Politik
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Familiendynastien in der Islamischen Republik IranVetternwirtschaft im Reich der Mullahs
In der Islamischen Republik, die einst mit dem Erbprinzip aufräumen sollte, bestimmen zunehmend große Familiendynastien die Politik. Manche kritisieren, dass statt eines Schahs nun ein geistlicher König samt eigenem Hofstaat und Staatsadel regiere. Von Ulrich von Schwerin
Von Ulrich von Schwerin -
Die Türkei nach dem ReferendumRepression nach Volksabstimmung
Die türkische Regierung macht Jagd auf die Opposition. Unmittelbar nach ihrem knappen und umstrittenen Erfolg beim Verfassungsreferendum hat sie den Ausnahmezustand verlängert. Die Medien wurden schon vorher zum Schweigen gebracht und können Amtsträger nicht mehr zur Rechenschaft ziehen. Von Hans Dembowski
Von Hans Dembowski -
Kampf um MossulOperation gnadenlos
Eigentlich sollte der Kampf um Mossul schon längst beendet sein. Iraks Premier Haider al-Abadi versprach im letzten Oktober die Stadt binnen drei Monate zu befreien. Tatsächlich aber tobt die Schlacht um Iraks ehemals zweitgrößte Stadt jetzt seit über sieben Monaten. Und die Zahl der zivilen Opfer steigt dramatisch. Von Birgit Svensson
Von Birgit Svensson -
Besuch von US-Präsident Trump im Nahen OstenKonstante Unberechenbarkeit
Noch im Vorfeld seines Besuchs in Israel und Palästina sprühte US-Präsident Donald Trump nur so vor Selbstvertrauen. Es bleibt allerdings überaus fraglich, ob sich die Konfliktparteien durch seinen Einfluss wirklich annähern werden. Aus Jerusalem informiert Ylenia Gostoli.
Von Ylenia Gostoli -
Interview mit Mohamedou Ould Slahi"Korrupte Regierungen kennen keine Rechtstaatlichkeit"
Über vierzehn Jahre lang befand sich der Mauretanier Mohamedou Ould Slahi in Guantanamo. Weltbekannt wurde er durch sein "Guantanamo-Tagebuch". Nach langen juristischen Auseinandersetzungen wurde Slahi im Oktober 2016 frei gelassen. Im Gespräch mit Emran Feroz berichtet er über seine Erfahrungen als Gefangener.
Von Emran Feroz -
Nach der Präsidentschaftswahl im IranRohani, hör die Signale!
Das Ergebnis der Präsidentschaftswahl im Iran ist eine klare Botschaft der Iraner an das In- und Ausland. Ihre Stimme sollte nun gehört werden, meint Ali Sadrzadeh in seinem Kommentar.
Von Ali Sadrzadeh -
Von El Kamour nach Karthago: #Wir werden nicht weichen#Tunesiens Rebellion der Entrechteten
Tunesien gilt seit dem Arabischen Frühling als einziges Land, das sich erfolgreich von einer Diktatur zur Demokratie gewandelt hat. Dass dort allerdings weder in die Menschen noch in die Wirtschaft investiert wurde, bekommt Tunesien heute zu spüren. Der Unmut wächst, wie Houda Mzioudet aus Tunis berichtet.
Von Houda Mzioudet -
Wirtschaftspolitik im IranRohanis vorhersehbares Scheitern
Hassan Rohani ist vor fünf Jahren mit dem Versprechen angetreten, die wirtschaftliche Not vieler Iraner durch die Aufhebung der Sanktionen zu lindern. Doch von einer ökonomischen Trendwende ist nur wenig zu spüren. Das dürfte Rohanis Kontrahenten aus dem erzkonservativen Lager weiter stärken, meint Ali Fathollah-Nejad.
Von Ali Fathollah-Nejad -
Assads Verbrechen vor deutschen Gerichten?Hoffen auf Gerechtigkeit
Überraschend schnell vernimmt Karlsruhe syrische Opfer, die Strafanzeige gegen Geheimdienstvertreter in Damaskus gestellt haben. Gezielte Ermittlungen und internationale Haftbefehle könnten folgen. Von Kristin Helberg
Von Kristin Helberg -
Politische Repressionen in BahrainKriegsrecht durch die Hintertür
In Bahrain greift die unverblümte Militarisierung des Sicherheitsapparats auf immer weitere Bereiche der Gesellschaft über. Sogar in die Verfassung hat sie mittlerweile Einzug gehalten. Von Husain Abdulla
Von Husain Abdulla -
Saudische Militärintervention im JemenRiads Abstiegsangst
2015 begann Saudi-Arabien eine Militäroffensive gegen seinen südlichen Nachbarn Jemen. Offiziell wollte man mit der Invasion den abgesetzten jemenitischen Präsidenten wieder an die Macht bringen. Doch stattdessen hat der Krieg das ärmste arabische Land an den Rand einer Hungersnot getrieben. Von Maysam Behravesh
Von Maysam Behravesh -
Saudische InnenpolitikSalman, der Machtvolle
In Saudi-Arabien setzt sich die Machtkonzentration der vergangenen Jahre weiter fort. Der Gewinner ist der Salman-Zweig der Königsfamilie, der seinen politischen Einfluss systematisch ausbaut. Im Kontext der geplanten Wirtschaftsreform geht die Familie damit ein hohes Risiko ein. Von Matthias Sailer
Von Matthias Sailer
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