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Machtkampf in ÄgyptenMubarak-System in neuem Gewand
In Ägypten wird kein religiöser Konflikt ausgetragen. Schon gar keiner, der stellvertretend für den angeblichen Kampf der Kulturen steht. In Ägypten geht es nur ums ein: um die politische Macht. Ein Kommentar von Jan Kuhlmann
Von Jan Kuhlmann -
Gewalteskalation in ÄgyptenRadikalisierung der Muslimbrüder erwünscht
Der ägyptische Sicherheitsapparat möchte die Muslimbrüder isolieren und hofft auf deren Radikalisierung. Denn dann lassen sie sich erfolgreich bekämpfen. Eine Anlayse von Karim al-Gawhary
Von Karim El-Gawhary -
Ägypten: Sturm auf Mursi-AnhängerBlutiger Tag in Kairo
Ägyptische Sicherheitskräfte gehen bei der Räumung von Protestlagern gewaltsam gegen Mursi-Anhänger vor. Die Lage ist unübersichtlicht, es gibt Tote und Verletzte auf beiden Seiten. Trotz der brutalen Gewalt wollen die Anhänger Mursis nicht aufgeben. Einzelheiten aus Kairo von Karim al-Gawhary
Von Karim El-Gawhary -
Interview mit Mali-Expertin Marie Rodet"Die Lage ist einigermaßen sicher"
Nach dem Militärputsch und der französischen Militärintervention in Mali fand nun die Präsidentschaftswahl statt. Der ehemalige Ministerpräsident Ibrahim Boubacar Keita hat mit einer überwältigenden Mehrheit der Stimmen die Wahl gewonnen. Jonas Berninger hat mit der Mali-Expertin Marie Rodet über die derzeitige Situation im Land gesprochen.
Von Jonas Berninger -
Ägypten nach dem Mursi-PutschPogromstimmung gegen Demokraten
Für die Entmachtung Mursis bauten die ägyptischen Militärs die Muslimbruderschaft als übermächtige, dunkle Gefahr auf. Sie versetzten große Teile der Ägypter in einen Rausch, der von Rachegelüsten, Hetze und Häme geprägt ist. In diesem Taumel merken nur wenige, dass eine atemberaubende Umdeutung all dessen begonnen hat, was mit der Revolution zu tun hat. Ein Kommentar von Jürgen Stryjak
Von Jürgen Stryjak -
Proteste gegen tunesische RegierungEnnahda zwischen den Stühlen
Das Erstarken des radikalen Islamismus bringt die tunesische Regierungspartei Ennahda in Bedrängnis. Viele Tunesier fürchten nun einen zu großen Einfluss der Religion auf die Politik. Katharina Pfannkuch berichtet.
Von Katharina Pfannkuch -
Buchtipp Marcus Michaelsen: ''Wir sind die Medien''Am Touchpad der Revolution
Einen Regimesturz herbeizubloggen ist eine nüchterne Angelegenheit. Das zeigt eine Studie des Medienwissenschaftlers Marcus Michaelsen über die Rolle des Internets für die iranische Reformbewegung. Statt eines Facebook-Krimis hat er die Geschichte einer umfassenden medialen Unterdrückung geschrieben. Von Sarah Schaschek
Von Sarah Schaschek -
Amtsantritt Rohanis im IranHoffnung auf Neuorientierung
Hassan Rohani, Irans neuer Staatspräsident, hat sein Amt angetreten. Die Erwartungen an den moderaten Geistlichen sind groß. Doch innen- wie außenpolitisch steht er vor komplexen Herausforderungen. Einzelheiten von Shahram Ahadi
Von Sharam Ahadi -
Nach Politiker-Mord in TunesienBewährungsprobe für Regierungsgegner
Nach dem Attentat auf Mohamed Brahmi sind die Straßen Tunesiens gefüllt mit Demonstranten. Opposition und Zivilgesellschaft stehen vor ihrer größten Herausforderung seit der Revolution. Aus Tunis informiert Katharina Pfannkuch.
Von Katharina Pfannkuch -
Kriegsflüchtlinge in LibyenRückkehrer unerwünscht
Die Tawergha, Einwohner der gleichnamigen Stadt und dunkelhäutige Nachkommen früherer Sklaven, sind mit ihren über 30.000 Angehörigen die größte vertriebene Gruppe innerhalb Libyens. Sie sind entschlossen, wieder in ihre Heimatstadt zurückzukehren, was jedoch auf massiven Widerstand stößt. Von Valerie Stocker
Von Valerie Stocker -
Ägypten nach dem MilitärputschGegen den Strom des Hasses
In seiner Glosse geißelt der populäre ägyptische TV-Moderator und Satiriker Bassem Youssef die wachsende Intoleranz und politische Borniertheit im heutigen Ägypten jenseits der ideologischen Lager.
Von Bassem Youssef -
Westsahara-KonfliktIm Westen nichts Neues
Seit mittlerweile vier Jahrzehnten gärt der Konflikt um den Status der Westsahara zwischen dem Königreich Marokko und der sahrauischen Befreiungsbewegung "Frente Polisario". Dass eine Einigung noch immer in weiter Ferne ist, dürfte auch der mangelnden internationalen Aufmerksamkeit geschuldet sein. Von Annett Hellwig
Von Annett Hellwig
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