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Pressefreiheit in der TürkeiInterview mit Can Dündar: "Eine Form von Hexenjagd in der Türkei"
Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat Can Dündar persönlich angezeigt. Im Mai ist der türkische Journalist wegen Geheimnisverrats verurteilt worden. Noch vor dem Putsch hat er das Land verlassen. Erdogans Vorgehen gegen die Opposition sieht er als Hexenjagd. Mit ihm sprach Andreas Heimann.
Von Andreas Heimann -
Reform des Staatsangehörigkeitsrechts in AlgerienTauziehen um die Identität
Im vergangenen Juli verabschiedete das algerische Kabinett ein umstrittenes Gesetz, wonach nur diejenigen Algerier in höchste staatliche Ämter gewählt werden können, die ausschließlich über die algerische Staatsbürgerschaft verfügen. Einzelheiten von Federica Zoja
Von Federica Zoja -
KaschmirkonfliktNeue alte Frontstellung
Nach dem jüngsten Anschlag auf eine indische Militärbasis in Kaschmir stehen die Zeichen zwischen Indien und Pakistan erneut auf Sturm: Die indische Regierung will nun das islamische Nachbarland isolieren. Einzelheiten von Ronald Meinardus aus Neu Delhi
Von Ronald Meinardus -
Warum arabische Demokratie-Aktivisten keine Chance mehr habenDie vergessenen Helden vom Tahrir-Platz
Ägyptens Aktivisten waren einst die Helden vom Tahrir-Platz. Doch heute hat die Welt sie vergessen - und mit ihnen alle anderen arabischen Demokraten. Ein fatales Signal an jene politischen und religiösen Hardliner, den Druck auf die demokratischen Kräfte noch weiter zu erhöhen. Von Mey Dudin
Von Mey Dudin -
Öl und Entwicklung im Mittleren und Nahen OstenFluch und Segen
Als arme Länder anfingen, Erdöl zu fördern, glaubten sie, den Schlüssel zu Wirtschaftswachstum und Wohlstand in der Hand zu halten. Seither reißt die wissenschaftliche Debatte über die Wirkungen des Ressourcenreichtums auf die Förderländer nicht ab. Von Nassir Djafari
Von Nassir Djafari -
Ahmad Schah MassoudAfghanistans Kalter Krieger
Am 9. September jährte sich Ahmad Schah Massouds Todestag zum fünfzehnten Mal. Nicht nur in seiner Heimat, sondern auch im Westen wird er als Kriegsheld verehrt. Erstaunlich, kann man ihn doch - genau wie alle anderen afghanischen Warlords - mit Fug und Recht als Kriegsverbrecher bezeichnen. Von Emran Feroz
Von Emran Feroz -
Bürgerkrieg in SyrienDas Ende eines Traumes
In Daraja, einem Ort südwestlich von Damaskus, hat Assad gesiegt. Nach vier Jahren Dauerbombardierung und Aushungern haben die letzten 8.000 Bewohner kapituliert und ihrer Umsiedelung durch das Regime zugestimmt. Kristin Helberg über die Hintergründe
Von Kristin Helberg -
Türkische Großoffensive in NordsyrienUnkalkulierbare militärische Abenteuer
Mit dem Einmarsch in Syrien will Ankara IS-Terroristen vom eigenen Territorium fernhalten und kurdische Gebietsgewinne verhindern. Gegen diese Doppelstrategie wird in der Türkei neben Zustimmung auch Kritik laut. Von Andreas Gorzewski
Von Andreas Gorzewski -
Politische Gewalt in PakistanDer Feind im Innern
Die Welle der Gewalt in Pakistan reißt nicht ab, wie der jüngste Bombenanschlag in Quetta verdeutlicht. Pakistans Generäle machen dafür militante Gruppen aus Afghanistan verantwortlich. Doch einseitige Schuldzuweisungen helfen nicht, das komplizierte Verhältnis zu Pakistans Nachbarn zu lösen, meint James M. Dorsey.
Von James M. Dorsey -
Kampf gegen die Taliban in AfghanistanDie ungebrochene Macht der Milizen und Warlords
Die Milizen der Warlords in Afghanistan spielen seit jeher eine zweifelhafte Rolle. Doch die Regierung in Kabul setzt auf sie als Verbündete im Kampf gegen die Taliban – eine Strategie, mit der jedoch genau das Gegenteil erreicht wird. Informationen von Emran Feroz
Von Emran Feroz -
Ägypten und der Internationale WährungsfondsWird der IWF-Kredit zur vertanen Chance?
Bei der Aushandlung des IWF-Kreditabkommens mit Ägypten ist die Chance vertan worden, politische Reformen einzufordern. Ohne diese wird das Land nicht zu langfristiger wirtschaftlicher Stabilität zurückfinden.
Von Stephan Roll, Matthias Sailer -
Wirtschafts- und Währungskrise in ÄgyptenIm ökonomischen Teufelskreis
Die Regierung in Kairo hat sich jüngst mit dem IWF auf ein zwölf Milliarden US-Dollar schweres Kreditpaket geeinigt. Doch ist dieser Deal die richtige Antwort auf die gravierenden ökonomischen Probleme des Landes? Darüber sprach Sofian Philip Naceur mit Amr Adly, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Carnegie Middle East Center in Beirut.
Von Sofian Philip Naceur
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