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Interview mit Tariq Ali"Diese Demokratie war nicht gemeint"
Der Publizist und Filmemacher Tariq Ali kritisiert die saudische Königsfamilie, die ihr Land nach Mafia-Art regieren würde. Die arabischen Scheichtümer seien 'imperiale Tankstellen', die ohne die Unterstützung des Westens nicht überleben könnten. Mit ihm sprach Tareq al-Arab.
Von Tareq al-Arab -
Nuri al-Maliki und die Krise im IrakNicht der Richtige
Der Terror im Irak und der Vormarsch der Dschihadisten ist das Ergebnis einer verfehlten Regierungspolitik unter Ministerpräsident Nuri al-Maliki, der die Sunniten in Staat und Gesellschaft seit Jahren systematisch ausgegrenzt hat. Von Birgit Svensson aus Bagdad
Von Birgit Svensson -
Irans Rolle im Irak-KonfliktEin Verbündeter, aber keine Marionette
Vielen Sunniten im Irak gilt der schiitische Ministerpräsident Nuri al-Maliki als Marionette des Iran. Auch im Westen ist die Vorstellung verbreitet, dass Teheran in der irakischen Politik die Fäden zieht. Doch welchen Einfluss hat die Islamische Republik im Irak tatsächlich und welche Rolle spielt sie in der aktuellen Krise? Antworten von Ulrich von Schwerin
Von Ulrich von Schwerin -
Fünf Jahre "Grüne Bewegung" im IranVergangenheit und Gegenwart
Am 12. Juni 2009 begannen sich Millionen Iraner gegen die Wiederwahl von Präsident Ahmadinedschad zu erheben. Fünf Jahre nach der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste und dem Scheitern der "Grünen Bewegung" ist die Vergangenheit noch längst nicht abgeschlossen, meint der iranische Schriftsteller Faraj Sarkohi.
Von Faraj Sarkohi -
Interview mit dem ägyptischen Menschenrechtler Gamal EidWarnschuss für die Zivilgesellschaft
Ägyptens Sicherheitsbehörden haben die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift "Wasla", die vom "Arabischen Netzwerk für Menschenrechtsinformationen (ANHRI) herausgegeben wird, beschlagnahmt. Im Gespräch mit Abbas Al-Khashali erläutert ANHRI-Vorsitzender Gamal Eid, welche politischen Folgen die Einschränkung der Meinungsfreiheit am Nil nach sich zieht.
Von Abbas Al-Khashali -
Ein Jahr nach dem Wahlsieg RohanisErnüchternde Bilanz
Ein Jahr nach seinem Wahlsieg kann Irans Präsident Rohani zwar mit dem Durchbruch bei den Atomgesprächen einen Erfolg verbuchen, den ihm kaum jemand zugetraut hätte. Zugleich aber bleibt die Wirtschaftslage des Landes schwierig. Auch an der misslichen Lage der Menschenrechte hat sich kaum etwas geändert. Von Ulrich von Schwerin
Von Ulrich von Schwerin -
Der Vormarsch der ISIS und die Maliki-RegierungIm Griff der Dschihadisten
Die jahrelange Marginalisierung der Sunniten durch die Zentralregierung in Bagdad rächt sich heute. Ganz offensichtlich können sich die ISIS-Kämpfer bei ihrem Vormarsch auch darauf verlassen, dass ihnen ehemalige sunnitische Offiziere aus der Saddam-Ära helfend unter die Arme greifen. Von Karim El-Gawhary
Von Karim El-Gawhary -
Irakische Dschihadisten erobern MossulTerror auf dem Vormarsch
Nach Falludscha haben Terroristen nun auch die Stadt Mossul größtenteils in ihrer Gewalt. Rund 500.000 Iraker sind inzwischen vor den Angriffen der Terrorgruppe "Islamischer Staat im Irak und Syrien" (ISIS) aus der Millionenmetropole im Nordirak geflohen. Der Vizepremier spricht von einem Sicherheitsdesaster. Einzelheiten von Birgit Svensson
Von Birgit Svensson -
Interview mit Rafik Schami"Die Verwandlung in ein Assad-Königreich"
Das Überlebenskonzept Assads ist einfach: der Machterhalt des eigenen Clans um jeden Preis. Die Unentschlossenheit des Westens im Umgang mit dem Regime baut ihn noch weiter auf. Der namhafte syrische Schriftsteller Rafik Schami kritisiert im Gespräch mit Eren Güvercin, dass keine Regierung in Europa eine differenzierte Syrien-Politik vertrete.
Von Eren Güvercin -
Das Baath-Regime und die Zukunft SyriensAssad und die Zeit nach der Ewigkeit
Assad und sonst niemand. Assad ist niemand. Er ist ein nebelhaftes Wesen, das in Blut und auf Leichen schwimmt und behauptet, Präsident einer Republik zu sein, die es nicht mehr gibt, schreibt Elias Khoury in seinem Essay.
Von Elias Khoury -
EU-Wahlbeobachtung in ÄgyptenEuropas Eiertanz am Nil
Die EU will beides: moralisch als Wiege der Demokratie die Oberhand behalten und gleichzeitig die Realität anerkennen, dass man es in Ägypten auf absehbare Zeit mit einem autoritären Präsidenten zu tun haben wird. Doch wie lässt sich das miteinander vereinbaren? Karim El-Gawhary kommentiert.
Von Karim El-Gawhary -
Die Türkei ein Jahr nach den Gezi-ProtestenDer Traum ist aus
Das Ausbleiben von Massenprotesten gegen die Politik Erdogans wie im vergangenen Sommer wirft ein Schlaglicht auf die Uneinigkeit der Gezi-Bewegung und die anhaltenden Repressalien gegen zivilgesellschaftliche Akteure und Organisationen in der Türkei. Von Luise Sammann aus Istanbul
Von Luise Sammann
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Gefangen in einem System der Gender-Apartheid