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Frankreich nach dem Anschlag auf "Charlie Hebdo"Es geht um mehr als die Pressefreiheit
Nach dem mörderischen Attentat in Paris stellt sich die Frage, ob es die Franzosen schaffen werden, gemeinsam mit den knapp fünf Millionen Muslimen Hand in Hand gegen den Dschihadismus im eigenen Land anzutreten. Oder ob am Ende doch wieder die Muslime zum Sündenbock gemacht werden. Von Birgit Kaspar
Von Birgit Kaspar -
Arabische Reaktionen auf den Anschlag in ParisIm gleichen Boot
Nicht nur Islamverbände und Imame aus Europa verurteilten unisono den Anschlag auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo", sondern auch Politiker und religiöse Würdenträger aus der islamischen Welt. Doch lassen sich in den arabischen Medien auch Zwischentöne entdecken. Von Karim El-Gawhary aus Kairo
Von Karim El-Gawhary -
Anschlag auf französisches Satiremagazin "Charlie Hebdo"Nicht verleiten lassen
Das Attentat von Paris wird die erregte Debatte um Islam und Flüchtlinge noch mehr anheizen. Doch weder die Freiheit noch die Toleranz stehen zur Disposition, meint Christoph Hasselbach.
Von Christoph Hasselbach -
Nachfolgediskussionen im saudischen KönigshausGenerationswechsel am Golf?
König Abdullah von Saudi-Arabien gehört zu den ältesten Monarchen der Welt. Zwei seiner Brüder hat er zu Nachfolgern ernannt. Das Problem: Die Prinzen sind nicht viel jünger als der erkrankte Autokrat. Einzelheiten von Anne Allmeling
Von Anne Allmeling -
Die muslimische Welt und der WestenEuropa ist nicht bedroht
Muslime ringen heute mit sich selbst, nicht mit dem Abendland. Der Westen wird nicht mehr gebraucht – auch nicht als Zielscheibe islamistischen Terrors. Ein Essay von Charlotte Wiedemann
Von Charlotte Wiedemann -
Kulturkampf in der israelischen ArmeeMit der Bibel in den Kampf
Die Zuständigkeiten des israelischen Militärrabbinats waren nie ganz klar umrissen. In jüngerer Zeit mehren sich Proteste gegen dessen immer ausgreifendere Versuche zur „Sakralisierung“ der Armee.
Von Joseph Croitoru -
Der Nahe und Mittlere Osten im Jahr 2014Ein neuer regionaler Machtpoker
Mit dem Aufstieg des Islamischen Staates in Syrien und im Irak hat sich die regionale Ordnung dramatisch verändert. Während der Iran und die Türkei zu zentralen politischen Akteuren in der Krisenregion avancieren, verliert der Westen weiter an Einfluss. Eine Bestandsaufnahme von Karim El-Gawhary
Von Karim El-Gawhary -
Erste demokratische Präsidentenwahlen in TunesienHoffnungsträger der Arabellion
Die Wahl des Politikveterans Béji Caïd Essebsi zum ersten demokratisch gewählten Präsidenten Tunesiens stellt einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Etablierung einer echten arabischen Demokratie dar. Ein Kommentar von Loay Mudhoon.
Von Loay Mudhoon -
Interview mit Rachid Ghannouchi"Wir wollen ein Vorbild für die arabische Demokratie sein"
Ennahda-Chef Rachid Ghannouchi über die liberale Verfassung seines Landes, die Freiheit, seinen Glauben abzulegen und die Vorreiterrolle Tunesiens für die Vereinbarkeit von Islam und Demokratie. Mit ihm sprachen Daniel Bax und Tsafrir Cohen am Rande der Verleihung des diesjährigen Ibn-Rushd-Preises an den tunesischen Politiker.
Von Daniel Bax, Tsafrir Cohen -
Al-Sisis Restriktionen gegen inländische NGOsÄgypten erstickt seine Zivilgesellschaft
Präsident Abdel Fattah al-Sisi hat in den vergangenen Monaten zahlreiche Gesetze erlassen, um die ägyptische Zivilgesellschaft zu schwächen. Darunter leiden einheimische NGOs. Aber auch deutsche Stiftungen trifft es. Aus Kairo informiert Elisabeth Lehmann.
Von Elisabeth Lehmann -
Die Revolution vom 25. Januar 2011 und ihre FolgenDie Illusion der Revolutionäre
Die ägyptische Schriftstellerin Mansoura Ez-Eldin war von Anfang an bei den Protesten gegen das Mubarak-Regime im Januar 2011 auf dem Tahrir-Platz dabei. Als Chronistin der Revolution berichtete sie damals täglich über den Umbruch am Nil. In ihrem Essay beschreibt sie die Fehler der einstigen Revolutionsbewegung und weshalb Ägypten heute eine autoritäre Restauration erfährt.
Von Mansoura Ez-Eldin -
Grundsatzdokument des "Islamischen Staates"Rechtfertigung der Terrorherrschaft
Die übersehene Gründung: Vor acht Jahren legte der "Islamische Staat" in einem Manifest seine Ziele und Methoden offen. Der Führungsanspruch "mit dem Schwert" wird mit strenger Tradition begründet.
Von Joseph Croitoru
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Maßgeschneidert für westliche Kritiker
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Das Verdeckte offenlegen