Claudia Mende mit Maha El-Kaisy-Friemuth, Professorin für Islamisch-Religiöse Studien der Universität Erlangen-Nürnberg, unterhalten.
Von Claudia Mende -
Israelisch-palästinensisches VerhältnisDialog in Zeiten des Konflikts
Arabische Städte in Israel wie Jaffa und Tira sind Beispiele dafür, dass Juden und Araber in guter Nachbarschaft zusammenleben. Doch seit dem Gazakrieg sind die Fronten verhärtet, das gegenseitige Misstrauen ist gewachsen. Dennoch halten einige NGOs unbeirrt am Dialog fest. Jetzt erst recht. Von Ulrike Schleicher
Von Ulrike Schleicher -
Israelisch-palästinensische DialoginitiativeFerien vom Gaza-Krieg
In ihrer Heimat explodieren Bomben und es sterben Menschen. In Deutschland versuchen junge Israelis und Palästinenser dennoch, sich näher kennen zu lernen. Der Dialog zeigt überraschende Folgen, wie Wolfgang Dick berichtet.
Von Wolfgang Dick -
Emel Zeynelabidin: "Erwachsen wird man nur im Diesseits"Das Kopftuch ist kein Gradmesser für Gläubigkeit
Die deutsch-türkische Autorin Emel Zeynelabidin reflektiert in ihrem Buch "Erwachsen wird man nur im Diesseits" ihre Zeit als kopftuchtragende Muslimin und erklärt, weshalb sie das Kopftuch schließlich ablegte – ohne sich ihres Glaubens zu entledigen. Von Annalena Junggeburth
Von Annalena Junggeburth -
Christoph Bangerts Fotoband "War Porn"Von der Pflicht hinzuschauen
So unscheinbar das Format, so drastisch sein Inhalt: In "War Porn" nimmt der deutsche Fotojournalist Christoph Bangert sprichwörtlich kein Blatt vor den Mund bzw. die Linse. Ungefiltert präsentiert er dem Leser eine Auswahl seines fotografischen Archivs der Grausamkeiten des Krieges, vor allem in den Ländern der arabischen Welt. Von Felix Koltermann
Von Felix Koltermann -
Interview mit dem französischen Islam-Experten Gilles KepelLeiden und Leidenschaft
Seit drei Jahrzehnten verfolgt der renommierte französische Sozialwissenschaftler Gilles Kepel die Entwicklung muslimischer Gesellschaften. Er stellt die Entwicklung in den französischen Vorstädten und die Vorgänge in der arabischen Welt in einen engen Kontext. Beat Stauffer hat sich mit ihm unterhalten.
Von Beat Stauffer -
Kulturkampf im IranNeue Freiheiten und alte Verbote
Vor einem Jahr übernahm der Geistliche Hassan Rohani die Präsidentschaft im Iran. Seitdem liegen moderate Religiöse und radikale Islamisten im Dauerclinch. Bahman Nirumand informiert.
Von Bahman Nirumand -
Jesiden-Verfolgung im IrakLass uns nicht im Stich
Im Irak werden Heiligtümer der Jesiden von den Dschihadisten des IS zerstört. Diese bilden inzwischen eigene Kampftruppen zum Schutz ihrer Sakralbauten.
Von Joseph Croitoru -
Interview mit dem Kriegsfotografen Christoph BangertDen Horror des Krieges abbilden
Der Fotograf und Journalist Christoph Bangert versucht das Grauen des Krieges in Bilder zu fassen – ungefiltert, brutal und realistisch zugleich. Monika Griebeler hat sich mit ihm über seine Arbeit und sein neues Buch "War Porn" unterhalten.
Von Monika Griebeler -
Arabische SpracheBessere Verständigung
In 22 Ländern sprechen die Einwohner Arabisch – und doch verstehen sie sich untereinander nicht unbedingt. Denn die Sprache ist in zahlreiche Dialekte zersplittert. Im Alltag haben die arabischen Revolutionen viel zur Vereinheitlichung des Arabischen beigetragen. Für die Wirtschaft arbeiten Übersetzer an einem Online-Fachlexikon. Von Charlotte Schmitz und Guido Zebisch
Von Charlotte Schmitz, Guido Zebisch -
Porträt der Theologin Rabeya MüllerGleichberechtigung im Namen des Islams
Auch in Deutschland macht die feministische Lesart des Korans, der sogenannte "Gender Jihad", Schule. Eine ihrer wichtigsten Vordenkerinnen ist die Theologin Rabeya Müller. Mit ihr sprach Ulrike Hummel.
Von Ulrike Hummel
Meistgelesene Artikel
-
Israels Hightech-Krieg
Eine Ära der automatisierten Gewalt
-
Algerien und Frankreich
„Wir müssen unser Wissen über die Kolonialzeit vertiefen“
-
„Islamische Kunst“ in deutschen Museen
Zwischen kolonialem Erbe und neuen Labels
-
Afghan:innen in Deutschland
„Die meisten fühlen sich verraten“
-
Frauen in Saudi-Arabien
Gefangen in einem System der Gender-Apartheid
-
Sex-Tourismus in Ägypten
Braut für einen Sommer