Politik
Themen
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Kolonialismus im MaghrebFrankreichs Staatsverbrechen an den Algeriern
Erschossen, erschlagen oder ertränkt: Eine Demonstration zehntausender Algerier endete am 17. Oktober 1961 mit dem "Massaker von Paris". 60 Jahre später fordern Historiker und Opferverbände ein Zeichen des Präsidenten. Von Andreas Noll
Von Andreas Noll -
Parlamentswahlen im IrakVeränderung oder Stillstand?
Werden die Parlamentswahlen im Irak eine Veränderung bringen? Das neue Wahlgesetz hat erstmals unabhängige Kandidaten erlaubt. Doch wurde diese Chance nur unzureichend genutzt. Die Wahlbeteiligung war beschämend niedrig. Birgit Svensson berichtet aus Bagdad und Mossul.
Von Birgit Svensson -
Angriff militanter Siedler im WestjordanlandDie Saat der Gewalt
Angriffe militanter Siedler haben die palästinensischen Westbank-Dörfer im Süden von Hebron schon oft erlebt. Aber beim Überfall von achtzig Maskierten auf den Ort Mufkara gingen nicht nur Scheiben zu Bruch. Fast hätte er auch das Leben eines dreijährigen Kindes gekostet. Viele Israelis reagierten entsetzt. Außenminister Yair Lapid sprach erstmals von "Terror“. Von Inge Günther
Von Inge Günther -
AfghanistanWestliche Narrative: selbstgefällig und herablassend
Die von westlichen Ländern angeführte militärische Intervention hat in Afghanistan eine schwere Niederlage erlitten. In deutschen Medien heißt es, es sei ein Fehler gewesen, in einer mittelalterlichen Stammesgesellschaft einen modernen Staat schaffen wollen. Dieses Narrativ ist herablassend, weil es den Opfern, der afghanischen Bevölkerung, die Verantwortung zuweist. Von Hans Dembowski
Von Hans Dembowski -
"Khomeini. Der Revolutionär des Islam"Der unbekannte Revolutionsführer
Katajun Amirpurs neue Biografie von Ayatollah Khomeini ist ein vielschichtiges und kenntnisreiches Portrait des iranischen Revolutionsführers – und bietet Überraschendes. Marian Brehmer hat das Buch für Qantara.de gelesen.
Von Marian Brehmer -
Libyen vor den WahlenComeback der Gaddafi-Familie?
Die Kinder des 2011 getöteten Diktators Muammar al-Gaddafi gewinnen einige Monate vor den für Dezember angesetzten Parlaments- und Präsidentschaftswahlen anscheinend an Popularität. Vor allem einer seiner Söhne könnte von der komplizierten Lage im Land profitieren. Von Cathrin Schaer
Von Cathrin Schaer -
AlgerienHintergrund: Innerstaatliche Konflikte in Algerien
Die Auseinandersetzungen zwischen der Protestbewegung "Hirak" und der Regierung um die Zukunft des Landes nach dem erzwungenen Rücktritt des Langzeitpräsidenten Bouteflika im April 2019 bestimmen das aktuelle Konfliktgeschehen in Algerien. Dadurch drohen alte Konflikte wieder aufzubrechen.
Von Luca Miehe -
Ägyptens illegale AbschiebepraxisFlüchtlinge aus Eritrea: verhaftet, geschlagen, bedroht
Zwei in Ägypten inhaftierten Flüchtlingen droht die Abschiebung nach Eritrea. Die Ausweisung der seit mehr als acht Jahren in Kairo internierten Eritreer wurde zwar vorerst gestoppt. Doch der Abschiebeversuch ist kein Einzelfall und wirft ein Schlaglicht auf Ägyptens drakonisches Vorgehen gegen Flüchtlinge und Migranten. Von Sofian Philip Naceur
Von Sofian Philip Naceur -
Der 11. September 2001 aus deutscher Perspektive
Die Fernsehbilder des in Flammen stehenden Pentagons und der einstürzenden Türme brennen sich innerhalb kurzer Zeit ins Weltgedächtnis ein. Nach einer langen Phase der "gefühlten" Unbeschwertheit sehen sich die Deutschen plötzlich einer Tragödie von bislang unvorstellbarem Ausmaß gegenüber.
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Deutschland und die arabische WeltDeutsche Nahost-Politik: Zwischen Markt und Moral
Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte - für diese Werte setzt sich deutsche Außenpolitik nach ihrem eigenen Selbstverständnis ein. Doch was passiert, wenn diese Werte im Nahen Osten mit Handelsinteressen kollidieren? Von Ralf Bosen
Von Ralf Bosen -
20 Jahre nach 9/11"Muslime im Westen können zwischen den Kulturen vermitteln"
Zwanzig Jahre nach dem 9. September 2011 wird die Welt von Islamophobie und antiwestlichen Einstellungen gleichermaßen herausgefordert. Der Politikwissenschaftler Ahmet T. Kuru sieht die Muslime im Westen als Mittler zwischen beiden Kulturen und damit als Schlüsselfiguren zur Überwindung des gegenseitigen Ressentiments.
Von Ahmet T. Kuru -
20 Jahre nach 9/11Der US-Krieg gegen den Terror ist allgegenwärtig
Die Vereinigten Staaten versuchen ihre Kriegspolitik 20 Jahre nach dem 11. September umzukrempeln. Doch die Behauptung, die Zeit der endlosen Kriege sei vorbei, ist ein Mythos, meint Maha Hilal.
Von Maha Hilal
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