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US-Sanktionen gegen den IranDie Windmühlen der Mullahs
Mit einer Mischung aus Angst, Spannung und Ungewissheit warten die Iraner auf den 4. November 2018. Dann will Donald Trump seine angekündigten "beispiellosen Sanktionen" genauer definieren. Gleichzeitig nehmen die Spannungen zwischen Iran und Saudi-Arabien immer gefährlichere Wendungen. Von Ali Sadrzadeh
Von Ali Sadrzadeh -
Interview mit dem Nahostexperten Guido SteinbergNiemand will den offenen Konflikt mit Saudi-Arabien
Auch wenn der Fall des verschwundenen saudischen Journalisten Khashoggi schwer wiegt, will keine Regierung einen offenen Konflikt mit den Saudis riskieren. Derweil wachsen die Sorgen von Dissidenten, die aus ihren autoritär regierten Herkunftsländern in den Westen geflohen sind. Darüber sprach Diana Hodali mit Guido Steinberg.
Von Diana Hodali -
Afrikanisch-arabische BeziehungenWind des Wandels
Äthiopien und Eritrea haben ihren jüngsten Freundschaftsvertrag nicht in Addis Abeba oder Asmara besiegelt, sondern in Saudi-Arabien - in Zusammenarbeit mit den Emiraten. Schweißen gemeinsame wirtschaftliche und militärische Interessen die Golfstaaten und das Horn von Afrika künftig stärker zusammen? Von Sella Oneko
Von Sella Oneko -
Regierungskrise in TunesienDen Konsens aufgekündigt
Durch den Bruch mit der Ennahda-Partei verschärft Tunesiens Präsident Beji Caid Essebsi die seit Monaten anhaltenden politischen Spannungen, die das Land vor dem Hintergrund gravierender wirtschaftlicher und sozialer Probleme durchlebt. Über die Hintergründe informiert der tunesische Journalist Ismael Dbara.
Von Ismail Dbara -
Schicksal des saudischen Journalisten KhashoggiDrohende diplomatische Eskalation
Sollte der Journalist Jamal Khashoggi gekidnappt oder gar ermordet worden sein, wäre dies eine gefährliche Eskalation im Feldzug der saudischen Regierung gegen ihre Kritiker. Der Westen sollte ähnlich entschieden reagieren wie gegenüber Moskau nach den Geschehnissen in Salisbury, fordert Guido Steinberg.
Von Guido Steinberg -
Autoritärer Wandel in der TürkeiDer Ein-Mann-Staat
Recep Tayyip Erdoğan ist seit Juni Staatspräsident im neuen Präsidialsystem der Türkei, das ihm riesige Macht verleiht. Doch das Land befindet sich in einer veritablen Wirtschaftskrise. Erdoğan steht mit dem Rücken zur Wand. Eine Analyse von Timur Tinç
Von Timur Tinç -
Gründung der Vereinigung "Juden in der AfD"Nur Mittel zum Zweck
Ausgerechnet die AfD, die mit Antisemitismus Schlagzeilen macht, soll für Juden attraktiv sein? Juden in Deutschland sollten auf keinen Fall die Nähe der Rechtspopulisten suchen, sondern sich um ein Bündnis mit anderen bedrohten Minderheiten bemühen, meint der Publizist Armin Langer in seinem Kommentar.
Von Armin Langer -
Bürgerkrieg in LibyenJeder gegen jeden
Libyen, das ist ein politisches Chaos, das sich von außen kaum mehr verstehen lässt. Zwei Regierungen, eine im Westen und eine im Osten, kämpfen um die Macht. Selbst innerhalb der Machtblöcke gibt es militärische Auseinandersetzungen unterschiedlicher Milizen. Von Karim El-Gawhary
Von Karim El-Gawhary -
Interview mit dem Islamismus-Experten Hassan Abu HaniehZeit für umfassende Strategien im Anti-Terror-Kampf
Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 sind 17 Jahre vergangen. Inwiefern spüren wir ihre Auswirkungen auf die internationale Politik noch heute? Antworten des jordanischen Islamismus-Experten Hassan Abu Hanieh im Gespräch mit Ouifaq Benkiran
Von Ouifaq Benkiran -
Der Aufstand der Jungen im Irak"Wenn nichts passiert, machen wir weiter!"
Seit Monaten toben im Irak heftige Demonstrationen gegen die politische Elite des Landes. Die bisherige Bilanz: 15 Tote und 120 Verletzte. Ein Ortsbesuch in Basra, wo sich der Funke des Protests entzündete und rasch auf den gesamten Süden des Landes bis nach Bagdad ausbreitete. Von Birgit Svensson
Von Birgit Svensson -
25 Jahre Osloer AbkommenAls Oslo den Nahost-Friedensprozess anschob
25 Jahre ist es her, dass Israelis und Palästinenser das Osloer Friedensabkommen unterzeichneten. Viele Norweger feiern den Vermittlungserfolg heute noch - dabei konnte Norwegen von Anfang an kein neutraler Mittler sein. Von Diana Hodali
Von Diana Hodali -
Massenhinrichtungen im Iran vor 30 JahrenEin dunkles Kapitel der iranischen Geschichte
Im Sommer 1988 erließ Ayatollah Ruhollah Khomeini ein Dekret, mit dem Tausende politische Häftlinge zum Tode verurteilt wurden. Monireh Baradaran war in dieser Zeit als linke Aktivistin im Gefängnis und erlebte, wie ihre Zellengenossinnen zur Hinrichtung abgeholt wurden. Mit ihr sprach Farhad Payar.
Von Farhad Payar
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Postmoderner Abgesang