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Gärten im IslamEine Tradition zum Schutz für die Umwelt?
Der Orient war – jedenfalls in Spätantike und Mittelalter – für seine Gartenbaukunst berühmt. Doch heute ist die orientalische Gartenkunst durch Verstädterung und Bevölkerungswachstum bedroht, bietet aber zugleich zahlreiche Anknüpfungspunkte für einen sinnvollen Umgang mit der Natur in der Zukunft. Von Eckhart Ehlers
Von Eckhart Ehlers -
Karim El-Gawhary: "Frauenpower auf Arabisch"Jenseits von Klischees und Kopftuchdebatte
Starke arabische Frauen – der Journalist Karim El-Gawhary gibt ihnen in seinem neuen Buch ein Gesicht und eine Stimme. Facettenreich, erhellend, unterhaltsam, emotional berührend und definitiv lesenswert, meint Martina Sabra.
Von Martina Sabra -
Menschenrechtsaktivistin Razan Zeitouneh entführtSyriens furchtlose Dissidentin
Seit zwei Jahrzehnten kämpft die Sacharow-Preisträgerin, Anwältin und Leiterin des "Syrischen Zentrums zur Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen" unermüdlich gegen die Assad-Diktatur. Vor kurzem wurde sie zusammen mit drei weiteren Aktivisten in Syrien verschleppt. Einzelheiten von Albert Kadir
Von Albert Kadir -
Bildung in LibyenGaddafi ausradieren
Geschichte sollte für die Menschen eine Quelle der Inspiration sein, um die Zukunft aufzubauen. Dafür braucht man Geschichtsbücher, die akkurat und objektiv sind, damit Schulkinder ohne Zerrbilder die Geschichte ihres Landes lernen können. Libyen ist jedoch ein schwieriger Fall, meint Reda Fhelboom.
Von Reda Fhelboom -
Hochschulwesen in AfghanistanBildung für Fortschritt in Afghanistan
Das afghanische Hochschulsystem hat sich seit dem Ende des Taliban-Regimes 2001 deutlich verbessert. Deutsche Stipendien sollen helfen, diese Entwicklung weiterzuführen. Hintergründe von Waslat Hasrat-Nazimi
Von Waslat Hasrat-Nazimi -
Muslimische Bestattungen in DeutschlandJenseits der alten Heimat
Noch immer werden rund 90 Prozent der muslimischen Migranten in ihren Herkunftsländern beigesetzt. Doch mittlerweile richten sich vermehrt Länder und Kommunen auch nach den religiösen Bedürfnissen ihrer muslimischen Bürger und richten Grabfelder für islamische Bestattungen ein. Von Canan Topçu
Von Canan Topçu -
Interview mit Arabistin Angelika Neuwirth"Die Behauptung, dem Islam fehle die Aufklärung, ist ein uraltes Klischee"
Die Behauptung, dem Islam fehle die Aufklärung, ist ein uraltes Klischee, meint die Berliner Arabistik-Professorin und Islamwissenschaftlerin Angelika Neuwirth. Der Stolz auf die Aufklärung verleite immer wieder dazu, die westliche Kultur der islamischen als überlegen darzustellen. Mit Neuwirth sprachen Anna Alvi und Alia Hübsch.
Von Anna Alvi, Alia Hübsch -
Streit um den Islam-Theologen Mouhanad KhorchideWer prägt die Islamische Theologie in Deutschland?
Ein unveröffentlichtes Gutachten des Koordinationsrates der Muslime (KRM) kritisiert den Münsteraner Theologen Mouhanad Khorchide scharf. Es wirft ihm vor, seine "Verpflichtung der Bekenntnisgebundenheit" gebrochen zu haben. Jan Kuhlmann informiert.
Von Jan Kuhlmann -
Interview mit der Migrationsexpertin Rita Süssmuth"Mit Vielfalt umgehen lernen"
Wenn sich in den nächsten Jahren nichts an der Einwanderungspolitik ändert, wird sich die europäische Bevölkerung nach 2025 drastisch verringern. Annika Zeitler sprach mit der Migrationsexpertin und ehemaligen Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth.
Von Annika Zeitler -
Debatten über den Euro-IslamVermintes Gelände
Der Begriff Euro-Islam sorgt für Kontroversen. Für die einen verkörpert er die Erlösung des Islam von allem, was als rückwärtsgewandt wahrgenommen wird. Die anderen befürchten, der europäische Islam sei eine Art gezähmter Staatsislam, der sich bis zur Selbstaufgabe angepasst habe. Von Claudia Mende
Von Claudia Mende -
Islamophobie und Rassismus in FrankreichErschreckende Gleichgültigkeit
In Frankreich haben Angriffe auf muslimische Einrichtungen zugenommen. Vor kurzem wurde die Große Moschee in Paris mit Parolen beschmiert. Islamophobie und Fremdenfeindlichkeit spiegeln sich zunehmend auch im öffentlichen Diskurs wider. Bernhard Schmid informiert.
Von Bernhard Schmid -
Interview mit Irena SteinfeldErstmals Ägypter als "Gerechter unter den Völkern"
Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem hat Mohamed Helmy posthum den Titel eines "Gerechten unter den Völkern" verliehen. Damit würdigt sie den selbstlosen Einsatz des Berliner Arztes, der 1942 die Jüdin Anna Boros versteckt hatte und ihr bis zum Kriegsende Unterschlupf gewährte. Darüber sprach Igal Avidan mit Irena Steinfeld, Leiterin der Abteilung für Gerechte unter den Völkern in Yad Vashem.
Von Igal Avidan
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