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Fatwa gegen "Islamischen Staat"Eine Ideologie des Giftes
Führende britische Muslime wie Usama Hassan von der Quilliam-Stiftung in London haben eine Fatwa gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" in Syrien und im Irak herausgegeben. Zumindest einige der IS-Sympathisanten könne sie zum Umdenken bewegen, hoffen die Unterzeichner. Von Kersten Knipp
Von Kersten Knipp -
Assad und der Islamische StaatDie zwei Gesichter des Terrors in Syrien
Den Kampf gegen den Terror mit Syriens Präsident Assad führen zu wollen, wäre nicht nur zynisch und eine moralische Bankrotterklärung, sondern auch ein taktischer Fehler. Solange er regiert, wird es in der Region Dschihadisten geben, denn das syrische Regime benutzt sie seit Jahren für den eigenen Machterhalt, meint Kristin Helberg.
Von Kristin Helberg -
Nach der Präsidentenwahl in der TürkeiDemokratie statt Autokratie?
Nach seinem neuerlichen Erfolg bei den Präsidentschaftswahlen hatte Recep Tayyip Erdogan angekündigt, die Demokratisierung und den EU-Beitritt seines Landes voranzutreiben. Seine politischen Widersacher werfen ihm jedoch vor, in Wirklichkeit an dem Ausbau seiner Macht und der konservativ-islamischen Restauration der Türkei festzuhalten. Ein Essay von Cemal Karakas
Von Cemal Karakas -
Nahost-Politik Europas und der USADer Feind meines Feindes ist mein Freund
Die Erfolge der IS-Milizen wirbeln das westliche "Freund-Feind"-Schema gründlich durcheinander. Aus ehemaligen Schurkenstaaten werden strategische Partner, aus deklarierten Terroristen Brüder im Kampf. Von Karim El-Gawhary
Von Karim El-Gawhary -
IrakkonfliktSchutztruppe statt Waffenlieferungen
Um den drohenden Völkermord an den Jesiden im Nordirak zu verhindern und den Vormarsch der IS-Milizen zu stoppen, muss nach Ansicht des Sicherheitsexperten Andreas Zumach eine internationale Schutztruppe in die Konfliktregion entsandt werden.
Von Andreas Zumach -
Nahostpolitik der USA und EuropasZwischen Imperialismus und Ignoranz
Seit Jahren ist westliche Außenpolitik im Nahen Osten kurzsichtig und kontraproduktiv. Nötig ist jetzt eine kluge Mischung aus Engagement und Zurückhaltung in der Region. Wo Völkermord droht, müssen Zivilisten mit allen Mitteln geschützt werden – vor dem mörderischen Assad-Regime ebenso wie vor dem Terror der IS-Miliz, meint Kristin Helberg.
Von Kristin Helberg -
WestsaharakonfliktFluch der Ressourcen
In Zeiten wirtschaftlicher Krisen und anhaltender Arbeitslosigkeit in Nordafrika werden die natürlichen Ressourcen der Westsahara zu hart umkämpften Schätzen. Die neuen Kräfteverhältnisse durch die aktuellen politischen Prozesse in der Region könnten zur Neuverhandlung des Konflikts führen. Von Susanne Kaiser
Von Susanne Kaiser -
Politische Reformen im IranRohanis Machtpoker
Zu Beginn des zweiten Jahres seiner Amtszeit steht Irans Präsident Hassan Rohani vor gewaltigen Herausforderungen: Während die Rufe nach innenpolitischen Reformen immer lauter werden, wächst der Widerstand seiner Opponenten. Über das politische Tauziehen in der Islamischen Republik informiert Adnan Tabatabai.
Von Adnan Tabatabai -
Kampf der Peschmerga gegen die IS-MilizDer unberechenbare Feind
Der militärische Spielraum der kurdischen Peschmerga gegen die IS-Terrormiliz ist begrenzt: Sie sind zumeist schlecht ausgerüstet, die militärische Koordination mit den Amerikanern verläuft schleppend und auch die US-Luftschläge zeigen bislang nur geringe Wirkung. Eine Reportage von Karim El-Gawhary
Von Karim El-Gawhary -
Politischer Diskurs drei Jahre nach der ArabellionKonsens statt Konfrontation
Arabische Islamisten und Säkulare haben gemeinsam auf Plätzen der Revolution gegen die Diktatur gekämpft. Doch nach dem Sturz der Despoten verstrickten sie sich in politische Grabenkämpfe und offenbarten einen eklatanten Mangel an demokratischer Reife, meint der renommierte marokkanische Analyst Ali Anouzla.
Von Ali Anouzla -
Deutschlands Mitverantwortung für die Beendigung des Gaza-KriegsDejà vu in Gaza
Seit Monaten diskutiert Deutschland über mehr außenpolitische Verantwortung. Aber beim jüngsten Krieg in Gaza hat sich die deutsche Politik doch wieder weitestgehend auf die Rolle der entsetzten Zuschauerin verlegt. Von Muriel Asseburg und René Wildangel
Von Muriel Asseburg, René Wildangel -
Interview mit Yehuda ShaulWenn Empathie als Verbrechen zählt
Yehuda Shaul ist Mitbegründer von "Breaking the Silence", einer NGO israelischer Ex-Soldaten, die die israelische Öffentlichkeit mit der Realität in den besetzten Gebieten konfrontiert. Marian Brehmer sprach mit ihm über den Gaza-Krieg und die Folgen der anhaltenden Besatzungspolitik.
Von Marian Brehmer
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Gefangen in einem System der Gender-Apartheid