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Österreichs Bundespräsident und die Islamophobie-DebatteEin Zeichen der Solidarität und des Mutes
Mit seinen kritischen Äußerungen über die grassierende Angst vor dem Islam in seinem Land setzt Österreichs neuer Bundespräsident Van der Bellen ein wichtiges Signal gegen den in Europa wieder salonfähig gewordenen Rassismus und gegen die Stigmatisierung von Muslimen, meint Farid Hafez.
Von Farid Hafez -
Bildung in AfghanistanMädchen durchbrechen Cyber-Grenzen
In Afghanistan haben zwei Schwestern eine digitale Revolution im Kleinen gestartet, indem sie Mädchen das Programmieren beibringen und sie fit für die Arbeit am Computer machen. Einzelheiten von Jennifer Collins und Storay Karimi
Von Jennifer Collins, Storay Karimi -
Interview mit Imam Benjamin Idriz"Wir müssen die Überlieferung hinterfragen"
Für Muslime ist es nicht nur erlaubt, kritische Fragen an die Theologie zu stellen. Es ist sogar notwendig, denn die Meinungen der Gelehrten verstellen den Blick auf den Koran, sagt Benjamin Idriz, Imam der Moschee im oberbayrischen Penzberg, im Gespräch mit Claudia Mende.
Von Claudia Mende -
Internationale Friedenskonferenz an der Al-Azhar UniversitätWenn die Karten neu gemischt werden
Die Al-Azhar Universität in Kairo hatte eine internationale Friedenskonferenz mit Papst Franziskus als Hauptattraktion zu Gast. Die älteste aller sunnitischen Universitäten sucht ihren Platz in der islamischen Welt. Von Alexander Görlach
Von Alexander Görlach -
Interview mit der Salafismus-Forscherin Nina Käsehage"Nicht alle Dschihadisten sind gleich"
Die Religionswissenschaftlerin Nina Käsehage hat 175 Interviews mit Salafisten in Europa geführt und dabei tiefe Einblicke in ihr Denken gewonnen. Im Gespräch mit Diana Hodali erklärt sie, es sei bedauerlich, dass man alle Salafisten über einen Kamm schert.
Von Diana Hodali -
Sex-Tourismus in ÄgyptenBraut für einen Sommer
In Ägypten heiraten reiche Golf-Araber junge Mädchen für wenige Wochen – eine legale Form der Prostitution.
Von Elisabeth Lehmann, Eva Plesner, Flemming Weiß-Andersen -
Soziale Krise in AlgerienDie abgehängte Mittelschicht
Algeriens Parlamentswahl wird in der Bevölkerung mit Gleichgültigkeit goutiert. Kaum jemand macht sich Hoffnungen auf die Lösung sozialer Probleme durch die diskreditierte politische Klasse. Beobachtungen aus Algier und Oran von Sofian Philip Naceur
Von Sofian Philip Naceur -
Erste Frauenmoschee in KopenhagenDer Ruf der Muezzina in der Tradition des Propheten
In Europas erster Frauenmoschee in Kopenhagen finden regelmäßig Freitagsgebete statt. Aktuell steht die Eröffnung einer islamischen Akademie kurz bevor, an der künftig Imaminnen für Dänemark ausgebildet werden sollen – ein Novum. Aus Kopenhagen berichtet Ulrike Hummel.
Von Ulrike Hummel -
Islam in GriechenlandEine Moschee für Athen
Bislang mussten Muslime, die in der griechischen Hauptstadt leben, in privaten Räumen beten. Voraussichtlich im Mai soll die erste offizielle Moschee eröffnet werden – nach einer jahrzehntelangen Hinhaltetaktik des christlich-orthodoxen Landes. Aus Athen berichtet Mey Dudin.
Von Mey Dudin -
Neue Debatte über Integration in DeutschlandMigranten unter Anpassungsdruck
Was bedeutet Integration? Und welches Maß an Loyalität darf eine Gesellschaft von Migranten verlangen? Über diese Fragen wird wieder heftig diskutiert - vor allem nach dem Referendum in der Türkei. Wer von Zugewanderten ausschließlich eine Anpassung an die Mehrheitsgesellschaft erwartet, heizt Konflikte an, meint Claudia Mende.
Von Claudia Mende -
Mustafa Akyol: "The Islamic Jesus"Brückenbauen zwischen den Religionen
In seinem neuen Buch "Der islamische Jesus: Wie der König der Juden zum muslimischen Propheten wurde" setzt sich der türkische Journalist Mustafa Akyol implizit für eine Reform des Islam ein, indem er die außergewöhnlichen Möglichkeiten des Einflusses herausstellt, den Jesus auf die Welt hatte. Lucy James hat das Buch gelesen.
Von Lucy James -
Interview mit dem libanesischen Journalisten Hazem SaghiehSchoßhunde statt Wachhunde
In der arabischen Welt sind die Medien keine vierte Gewalt, sondern Handlanger von Oligarchen und Despoten, sagt Hazem Saghieh. Im Gespräch mit Kai Schnier erklärt er, warum er sich selbst zensieren muss und weshalb er glaubt, dass der Journalismus zwischen Rabat und Riad nicht als Motor für politischen Wandel taugt.
Von Kai Schnier
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