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Fünfter Jahrestag 9/11Die Urszene einer globalen Konfrontation
Der 11. September veränderte die Welt. Er markiert einen Einstieg in die Logik der Eskalation. Unsere Generation weiß, wie so etwas beginnt und wie sich so etwas hochschaukelt. Was wir bisher nicht wissen: Wie so etwas aufhört.
Von Robert Misik -
Islamistische Gruppierungen nach 9/11Eine historische Chance zum Aufstieg
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 konnten die gemäßigten islamistischen Gruppen einen Aufschwung verzeichnen, indem sie den Westen zwangen, zwischen moderaten und radikalen Islamisten zu unterscheiden.
Von Slaheddine Jourchi -
Im Schatten des LibanonkriegsVerlierer ist die Demokratie
Der Krieg im Libanon hat vieles verändert, auch die gesellschaftlichen Debatten, die in den letzten Jahren in der arabischen Welt geführt wurden. Insbesondere die Notwendigkeit der Demokratisierung der arabischen Welt ist im aktuellen Diskurs in den Hintergrund getreten.
Von Amr Hamzawy -
Amnestie für islamistische Kämpfer in AlgerienFristverlängerung nicht ausgeschlossen
Ende August endete die Frist für ein Amnestieangebot an radikale Islamisten in Algerien, die bereit sind, ihre Waffen abzulegen. Nur wenige Kämpfer nahmen das Angebot jedoch bisher an.
Von Bernhard Schmid -
Terroristische Anschläge in der Türkei"Freiheitsfalken Kurdistans" gegen Waffenstillstand
Kurz nachdem die PKK dem türkischen Staat ein Waffenstillstandsabkommen angeboten hatte, verübten die "Freiheitsfalken Kurdistans" erneut Terrorakte. Die Anschläge seien Ausdruck der Perspektivlosigkeit der kurdischen Bewegung.
Von Ömer Erzeren -
Das neue Selbstbewusstsein der SchiaEin schiitischer "Krisenbogen" in Nahost
Der politische Machteinfluss der Schia hat durch die anhaltenden Konflikte im Irak und im Libanon in jüngster Vergangenheit weiter zugenommen.
Von Arnold Hottinger -
Wirtschaftliche Entwicklung des SinaiInvestitionen im Sand
Die Regierung in Kairo tut sich schwer mit der wirtschaftlichen Erschließung einer Region, die eigentlich gute Voraussetzungen für Investitionen im Tourismus sowie in der Bau- und Landwirtschaft bietet.
Von Frederik Richter -
Bombenattentate in der TürkeiGratwanderung zwischen Härte und Vernunft
Auf die Terror-Anschläge von Istanbul, Marmaris und Antalya, die von einer Splittergruppe der PKK verübt wurden, muss der türkische Staat mit Besonnenheit reagieren.
Von Baha Güngör -
Repressionswelle in IranIntellektuelle und Zivilgesellschaft im Visier
Je stärker Iran außenpolitisch unter Druck gerät, desto leichter gelingt es der iranischen Staatsführung, die Bevölkerung gegen äußere wie innere Feinde aufzuhetzen. Opfer sind Intellektuelle, Künstler, Journalisten und die Zivilgesellschaft.
Von Bahman Nirumand -
Pakistan und der "Krieg gegen den Terror"Inkonsequente Politik gegenüber Islamisten
Nach dem 11. September 2001 schloss sich Pakistans Präsident Musharraf dem "Krieg gegen den Terror" an. Im Ausland wurde allerdings immer wieder bezweifelt, dass Pakistan es damit ernst meine.
Von Thomas Bärthlein -
Politik und Öl in AserbaidschanZauber der Zahlen
In Aserbaidschan zementieren Milliarden Dollar aus dem Ölgeschäft die Macht des autoritären Präsidenten Ilham Alijew und gefährden den Waffenstillstand mit Armenien.
Von Tobias Asmuth -
Schiitisch-sunnitischer Konflikt im IrakKonfessionelle Zerreißprobe
Der irakische Publizist Hussain al-Mozany führt die Krise im Zweistromland vor allem auf religiöse Einflüsse zurück, die zur Spaltung der Bevölkerung geführt hätten. Eine gemeinsame Identität erscheint ihm nur durch eine Rückbesinnung auf das kulturelle Erbe möglich.
Von Hussain Al-Mozany
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