Gesellschaft
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Interview mit dem iranischen Philosophen Abdolkarim Sorusch"Sufis waren Propheten des Pluralismus"
Abdolkarim Sorusch ist bekannt für seine Ideen zur Erneuerung und Reform des islamischen Denkens und Wissens. In einem Interview mit Dara Alani erläutert er, warum er sich auf der Suche nach einem umfassenden Religionsansatz auf die Arbeit des persischen Sufi-Mystikers Rumi stützt.
Von Dara Alani -
Organhandel in PakistanAus der Not anderer Kapital schlagen
Im Verkauf ihrer Organe sehen viele Menschen in Pakistan den einzigen Weg aus der Armut. Muhammad Iqbal war einer von ihnen. Er verkaufte seine Niere. Heute ist der Familienvater ein gebrochener Mann. Aus Lahore informiert Sattar Khan.
Von Sattar Khan -
Ahmadiyya-Gemeinde in Deutschland"Integration ist für uns das letzte Problem"
Vor Kurzem trafen sich rund 45.000 Muslime der "Ahmadiyya Muslim Jamaat" zu ihrer jährlichen Friedenskonferenz, der sogenannten "Jalsa Salana". Nermin Ismail hat sich auf dem Treffen der islamischen Reformbewegung in Karlsruhe umgesehen.
Von Nermin Ismail -
Mister Erbil Gentleman's Club"Wir wollen ein Vorbild für die Jugend sein"
Die Modeblogger des "Mr. Erbil Gentleman's Club" aus Kurdistan sind weltweit erfolgreich. Sie wollen die wahre Geschichte des Lebens in ihrer Heimat erzählen. Auf Einladung des Auswärtigen Amtes statteten sie jüngst der Hauptstadt einen Besuch ab. Von Annette Walter
Von Annette Walter -
Interview mit Dalia Ghanem-YazbeckExtremisten zum Ausstieg bewegen
Im Gespräch mit Zahra Nedjabat äußert sich die algerische Extremismusforscherin Dr. Dalia Ghanem-Yazbeck über die Rolle der Frau im Dschihadismus, die Wurzeln der Radikalisierung und den richtigen Umgang mit islamistischen Rückkehrern aus Kriegsgebieten.
Von Zahra Nedjabat -
Jugendarbeitslosigkeit in der arabischen WeltBündel an Maßnahmen nötig
Fehlende Jobs und mangelnde soziale Perspektiven junger Menschen im Nahen Osten und Nordafrika unterminieren die politische Stabilität dieser ohnehin zerrütteten Region. Mit dem Ausbau des Bildungsangebots und Arbeitsmarktprogrammen allein lässt sich das Problem nicht lösen. Von Nassir Djafari
Von Nassir Djafari -
Frauenselbsthilfe-Projekt "Amal" in MarokkoDie ledigen Mütter von Marrakesch
Ledige Mütter erfahren in Marokko bis heute gesellschaftliche Diskriminierung. Sie fordern ein traditionelles Familienbild heraus, das jedoch längst nicht mehr der Realität entspricht. Das Projekt "Amal" in Marrakesch unterstützt die Mütter, die oft zu den Ärmsten der Gesellschaft gehören. Von Claudia Mende
Von Claudia Mende -
Gülen-BewegungDie Gülen-Bewegung und die deutschen Medien
Die Gülen-Bewegung hat in Deutschland ein positives Image. Hierzu tragen auch Journalisten aus dem Gülen-Umfeld bei. Ein Bericht von Volker Siefert.
Von Volker Siefert -
Nach den ausländerfeindlichen Übergriffen in Chemnitz#WirSindMehr: Mit Empathie fängt Menschlichkeit an
Beleidigungen, Hetze und Gewalt – ist das die Antwort einer aufgeklärten, demokratischen Gesellschaft, die von humanen Wertvorstellungen geprägt ist? Fereshta Ludin, deutsche Lehrerin afghanischer Herkunft aus Kabul, mit einem Plädoyer für mehr Menschlichkeit und Toleranz gegenüber Geflüchteten.
Von Fereshta Ludin -
Aicha 'Lella Saida' ManoubiyaTunesiens Sufi-Ikone als frühe Frauenrechtlerin
Die Sufi-Heilige Aicha Manoubiya, bekannt als Saida oder Lella Saida, nimmt einen besonderen Platz in den Erinnerungen und Herzen der Menschen in Tunis ein. Sie war ein Freigeist und setzte sich über die herrschenden gesellschaftlichen Zwänge hinweg, denen Frauen im 13. Jahrhundert ausgesetzt waren. Von Safa Belghith
Von Safa Belghith -
Bushra al-Maqtari: "What you left behind?"Chronik des Grauens
Als der Krieg im Jemen vor drei Jahren ausbrach, wollte die couragierte Journalistin Bushra al-Maqtari ihrem Land nicht den Rücken kehren, sondern das unermessliche Leiden ihrer Landsleute in einem Buch festhalten. Muhammed Nafih Wafy hat es gelesen.
Von Muhammed Nafih Wafy -
Generationskonflikt in ÄgyptenBitte nicht in die Fußstapfen der Eltern!
Ägyptische Jugendliche rebellieren mit ihrem Verhalten nicht nur gegen ihre Eltern, sondern gegen jahrhundertealte Gesellschaftsnormen. Das ist völlig normal. Erziehung sollte heute auf gegenseitigem Respekt und Empathie gründen, meint die 20-jährige Studentin Engy Ashraf aus Alexandria.
Von Engy Ashraf
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