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Afghanistan vor dem westlichen TruppenabzugDas Scheitern des Dialogs
Das Ende des Nato-Einsatzes 2014 am Hindukusch rückt immer näher. Die Bilanz ist schon jetzt ernüchternd: Misstrauen und sogar gegenseitige Abneigung zwischen Vertretern des Westens und Einheimischen sind in Afghanistan heute augenfällig und weit verbreitet. Von Stefan Buchen
Von Stefan Buchen -
Der Westen und der Konflikt in SyrienVage und planlos
Angesichts dramatischer Opferzahlen und Meldungen über den Einsatz von Giftgas im syrischen Bürgerkrieg steigt der Druck auf die westliche Staatengemeinschaft, endlich entschieden zu handeln. Doch in Washington und London übt man sich weiter in Zurückhaltung. Von Karim El-Gawhary
Von Karim El-Gawhary -
Der Iran im Vorfeld der PräsidentschaftswahlenAbgesang der Reformer
Für Ali Akbar Haschemi Rafsandjani, der als Architekt der Islamischen Republik gilt und zwei Jahrzehnte lang mächtigster Mann des Landes war, steht das Ergebnis der Präsidentenwahl im kommenden Juni schon jetzt fest: Die Reformer hätten keine Chance, da Revolutionsführer Khamenei seinen Wunschkandidaten ohnehin durchsetzen wird. Von Ali Sadrzadeh
Von Ali Sadrzadeh -
Bürgerkrieg in SyrienNormalität jenseits der Frontlinie
Die einst heftig umkämpfte nordsyrische Wirtschaftsmetropole Aleppo ist heute eine geteilte Stadt. Doch in dem von den Rebellen kontrollierten Teil scheint langsam der Alltag zurückzukehren. Immer mehr Flüchtlinge aus Aleppo kehren in ihre Stadt zurück, obwohl sich die Wirtschaft nur langsam erholt. Eine Reportage von Peter Steinbach aus Aleppo
Von Peter Steinbach -
Ethnische Spannungen in der Autonomen Region KurdistanVerlorenes Vertrauen
Zehn Jahre nach dem Sturz Saddam Husseins zählt das erdölreiche Kirkuk zu den politischen Brennpunkten Iraks. Es wird sowohl von Kurden, Arabern und Turkmenen beansprucht. Bei der Lösung könnten Christen helfen. Aus Kirkuk informiert Karlos Zurutuza.
Von Karlos Zurutuza -
Bürgerkrieg in SyrienKinder eines zerrissenen Landes
Der renommierte syrische Autor und Romancier Fawwaz Haddad kritisiert in seinem Essay die zynische Haltung der internationalen Gemeinschaft im Syrienkonflikt und den dramatischen Niedergang seiner Heimat.
Von Fawwaz Haddad -
NSU-Prozess gegen Nazi-Terror
Vertrauen wieder herstellen
Der Prozess gegen die Neonazi-Gruppe NSU vor dem Oberlandesgericht München ist kein Verfahren wie jedes andere. Es geht um ein Signal an die ethnischen Minderheiten in Deutschland, sich in Zukunft wieder sicher fühlen zu können. Ein Kommentar von Sheila Mysorekar
Von Sheila Mysorekar -
Zehn Jahre nach dem Fall Saddam Husseins
Invasion oder Befreiung?
Vor zehn Jahren stürzte Saddam Hussein. Der Irak war seinen Diktator los, sah sich dafür aber anderen Problemen gegenüber. Zum Jahrestag des Sturzes ziehen manche Iraker eine überraschende Bilanz. Aus Bagdad informiert Birgit Svensson.
Von Birgit Svensson -
Buchtipp ''Somalia: Piraten, Warlords, Islamisten''Von Krise zu Krise
Rund 20 Jahre lang galt Somalia als gescheiterter Staat und wurde zuletzt von der Schabaab-Miliz kontrolliert. In seinem Buch geht der langjährige Afrika-Korrespondent Marc Engelhardt den komplexen Ursachen für den Zerfall des Landes am Horn von Afrika auf den Grund. Laura Overmeyer hat sein Buch gelesen.
Von Laura Overmeyer -
Politische Krise in BahrainReformer in der Defensive
Zwei Jahre nach dem Beginn der erfolglosen Revolution in Bahrain und der von Saudi-Arabien geführten Intervention in dem Golfstaat halten die Proteste unvermindert an. Ein Ende des Konflikts ist nicht in Sicht, da auch die Führung in Riad dem Reformprogramm des bahrainischen König Hamads enge Grenzen setzt. Von Guido Steinberg
Von Guido Steinberg -
Waffenexporte in die Länder des Arabischen Frühlings
Bis an die Zähne bewaffnet
Nordafrika und der Mittlere Osten (MENA) ist die am stärksten militarisierte Region weltweit: Durchschnittlich fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) werden dort schätzungsweise für Rüstungsgüter ausgegeben. Daran haben auch die Revolutionen nichts geändert.
Von Sheila Mysorekar -
Interview mit Amel Grami
Blockade statt Dialog im Mutterland der Arabellion
Seit Ende 2012 stagniert der demokratische Übergangsprozess in Tunesien. Auf die seit langem versprochene Verfassung warten die Tunesier noch immer. Und der Mord an dem Oppositionellen Chokri Belaïd hat die Polarisierung weiter verschärft. Über die politische Krise Tunesiens sprachen Ute Schaeffer und Loay Mudhoon mit der renommierten Wissenschaftlerin Amel Grami.
Von Ute Schaeffer, Loay Mudhoon
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