Gesellschaft
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Westsaharakonflikt"Wir sind es leid, zu warten"
Der Streit um die Westsahara schwelt seit über 40 Jahren. In den Flüchtlingslagern in Algerien macht sich bei vielen Menschen zunehmend Resignation breit, die seit Jahrzehnten auf eine Lösung durch die Vereinten Nationen hoffen. Hugo Flotat-Talon hat sich mit ihnen unterhalten.
Von Hugo Flotat-Talon -
Religion und Medien in der TürkeiMit Yunus Emre den Sufismus wiederbeleben
Die türkische TV-Serie “Yunus Emre” erfreut sich am Bosporus derzeit großer Beliebtheit. Doch nicht nur im Fernsehen ist in der Türkei ein wiederkehrendes Interesse an der Spiritualität der Sufis festzustellen, wie Marian Brehmer in Istanbul herausgefunden hat.
Von Marian Brehmer -
Interview mit dem indischen Schriftsteller Rahman AbbasDie gesellschaftliche Spaltung überwinden
Seitdem die Hindunationalisten immer stärker geworden sind, setzen sich vermehrt Indiens Schriftsteller kritisch mit dem Phänomen auseinander. So auch der in Bombay lebende Rahman Abbas, der auf Urdu schreibt und für seinen Roman "Rohzin" den höchsten Literaturpreis Indiens erhielt. Mit ihm sprach Dominik Müller.
Von Dominik Müller -
Berberische Kultur in TunesienKönnen Tunesiens Amazigh ihr kulturelles Erbe retten?
Unter Bourguiba und Ben Ali wurde ihnen "das Schönste" ihrer Kultur genommen, meinen Tunesiens Amazigh. Lina Shannak geht für Qantara.de der Frage nach, ob sie im Zuge der politischen Entwicklungen seit der Jasminrevolution ihre kulturellen Rechte stärken konnten.
Von Lina Shannak -
Kopftuchdebatte in DeutschlandVersachlichung statt Polarisierung
Studierende starten eine Kampagne gegen eine Konferenz über das Kopftuch an der Frankfurter Universität. Die anonym in Netz aktive Gruppe wirft der Organisatorin, Professorin Susanne Schröter, antimuslimischen Rassismus vor. Die Gastgeberin der Konferenz wiederum spricht von Rufmord. Ein Kommentar von Canan Topçu
Von Canan Topçu -
Imame in Deutschland"Islam in, aus und für Deutschland"
Mehr Imame mit deutschem Diplom, weniger Imame aus dem Ausland. Berlin will Ankaras Einfluss auf Moschee-Vereine zurückdrängen und das Aufenthaltsrecht verschärfen. Machen deutsch-muslimische Gemeinden da mit?
Von Seda Serdar, Deger Akal -
Hausangestellte im LibanonSchutzlos ausgeliefert
Tausende von Frauen aus Afrika und Asien arbeiten als Haushaltshilfen oder Kindermädchen im Libanon. Auf der Suche nach guten Jobs kommen sie unter dem sog. Kafala-System ins Land, das ihnen keinerlei Arbeitsrechte gewährt. Gewalt und Misshandlung durch ihre Arbeitgeber sind eine häufige Folge, wie Antoine Abou-Diwan berichtet.
Von Antoine Abou-Diwan -
Kritik der Politisierung der Islamforschung in EuropaDer inspizierte Muslim
Muslime werden von Wissenschaftlern intensiv beobachtet. Beteiligt sind die unterschiedlichsten Disziplinen. Werden Voraussetzungen und Ergebnisse ausreichend kritisch reflektiert?
Von Joseph Croitoru -
Rana Sweis: "Voices of Jordan"Faszinierendes Mosaik
Die Journalistin Rana Sweis hat in Jordanien über einen Zeitraum von rund zwei Jahren Menschen unterschiedlichster Herkunft interviewt. Ihre Langzeitporträts sind jetzt unter dem Titel "Voices of Jordan" als Buch erschienen. Martina Sabra hat es gelesen.
Von Martina Sabra -
Abrahamische Teams und Interreligiöser DialogDie Kraft menschlicher Begegnung
Durch direkte Begegnung Vorurteile abbauen und Missverständnisse ausräumen: Das ist das Ziel der Abrahamischen Teams. Ein Christ, ein Jude und ein Muslim informieren gemeinsam über ihre verschiedenen Glaubensbekenntnisse. Claudia Mende sprach mit dem Initiator Jürgen Micksch.
Von Claudia Mende -
Mossuls jüdisches ErbeVor dem IS gerettet
Das jüdische Viertel in Mossul hat das Regime der Terrormiliz IS und deren militärische Vertreibung relativ unbeschadet überstanden. Warum? Reporterin Judit Neurink und Fotograf Eddy van Wessel auf Spurensuche im Irak.
Von Judit Neurink, Eddy van Wessel -
Ausstellung "Contemporary Muslim Fashions"Muslimische Mode und der Zoff um Stoff
Das Frankfurter Museum für Angewandte Kunst zeigt in einer aktuellen Schau muslimische Mode. Leiter Matthias Wagner K wurde dafür schon im Vorfeld heftig kritisiert. Im Interview mit Stefan Dege erklärt er, wie politisch Mode sein kann.
Von Stefan Dege
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