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IS-Anschläge in Paris und BrüsselStrippenzieher des Terrors in Europa
Die meisten der jüngst gefassten IS-Terroristen sind EU-Bürger, Rückkehrer aus dem Dschihad in Syrien und dem Irak. Seit dem Attentat auf die französische Satirezeitung "Charlie Hebdo" im Januar 2014, hat sich die dschihadistische Internationale mehr und mehr Europa ins Visier genommen. Hintergründe von Birgit Svensson
Von Birgit Svensson -
Deutsch-ägyptische PolizeikooperationBeihilfe zur Repression?
Der Abschluss eines ägyptisch-deutschen Sicherheitsabkommens steht kurz bevor, bestätigte Bundesinnenminister de Mazière nach seiner jüngsten Kairo-Reise. Doch ist das für systematische Menschenrechtsverstöße verantwortliche Innenministerium in Kairo ein angemessener Partner Berlins im Anti-Terror-Kampf? Von Sofian Philip Naceur
Von Sofian Philip Naceur -
Arabische Reaktionen auf die Rückeroberung PalmyrasFalsches Spiel
In die Freude über die Rückeroberung von Palmyra mischt sich einige Bitterkeit: Mit Schuldzuweisungen und Unterstellungen nutzen die Kriegsparteien die Zerstörung zu Propagandazwecken.
Von Joseph Croitoru -
Globale Strategien im Kampf gegen den TerrorismusDie Quellen des Extremismus austrocknen
Ein Grund für den Terror ist eine aus den Fugen geratene internationale Ordnung, die auf die Krisen dieser Welt nicht mehr angemessen reagiert, meint der syrische Publizist Mohammed Dibou. Sowohl "nationale" als auch "kontinentale" Maßnahmen sind offenkundig ungeeignet, die eigenen Bürger zu schützen.
Von Mohammed Dibou -
Terrorangriffe in BrüsselDer Kampf um was?
Kultur, Religion – oder lediglich Politik? Die jüngsten Terrorangriffe gegen eine weitere europäische Hauptstadt in weniger als einem Jahr erschüttern die Politik weltweit in ihren Grundfesten. Spielen wir dem IS in die Hände? Antworten von Hakim Khatib
Von Hakim Khatib -
Nach den IS-Terroranschlägen in BrüsselEliminierung der Grauzone
Nun wird wieder allerorten kommentiert, dass die brutalen Attentate in Brüssel ein Anschlag auf die westliche Lebensweise und Freiheit seien. Derweil ist die Strategie und Taktik des sogenannten "Islamischen Staates" weit ausgefeilter, als so mancher Post-Anschlags-Kommentar. Von Karim El-Gawhary
Von Karim El-Gawhary -
Ägyptisch-saudisches VerhältnisEnde der Großzügigkeit
Saudi-Arabien unterstützte Ägyptens Wirtschaft in den vergangenen Jahren mit Milliardensummen. Allerdings scheint sich das bilaterale Verhältnis unter dem neuen saudischen König Salman abzukühlen. Eine Analyse von Sebastian Sons
Von Sebastian Sons -
Russischer Teilabzug aus SyrienEin Signal an Assad
Der Teilabzug der russischen Streitkräfte aus Syrien sei ein klares Signal an Machthaber Assad, endlich ernsthaft mit der Opposition zu verhandeln, meint Loay Mudhoon in seinem Kommentar. Dem Westen habe Putin deutlich gemacht, dass eine politische Lösung in Syrien gegen den Willen Moskaus nicht möglich sei.
Von Loay Mudhoon -
Interview mit Asiem El Difraoui zu den Anschlägen in Brüssel"Wir haben die Dschihadisten unterschätzt"
Um Dschihadismus effektiv zu bekämpfen muss die europäische Kooperation massiv verstärkt werden. Und Europa muss die Länder im südlichen Mittelmeerraum unterstützen, meint der Politologe Asiem El Difraoui im Gespräch mit Adelheid Feilcke.
Von Adelheid Feilcke -
Kurdenkonflikt im Südosten der TürkeiIn den Ruinen von Cizre
Die Einwohner von Cizre kehren langsam wieder zurück. Regierungstruppen und kurdische Kämpfer lieferten sich hier erbitterte Kämpfe. Aus der Stadt im Südosten der Türkei berichten Tom Stevenson und Murat Bayram.
Von Tom Stevenson, Murat Bayram -
Medien in der TürkeiKeine Freiheit, keine Presse
Die systematische Maßregelung von Medien, die über Erdoğan kritisch berichten, geht mit der Stürmung des Redaktionsgebäudes der Zeitung "Zaman" unbeirrt weiter. Angesichts der international verhaltenen Kritik fürchten viele, dass die Lichter für die unabhängigen Medien des Landes bald ganz ausgehen könnten. Von Dorian Jones aus Istanbul
Von Dorian Jones -
Debatte EU-Türkei-DealDie Alternative heißt Idomeni
Statt Merkel als "Umfallerin" zu schmähen sollten alle, denen das Los der Flüchtlinge am Herzen liegt, lieber dafür stark machen, dass ihr Plan realisiert wird. Sonst setzt sich nämlich in Europa das Modell Victor Orbàn durch. Dessen Folgen sieht man jetzt schon. Ein Kommentar von Daniel Bax
Von Daniel Bax
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