Politik
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Der Syrienkonflikt aus geopolitischer SichtErdoğan ins Boot holen
Zur Frage der Zukunft Syriens verwies der russische Präsident Wladimir Putin jüngst auf das "Adana-Abkommen", das bereits vor über zwei Jahrzehnten zwischen der Türkei und Syrien geschlossen wurde. Wie es auszulegen ist, hängt allerdings davon ab, von welcher Seite man es betrachtet. Von Ayşe Karabat
Von Ayşe Karabat -
Syrische Flüchtlinge in der TürkeiSpielball im Wahlkampf
Vor den Kommunalwahlen in der Türkei versuchen Regierung und Opposition, die syrischen Flüchtlinge für ihre Zwecke einzuspannen. Experten warnen vor einer Rhetorik der Spaltung. Aus Ankara informiert Hilal Köylü.
Von Hilal Köylü -
Interview mit Sara Khan"Die Taktiken der Extremisten durchleuchten"
Sara Khan leitet die Kommission zur Extremismusbekämpfung im britischen Innenministerium. Im Gespräch mit Nermin Ismail erklärt sie, wie sie Extremismus bekämpfen will - und warum sie selbst Zielscheibe von Extremisten ist.
Von Nermin Ismail -
Proteste im SudanDie Gelbwesten von Khartum
Zehntausende Sudanesen protestieren seit Wochen gegen politische und wirtschaftliche Missstände in dem Bürgerkriegsland. Damit steht auch die Stabilität eines wichtigen Partners des Westens auf dem Spiel. Wie wird sich die Situation entwickeln? Annette Weber hält drei Szenarien für möglich.
Von Annette Weber -
Achter Jahrestag der Januar-Revolution am NilDie sieben Sünden der ägyptischen Opposition
Am 25. Januar 2011 gingen Millionen Ägypter auf die Straße und forderten "Brot, Freiheit, soziale Gerechtigkeit". Acht Jahre später ist die demokratische Opposition gespalten, weil sie es nicht vermocht hat, eine Alternative zum Militärstaat anzubieten, meint der Politikwissenschaftler Taqadum Al-Khatib.
Von Taqadum al-Khatib -
Interview mit dem Nahost-Experten André Bank"Jordanien hängt die Fahne nach dem Wind"
Ein Großteil der Regionalpolitik von König Abdallah II. ist bei vielen Jordaniern unbeliebt, weil sie auch als Ausverkauf arabischer Interessen wahrgenommen wird. Weshalb das so ist, erklärt der Nahost-Experte André Bank im Gespräch mit Diana Hodali.
Von Diana Hodali -
Acht Jahre nach der JasminrevolutionTunesiens Jugend sieht rot
Die tunesische Bewegung der "Rotwesten" wurde von Frankreichs "Gelbwesten" inspiriert. Sie reflektiert die Unzufriedenheit vieler Tunesier in den marginalisierten Regionen des Landes - ihre Wut gegen steigende Lebenshaltungskosten, Arbeitslosigkeit und Misswirtschaft. Von Alessandra Bajec aus Tunis
Von Alessandra Bajec -
Politik und Wirtschaft in QatarEin Emirat trotzt Krise und Blockade
Die im Sommer 2017 von Saudi-Arabien und anderen Golfstaaten geführte Blockade Qatars war ein Schock für das kleine Emirat. Mittlerweile scheint es sich allerdings mehr als erholt zu haben: Die Wirtschaft wächst und die Führung strotzt vor Entschlossenheit und Selbstbewusstsein. Einzelheiten von Anchal Vohra
Von Anchal Vohra -
Bürgerkrieg in SyrienWiederaufbau eines zerstörten Landes
Der Wiederaufbau Syriens wird hunderte Milliarden Dollar kosten. Assad und seine Verbündeten wollen die Kosten dafür nicht alleine tragen. Und Deutschland will seine Hilfe an Bedingungen knüpfen. Informationen von Diana Hodali
Von Diana Hodali -
Bürgerkrieg in LibyenVom Doppelspiel der russischen Diplomatie
Moskaus militärische Pläne in Ostlibyen haben zahlreiche Spekulationen und Befürchtungen auf internationaler Ebene ausgelöst. Einige westliche Beobachter glauben sogar, Russland versuche, in Libyen das syrische Szenario zu wiederholen. Von Stasa Salacanin
Von Stasa Salacanin -
Das Goethe-Institut in Teheran und die Revolution von 1979Zehn Nächte, die die Welt veränderten
Im Oktober 1977 fanden im Garten des deutsch-iranischen Kulturvereins zehn "Poesienächte" statt. Zehntausende lauschten damals den Dichterlesungen und gingen anschließend gegen das Schah-Regime auf die Straße. 14 Monate später war die Monarchie Geschichte. Von Ali Sadrzadeh
Von Ali Sadrzadeh -
Syrische OppositionsbewegungGescheiterte Experimente
Die Arbeit der lokalen Bürgerräte in den syrischen Oppositionsgebieten ist beinahe in Vergessenheit geraten. Gescheitert sind sie letztlich an mangelnder Unterstützung aus dem Westen und wenig ausgereiften politischen Konzepten. Eine Analyse von Claudia Mende
Von Claudia Mende
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