Politik
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Interview mit Amel GramiVorwärts zu einem zeitgemäßen Islam?
Tunesien war in punkto Frauenrechten lange eines der fortschrittlichsten Länder der arabischen Welt. Doch auch dort finden neokonservative und islamistische Ideen unter jungen Frauen Gehör. Ein Gespräch mit der tunesischen Religionswissenschaftlerin Amel Grami.
Von Beat Stauffer -
Wahlkampf in AfghanistanIm Dienste des Präsidenten
Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen am 20. August gilt Hamid Karsai als Favorit auf die eigene Nachfolge – nicht zuletzt deshalb, weil er sich die Gefolgschaft einflussreicher Warlords, Gouverneure sowie Stammesältester gesichert hat.
Von Martin Gerner -
Interview mit Mohammed Hanif"Die Menschen wollen die Taliban nicht"
Mohammed Hanif hat mit seinem letzten Roman "Eine Kiste explodierender Mangos", in dem es um die unheilvolle Allianz zwischen dem pakistanischen Militär und den Taliban geht, für einigen politischen Wirbel gesorgt.
Von Eren Güvercin -
IranpolitikKleinster gemeinsamer Nenner
Die Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Staaten sind angespannt. Doch in einem Punkt sind sich die beiden Regierungen einig: in der strikten Ablehnung des iranischen Atomprogramms.
Von Peter Philipp -
Ergenekon-Prozess in der TürkeiDas Militär auf der Anklagebank
Erstmals in der Geschichte der türkischen Republik standen in der letzten Woche zwei prominente Ex-Generäle vor einem zivilen Gericht, um sich wegen eines versuchten Putsches gegen die gewählte Regierung zu verantworten.
Von Jürgen Gottschlich -
Großajatollah Ali Hossein MontazeriEin System ohne Legitimation
Ayatollah Montazeri gilt als Architekt der Islamischen Revolution von 1979, fiel bei Khomeini jedoch in Ungnade. Heute ist er einer der schärfsten Kritiker des Systems. Am 11. Juli veröffentlichte er eine Erklärung, in der er dem Regime die politische Glaubwürdigkeit abspricht.
Von Urs Sartowicz -
Integration von Muslimen in DeutschlandZeitenwende im deutschen Staatsverständnis
Die von Scharfmachern instrumentalisierte Empörung in der islamischen Welt über die Ermordung Marwa al-Sherbinis darf die positiven Entwicklungen zwischen dem deutschen Staat und den deutschen Muslimen nicht ausblenden.
Von Loay Mudhoon -
Anschläge in JakartaTerror auf verlorenem Posten
Bei Anschlägen auf Luxushotels in der indonesischen Hauptstadt Jakarta sind am Freitag neun Menschen ums Leben gekommen und Dutzende schwer verletzt worden. Doch die Terrorpolitik wird im größten islamischen Land der Erde keinen Erfolg haben.
Von Sybille Golte-Schröder -
Irans problematischer ParlamentarismusDie verhinderte Demokratie
Der amerikanisch-iranische Politologe Fakhreddin Azimi hat die Geschichte des iranischen Parlamentarismus untersucht. In seiner Studie wird deutlich, dass die Volksvertretung seit mehr als hundert Jahren immer wieder unter ähnlichen Problemen gelitten hat.
Von Joseph Croitoru -
Rechtsstaatlichkeit in PakistanPakistans langer Marsch
Eine breite Bewegung zwang die pakistanische Regierung dazu, den Obersten Richter Iftikhar Chaudhry wieder ins Amt zu setzen. Ein wichtiger Schritt, die Rechtslage im Land bleibt dennoch problematisch. Die pakistanischen Gesetze benachteiligen die Armen – und Frauen.
Von Rubina Saigol -
Stephan J. Kramer zum Mord an Marwa al-SherbiniIm Zeichen der Solidarität mit allen Muslimen
Der Mord an Marwa al-Sherbini ist das Ergebnis der beinahe ungehinderten Hasspropaganda gegen Muslime von den extremistischen Rändern der Gesellschaft bis hin in deren Mitte.
Von Stephan J. Kramer -
Präsidentschaftswahlen in IndonesienVotum für Sicherheit und Stabilität
Die Herausforderer des amtierenden Präsidenten Yudhoyono haben die Popularität ihres Gegners offenbar weit unterschätzt und konnten wegen ihrer farblosen öffentlichen Auftritte und ihrer unklaren Parteiprogramme nicht überzeugen.
Von Christina Schott
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