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Wirtschaftspolitik im IranRohanis vorhersehbares Scheitern
Hassan Rohani ist vor fünf Jahren mit dem Versprechen angetreten, die wirtschaftliche Not vieler Iraner durch die Aufhebung der Sanktionen zu lindern. Doch von einer ökonomischen Trendwende ist nur wenig zu spüren. Das dürfte Rohanis Kontrahenten aus dem erzkonservativen Lager weiter stärken, meint Ali Fathollah-Nejad.
Von Ali Fathollah-Nejad -
Assads Verbrechen vor deutschen Gerichten?Hoffen auf Gerechtigkeit
Überraschend schnell vernimmt Karlsruhe syrische Opfer, die Strafanzeige gegen Geheimdienstvertreter in Damaskus gestellt haben. Gezielte Ermittlungen und internationale Haftbefehle könnten folgen. Von Kristin Helberg
Von Kristin Helberg -
Politische Repressionen in BahrainKriegsrecht durch die Hintertür
In Bahrain greift die unverblümte Militarisierung des Sicherheitsapparats auf immer weitere Bereiche der Gesellschaft über. Sogar in die Verfassung hat sie mittlerweile Einzug gehalten. Von Husain Abdulla
Von Husain Abdulla -
Saudische Militärintervention im JemenRiads Abstiegsangst
2015 begann Saudi-Arabien eine Militäroffensive gegen seinen südlichen Nachbarn Jemen. Offiziell wollte man mit der Invasion den abgesetzten jemenitischen Präsidenten wieder an die Macht bringen. Doch stattdessen hat der Krieg das ärmste arabische Land an den Rand einer Hungersnot getrieben. Von Maysam Behravesh
Von Maysam Behravesh -
Saudische InnenpolitikSalman, der Machtvolle
In Saudi-Arabien setzt sich die Machtkonzentration der vergangenen Jahre weiter fort. Der Gewinner ist der Salman-Zweig der Königsfamilie, der seinen politischen Einfluss systematisch ausbaut. Im Kontext der geplanten Wirtschaftsreform geht die Familie damit ein hohes Risiko ein. Von Matthias Sailer
Von Matthias Sailer -
Die islamische Al-Azhar Universität in KairoEine Frage der Interpretation
Die Al-Azhar müsste in ihren Lehrplänen Koranexegese mit sozialanthropologischen Ansätzen verknüpfen. Erst hierdurch ließe sich die – mal tolerante mal intolerante – Lesart des Korans historisch begreifen und herausarbeiten, dass der Terrorismus primär ein vom Menschen gemachtes Problem ist, nicht ein dem Koran immanentes, meint Assem Hefny, Dozent an der Al-Azhar Universität.
Von Assem Hefny -
Hungerstreik palästinensischer HäftlingeKraftprobe mit ungewissem Ausgang
Palästinensische Gefangene in Israel haben einen kollektiven Hungerstreik begonnen. Damit meldet sich auch der inhaftierte Fatah-Führer Marwan Barghouti auf die politische Bühne zurück. Einzelheiten von Inge Günther aus Jerusalem
Von Inge Günther -
Parlamentswahlen in AlgerienPolitische Agonie und sozio-ökonomische Krise
Die Parlamentswahlen in Algerien am 4. Mai 2017 markieren einen politischen Einschnitt. Auch wenn der Ausgang der Wahlen keine allzu großen Überraschungen erwarten lässt, so steht doch dieses Mal die Glaubwürdigkeit des Regimes besonders auf dem Prüfstand. Von Isabel Schäfer
Von Isabel Schäfer -
Gouverneurswahl in IndonesienStimmungsmesser für Toleranz und Pluralismus
Indonesiens Hauptstadt Jakarta wird künftig wieder von einem Muslim regiert: Bei der Stichwahl um das Gouverneursamt unterlag der bisherige christliche Amtsinhaber seinem muslimischen Herausforderer Anies Baswedan. Für viele war die Wahl ein Testfall für den indonesischen Pluralismus. Aus Jakarta informiert Christina Schott.
Von Christina Schott -
Nach dem Sieg Erdoğans beim Referendum in der TürkeiVersöhnung? Fehlanzeige!
Der Wahlkampf hat die Türkei wie selten zuvor polarisiert. Doch statt auf Ausgleich und Versöhnung zu setzen, kündigte Erdoğan sogleich weitere Referenden über die Todesstrafe und den EU-Beitrittsprozess an. Ein riskantes Spiel, meint Ulrich von Schwerin.
Von Ulrich von Schwerin -
Türkische Innenpolitik nach dem Volksentscheid"Das System Erdoğan zerlegt sich selbst"
Das Ergebnis des türkischen Referendums fiel denkbar knapp aus. Der Islamwissenschaftler und Türkei-Experte Kristian Brakel zieht daraus den Schluss: Langfristig wird es für Erdoğan eng. Bis dahin wird er sich mit allen Mitteln an die Macht klammern.
Von Nina Niebergall -
Die Türkei vor dem ReferendumGegen den Diaspora-Nationalismus
Wenn sich Menschen türkischer Herkunft in Deutschland mit Staatspräsident Erdoğan und seinem autokratischen Kurs identifizieren, dann hat das nichts mit Diskriminierungserfahrungen zu tun. Es ist ein unkritischer Umgang mit der eigenen Geschichte, der zur Idealisierung von Macht und Stärke führt, meint Canan Topçu.
Von Canan Topçu
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