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Zukunft des Nahen und Mittleren OstensEin Marschall-Plan für die arabische Welt?
Wenn es jemals gelingen soll, den gegenwärtigen Krisenzyklus im modernen Nahen Osten zu durchbrechen, dürfen wir die Zukunft nicht aus dem Blick verlieren. Bereits jetzt zeichnen sich vier Trends in den arabischen Staaten ab, die im kommenden Jahrzehnt für eine Reihe von Problemen sorgen werden. Von Tarek Osman
Von Tarek Osman -
Libyens "Great Man-Made River"-BewässerungsprojektFluch oder Segen?
Einst wurde die Eröffnung des "Great Man-Made River" (des großen menschengeschaffenen Flusses) unter Libyens Ex-Diktator Gaddafi als "Achtes Weltwunder" gefeiert. Doch welche Vor- und Nachteile birgt das weltweit größte Bewässerungsprojekt für Mensch und Umwelt? Antworten von Moutaz Ali
Von Moutaz Ali -
Kampf um SyrienTrumps konstruktive Ignoranz
Der US-Krieg gegen den Terror erzeugt mehr Terroristen und wird den Nahen Osten weiter destabilisieren. Nur in Syrien könnte Trumps militärische Entschlossenheit zu einer Verhandlungslösung beitragen, meint Kristin Helberg.
Von Kristin Helberg -
Saudisches Ultimatum an QatarEine neue Eskalationsstufe?
Die Liste mit 13 Forderungen, die Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate Qatar überreicht haben, stellt keinen ernsten Versuch der Konfliktbeilegung dar. Das Szenario einer Spaltung des Golfkooperationsrats ist dennoch wenig wahrscheinlich. Von Anna Sunik
Von Anna Sunik -
Deutschland und die Qatar-KriseUnklare Haltung mit System
Die Blockade des Golfstaats Qatar betrifft auch deutsche Interessen. Die Krise birgt wirtschaftliche Risiken für deutsche Unternehmen und eine schwierige politische Herausforderung für Außenminister Sigmar Gabriel. Von Heiner Kiesel
Von Heiner Kiesel -
Theresa May und Großbritanniens Anti-Terror-KampfWenn Menschenrechte geopfert werden
In Krisenzeiten sollen Sündenböcke einer Gesellschaft den Weg zurück in die Normalität ebnen. Diese üble, in der Geschichte hinlänglich erprobte Technik findet im Vereinigten Königreich unter Theresa May erneut Anwendung, schreibt Alexander Görlach in seinem Kommentar.
Von Alexander Görlach -
Soziale Proteste in der arabischen WeltDas Versagen der arabischen Eliten
Die anhaltenden Proteste in Nordafrika offenbaren das Ausmaß staatlichen Versagens. Noch nie war die Entfremdung zwischen korrupten Eliten und den sozialen Realitäten der normalen Bevölkerung so groß, meint Loay Mudhoon.
Von Loay Mudhoon -
Islamismus in AfrikaDas "Wohlstandsevangelium" der Salafisten
Boko Haram in Nigeria, Al-Shabaab in Somalia: Radikal-islamistische Gruppen sind in vielen Ländern Afrikas auf dem Vormarsch. Ihre Ideologie findet vor allem dort Zuspruch, wo die Armut am größten ist und wo der Staat keine sozialen Dienstleistungen anbietet. Von Daniel Pelz
Von Daniel Pelz -
Politische Isolation QatarsStrategie der Destabilisierung
Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und ihre Verbündeten haben die Beziehungen zu Qatar abgebrochen. Sie werfen dem Golf-Staat vor, Terroristen und den Erzfeind Iran zu unterstützen, was die Regierung in Doha zurückweist. Die Haltung der USA erlaubt es den beiden Staaten jedoch, den Druck auf Qatar drastisch zu erhöhen. Von Matthias Sailer
Von Matthias Sailer -
Der Soziologe Salim Tamari über die Folgen des Sechstagekriegs"Die Menschen wurden zu Geiseln der Besatzung"
50 Jahre israelische Besatzung haben die palästinensischen Gebiete und das Leben von Millionen Palästinensern dramatisch verändert. Der Soziologe Salim Tamari, ehemaliger Professor an der Birzeit-Universität, hat sich mit Diana Hodali über die Folgen des Sechstagekriegs vom Juni 1967 unterhalten.
Von Diana Hodali -
Ägyptens "Anti-Terror-Kampf"Das Al-Sisi-Regime kann kein Partner gegen den Terror sein
Die Anschläge auf koptische Christen werden vom Sisi-Regime als Vorwand benutzt, um außen- wie innenpolitische Interessen durchzusetzen. Ägypten kann so kein Partner im Kampf gegen den Terrorismus sein.
Von Stephan Roll -
Bürgerproteste und Autoritarismus in MarokkoDas Ende des demokratischen Experiments
Der marokkanische Frühling neigt sich dem Ende zu. Nun versucht der Staat, das Vermächtnis der letzten fünf Jahre des "marokkanischen Sonderweges" ungeschehen zu machen und die Uhr auf die Epoche vor der Ankündigung der Reformen vom 9. März 2011 zurückzudrehen. Ein Essay des marokkanischen Politikwissenschaftlers Mohamed Taifouri
Von Mohamed Taifouri
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