Politik
Themen
-
IS-Terror in EuropaDie psychologische Grenze überschritten
Nach den verheerenden Anschlägen von Paris kommen französische Terrorismusexperten zu dem Schluss, dass in der Wahrnehmung der Dschihadisten eine radikale Veränderung stattgefunden haben muss, da sie in Paris genauso agierten wie in Syrien oder im Irak. Hat der "Islamische Staat" seine Strategie geändert? Eine Analyse von Birgit Kaspar
Von Birgit Kaspar -
Lehren aus dem Wahlsieg der AKP in der TürkeiEin dritter muslimischer Weg?
Die Türkei hat gewählt und entgegen aller Erwartungen Recep Tayyip Erdoğan und seine AKP stark gemacht. Kehrt die Türkei zum Autoritarismus zurück oder passt die Entwicklung des Landes in globale politische Trends? Eine Analyse.
Von Patrizia Trolese, Kamuran Sezer -
Terroranschläge in ParisEin grauenhaftes Déjà-vu
Nach dem Attentat auf "Charlie Hébdo" wird das Viertel um die Place de la République zum zweiten Mal in diesem Jahr Ort eines Terrorangriffs. Die Kaltblütigkeit der Täter schockt Frankreich. Eindrücke vom Tag nach den Anschlägen von Barbara Wesel aus Paris
Von Barbara Wesel -
Bürgerkrieg in SyrienWas ist syrisch am Syrienkrieg?
Amerikaner, Europäer, Russen, Türken, Iraner und Araber halten Konferenz um Konferenz ab, um den "Syrienkrieg" zu lösen. Tatsächlich hat der Konflikt eine Dimension angenommen, in der es längst nicht mehr um Syrien oder die Syrer geht – sondern um die Ideologien widerstreitender Mächte und ihre Allianzen, meint Hakim Khatib.
Von Hakim Khatib -
Debatte über Asyl für SyrerEndlich Kontingente für syrische Kriegsflüchtlinge schaffen
Das Asylrecht bietet Schutz für politisch Verfolgte. Anstatt das Asylrecht zu verschärfen, sollte die Politik endlich großzügige Kontingente für Kriegsflüchtlinge aus Syrien einrichten. Deutschland könnte dann die Einwanderung besser steuern und die Neuankömmlinge schneller integrieren, schreibt Kristin Helberg in ihrem Kommentar.
Von Kristin Helberg -
Parlamentswahl in der TürkeiErdoğans zweite Chance
Die Lehre aus den jüngsten Parlamentswahlen in der Türkei ist eindeutig: Die türkischen Wähler wollen eine starke, stabile Regierung, aber keine, die ihre Gegner unterdrückt, schreibt Sinan Ulgen in seinem Essay.
Von Sinan Ulgen -
Tunesiens Gewerkschaftsführer Houcine AbbassiDer Vermittler
Seit Ende 2011 steht Houcine Abbassi an der Spitze des tunesischen Gewerkschaftsbundes UGTT. Neben Arbeiterrechten setzt er sich vor allem für den politischen Dialog in seinem Heimatland ein. Das von ihm initiierte Vermittlerquartett erhält dafür dieses Jahr den Friedensnobelpreis. Von Sarah Mersch
Von Sarah Mersch -
Interview mit dem israelischen Historiker Tom Segev"Das geeinte Jerusalem ist ein Mythos"
Im Gespräch mit Inge Günther berichtet der renommierte israelische Historiker und Publizist Tom Segev über das Leben in einer Stadt, mit der kein Frieden zu machen ist.
Von Inge Günther -
Parlamentswahlen in der TürkeiIm Schatten von Gewalt und Polarisierung
Die Türkei wählt am 1. November ein neues Parlament. Neben dem Schock, den der bislang schlimmste Terroranschlag ausgelöst hat, erlebt das Land derzeit ein Aufflammen des Kurdenkonflikts und eine zunehmende Polarisierung der Gesellschaft. Von Dorian Jones aus Istanbul
Von Dorian Jones -
Parlamentswahlen in der TürkeiOberste Priorität Frieden
Im Juni dieses Jahres verlor die AKP-Partei bei den Parlamentswahlen in der Türkei die Regierungsmehrheit – und Präsident Erdoğan seine Hoffnung auf absolute Macht. Seine Kritiker sehen in Erdoğan einen Anstifter für die herrschenden chaotischen Zustände in der Türkei. Von Timur Tinç
Von Timur Tinç -
Israel-Debatte in den MedienWider die Floskel
Wenn in der deutschen Öffentlichkeit über Israel gesprochen wird, mangelt es oft an Qualität. Die Qualität eines Mediendiskurses entsteht durch Kenntnisse und genaue Beobachtung, aber auch durch Kontroverse und Vielstimmigkeit. Wenn es um Israel geht, gibt anderes den Ton vor: die Floskel.
Von Charlotte Wiedemann -
Wege aus dem SyrienkonfliktDiplomatie statt Verhandlungsstillstand
Ein Ende des Blutvergießens in Syrien wird nur durch diplomatische Verhandlungen möglich sein. Diese müssen jetzt und ohne Vorbedingungen stattfinden und daher auch das Assad-Regime und die autoritäre russische Führung berücksichtigen. Ein Debattenbeitrag von Niklas Kossow und Ilyas Saliba
Von Niklas Kossow, Ilyas Saliba
Meistgelesene Artikel
-
Religiöse Vielfalt in Tunesien
Maria in den Straßen von Tunis
-
Sex-Tourismus in Ägypten
Braut für einen Sommer
-
Nach der Abschiebung
Die Sprache nimmt ihm keiner
-
Gilbert Achcar über Folgen von 9/11
"Der Irakkrieg hat die Weltordnung zertrümmert"
-
Geschichte der Willkommenskultur in Deutschland
Geliebt und gehasst
-
Süleymancı-Bewegung in der Türkei
Die Konservativen, die Erdoğan die Stirn bieten