Politik
Themen
-
Buchtipp: "Die neuen Staatsfeinde" von Stefan BuchenKriminalisierte Helfer
Deutschland ist stolz auf seine demokratische und rechtsstaatliche Kultur. Doch wie stark ist dieser Rechtsstaat, wenn es um die Rettung syrischer Flüchtlinge geht, die von Hungertod und Massenmord bedroht sind? Zwischen 2013 und 2014 wurde in Essen mehreren in Deutschland lebenden Syrern der Prozess gemacht, weil sie ihren Landsleuten zur Flucht nach Europa verholfen hatten. Stefan Buchen hat darüber ein Buch geschrieben. Von Martina Sabra
Von Martina Sabra -
Interview mit Amos Oz"Israel kann nur verlieren"
Der israelische Schriftsteller und Friedensaktivist Amos Oz erklärt im Interview mit Dennis Stute, weshalb er die Bodenoffensive im Gaza-Streifen unterstützt - und welchen Ausweg er aus der Gewaltspirale sieht.
Von Dennis Stute -
Medienschlacht in NahostDer Krieg als Spektakel
Der eskalierende Konflikt zwischen Israel und der palästinensischen Hamas wird beiderseits von massiver Propaganda begleitet. Dabei versucht man auch, die gegnerische Seite direkt anzusprechen.
Von Joseph Croitoru -
Iranisches AtomprogrammMan muss weiter hoffen
Angesichts bleibender Hürden auf dem Weg zu einem dauerhaften Atomabkommen haben sich der Iran und die fünf UN-Vetomächte plus Deutschland auf die Fortsetzung ihrer Gespräche verständigt. Die Hoffnung auf eine Einigung bleibt. Doch die Risiken werden nicht unbedingt kleiner. Von Ulrich von Schwerin
Von Ulrich von Schwerin -
Interview mit Radschi Sourani in Gaza"Wir sind verletzlich, wir sind leicht zu treffen"
Radschi Sourani ist Menschenrechtsanwalt und Gründer des Palestinian Centre for Human Rights, das Menschenrechtsverletzungen in den besetzten Gebieten untersucht und dokumentiert. Sechsmal bereits wurde er wegen seiner Arbeit inhaftiert; auch jetzt bleibt er in Gaza und führt seine Arbeit unter der aktuellen Besatzung weiter. Roma Rajpal Weiss hat mit ihm gesprochen.
-
Porträt: Qassem SoleimaniDer Mann hinter den Kulissen
Der Iran kämpft mit Saudi-Arabien um die regionale Vorherrschaft und baut seinen Einfluss stetig aus. Was bisher wenig bekannt ist: Hinter den Kulissen hält Qassem Soleimani, Kommandeur der iranischen „Al-Quds“-Einheit, die Fäden in der Hand. Von Martina Sabra
Von Martina Sabra -
Interview mit dem Islamwissenschaftler Benno Köpfer„In Deutschland darf man Salafist sein“
Mehr als 300 Personen aus Deutschland sind in den Dschihad nach Syrien gezogen. Im Gespräch mit Jannis Hagmann erklärt der Verfassungsschützer Benno Köpfer, was junge Menschen radikalisiert, warum nicht alle Salafisten das ISIS-Kalifat toll finden und warum er mit einigen auch einmal einen Tee trinken geht.
Von Jannis Hagmann -
Gewalteskalation in NahostProvokation und Gewalt
Was war Auslöser der neuen Spirale der Gewalt in Nahost? Liegt die Schuld hierfür allein bei der palästinensischen Hamas? Bettina Marx meldet in ihrem Kommentar Zweifel an und blickt auf die Vorgeschichte dieser Tage.
Von Bettina Marx -
Afghanistan nach KarzaiBlick ins Ungewisse
In Afghanistan blickt die Bevölkerung nostalgisch auf ihren Noch-Präsidenten Hamid Karzai. Gleichzeitig fürchtet sie die unsichere Zukunft, die mit dem neuen Präsidenten kommen wird. Von Emran Feroz
Von Emran Feroz -
Kulturvandalismus der ISISSpur der Verwüstung
Im Gebiet des von der radikalislamischen Gruppierung ISIS ausgerufenen Kalifats herrscht Kulturbarbarei. Traurige Ironie dabei: Sie schrecken nicht zurück, Denkmäler der Weggefährten des Religionsstifters Muhammads zu zerstören, auf die sie sich eigentlich selbst berufen.
Von Joseph Croitoru -
ISIS-Anführer im IrakDas neue Gesicht des Dschihadismus?
Seit zwei Jahren ist der Islamische Staat im Irak und der Levante (ISIS) auch in Syrien aktiv. Aktuell kämpft er dort mit rund 5000 Mann – Tendenz steigend. Aron Lund, der für das Swedish Institute for International Affairs Studien über die Kämpferlandschaft in Syrien verfasst hat, erklärt die Strategien der Terrorgruppierung. Mona Sarkis hat mit ihm gesprochen.
Von Mona Sarkis -
Präsidentschaftswahlen in Indonesien 2014Populist gegen Autokrat
Gegensätzlicher könnten die beiden Kandidaten für die anstehenden Präsidentschaftswahlen in Indonesien kaum sein: Prabowo Subianto, Ex-Schwiegersohn Suhartos, gibt sich militaristisch und führungsstark, während Joko Widodo die Nähe zum einfachen Volk sucht. Der Sozialdemokrat gilt als Hoffnungsträger des kleinen Mannes. Von Christina Schott
Von Christina Schott
Meistgelesene Artikel
-
Sex-Tourismus in Ägypten
Braut für einen Sommer
-
Neue Clubkultur
Das Stadtbild feiern
-
Taliban-Strafrecht in Afghanistan
Die Vier-Klassen-Gesellschaft
-
Angriff auf Iran
Wollten die Saudis diesen Krieg?
-
Ramadan in Syrien
Das eigene Trauma als TV-Unterhaltung
-
Ägyptische Feministin Nawal El Saadawi
„Intersektional, lange bevor es den Begriff gab“