Politik
Themen
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Islamismus in AfrikaDas "Wohlstandsevangelium" der Salafisten
Boko Haram in Nigeria, Al-Shabaab in Somalia: Radikal-islamistische Gruppen sind in vielen Ländern Afrikas auf dem Vormarsch. Ihre Ideologie findet vor allem dort Zuspruch, wo die Armut am größten ist und wo der Staat keine sozialen Dienstleistungen anbietet. Von Daniel Pelz
Von Daniel Pelz -
Politische Isolation QatarsStrategie der Destabilisierung
Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und ihre Verbündeten haben die Beziehungen zu Qatar abgebrochen. Sie werfen dem Golf-Staat vor, Terroristen und den Erzfeind Iran zu unterstützen, was die Regierung in Doha zurückweist. Die Haltung der USA erlaubt es den beiden Staaten jedoch, den Druck auf Qatar drastisch zu erhöhen. Von Matthias Sailer
Von Matthias Sailer -
Der Soziologe Salim Tamari über die Folgen des Sechstagekriegs"Die Menschen wurden zu Geiseln der Besatzung"
50 Jahre israelische Besatzung haben die palästinensischen Gebiete und das Leben von Millionen Palästinensern dramatisch verändert. Der Soziologe Salim Tamari, ehemaliger Professor an der Birzeit-Universität, hat sich mit Diana Hodali über die Folgen des Sechstagekriegs vom Juni 1967 unterhalten.
Von Diana Hodali -
Ägyptens "Anti-Terror-Kampf"Das Al-Sisi-Regime kann kein Partner gegen den Terror sein
Die Anschläge auf koptische Christen werden vom Sisi-Regime als Vorwand benutzt, um außen- wie innenpolitische Interessen durchzusetzen. Ägypten kann so kein Partner im Kampf gegen den Terrorismus sein.
Von Stephan Roll -
Bürgerproteste und Autoritarismus in MarokkoDas Ende des demokratischen Experiments
Der marokkanische Frühling neigt sich dem Ende zu. Nun versucht der Staat, das Vermächtnis der letzten fünf Jahre des "marokkanischen Sonderweges" ungeschehen zu machen und die Uhr auf die Epoche vor der Ankündigung der Reformen vom 9. März 2011 zurückzudrehen. Ein Essay des marokkanischen Politikwissenschaftlers Mohamed Taifouri
Von Mohamed Taifouri -
Familiendynastien in der Islamischen Republik IranVetternwirtschaft im Reich der Mullahs
In der Islamischen Republik, die einst mit dem Erbprinzip aufräumen sollte, bestimmen zunehmend große Familiendynastien die Politik. Manche kritisieren, dass statt eines Schahs nun ein geistlicher König samt eigenem Hofstaat und Staatsadel regiere. Von Ulrich von Schwerin
Von Ulrich von Schwerin -
Die Türkei nach dem ReferendumRepression nach Volksabstimmung
Die türkische Regierung macht Jagd auf die Opposition. Unmittelbar nach ihrem knappen und umstrittenen Erfolg beim Verfassungsreferendum hat sie den Ausnahmezustand verlängert. Die Medien wurden schon vorher zum Schweigen gebracht und können Amtsträger nicht mehr zur Rechenschaft ziehen. Von Hans Dembowski
Von Hans Dembowski -
Kampf um MossulOperation gnadenlos
Eigentlich sollte der Kampf um Mossul schon längst beendet sein. Iraks Premier Haider al-Abadi versprach im letzten Oktober die Stadt binnen drei Monate zu befreien. Tatsächlich aber tobt die Schlacht um Iraks ehemals zweitgrößte Stadt jetzt seit über sieben Monaten. Und die Zahl der zivilen Opfer steigt dramatisch. Von Birgit Svensson
Von Birgit Svensson -
Besuch von US-Präsident Trump im Nahen OstenKonstante Unberechenbarkeit
Noch im Vorfeld seines Besuchs in Israel und Palästina sprühte US-Präsident Donald Trump nur so vor Selbstvertrauen. Es bleibt allerdings überaus fraglich, ob sich die Konfliktparteien durch seinen Einfluss wirklich annähern werden. Aus Jerusalem informiert Ylenia Gostoli.
Von Ylenia Gostoli -
Interview mit Mohamedou Ould Slahi"Korrupte Regierungen kennen keine Rechtstaatlichkeit"
Über vierzehn Jahre lang befand sich der Mauretanier Mohamedou Ould Slahi in Guantanamo. Weltbekannt wurde er durch sein "Guantanamo-Tagebuch". Nach langen juristischen Auseinandersetzungen wurde Slahi im Oktober 2016 frei gelassen. Im Gespräch mit Emran Feroz berichtet er über seine Erfahrungen als Gefangener.
Von Emran Feroz -
Nach der Präsidentschaftswahl im IranRohani, hör die Signale!
Das Ergebnis der Präsidentschaftswahl im Iran ist eine klare Botschaft der Iraner an das In- und Ausland. Ihre Stimme sollte nun gehört werden, meint Ali Sadrzadeh in seinem Kommentar.
Von Ali Sadrzadeh -
Von El Kamour nach Karthago: #Wir werden nicht weichen#Tunesiens Rebellion der Entrechteten
Tunesien gilt seit dem Arabischen Frühling als einziges Land, das sich erfolgreich von einer Diktatur zur Demokratie gewandelt hat. Dass dort allerdings weder in die Menschen noch in die Wirtschaft investiert wurde, bekommt Tunesien heute zu spüren. Der Unmut wächst, wie Houda Mzioudet aus Tunis berichtet.
Von Houda Mzioudet
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