Politik
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Israels Wirtschaftswissenschaftler Shir HeverÖkonomie der Disparitäten
In seinem Buch "Die politische Ökonomie der israelischen Besatzung" analysiert der israelische Wirtschaftswissenschaftler Shir Hever den Zusammenhang von Ökonomie und Friedensprozess im Nahen Osten. Martina Sabra hat das Buch gelesen und sich mit Shir Hever unterhalten.
Von Martina Sabra -
Atomverhandlungen mit dem IranNetanjahu in der diplomatischen Sackgasse
Israels Regierungschef hat das sich abzeichnende Rahmenabkommen mit dem Iran über das Atomprogramm Teherans scharf kritisiert. Er ist überzeugt, dass es Israels Sicherheit bedroht. Zu Unrecht, meint Bettina Marx.
Von Bettina Marx -
Nader Othman, Vize-Premier der syrischen Interimsregierung"Die Menschen wollen Profis, keine Facebook-Helden"
Die Nationale Koalition der syrischen Revolutions- und Oppositionskräfte und die ihr unterstellte Interimsregierung stehen international in der Kritik. Sie gelten als ineffektiv, zerstritten und ohne Rückhalt in Syrien. Kristin Helberg sprach mit Nader Othman, dem Vize-Premier der Interimsregierung, über gewählte Provinzräte und warum Syrien jetzt Ingenieure statt Helden braucht.
Von Kristin Helberg -
Tunesiens JustizStückwerk statt Reform
Die Reform der tunesischen Justiz kommt seit dem politischen Umbruch von 2011 nicht voran. Doch laut Verfassung, die vor einem Jahr verabschiedet wurde, sind künftig neue Institutionen vorgesehen. Das Verfassungsgericht wird schon bald eine Mammutaufgabe vor sich haben. Von Sarah Mersch
Von Sarah Mersch -
Radikal-islamistische Gruppen in TunesienDschihad tunesischer Machart
Der öffentlichkeitswirksame Anschlag auf das Nationalmuseum in Tunis wirft ein Schlaglicht auf das radikal-islamistische Netzwerk Tunesiens, das sich seit dem Sturz des Ben-Ali-Regimes im Januar 2011 herausgebildet hat. Eine Bestandsaufnahme von Hanspeter Mattes vom Giga-Institut für Nahost-Studien
Von Hanspeter Mattes -
Atomverhandlungen mit dem IranEin lang erhoffter Durchbruch
Die nach zähen Verhandlungen in Lausanne erreichte Rahmenvereinbarung zum iranischen Atomprogramm ist deutlich konkreter und weitreichender als zuletzt erwartet. Der Iran hat drastische Einschnitte bei der Urananreicherung zugesagt und auch bei der Laufzeit des geplanten Abkommens und dem Zeitplan zur Aufhebung der Sanktionen deutlich nachgegeben. Von Ulrich von Schwerin
Von Ulrich von Schwerin -
Historische Lektionen aus der Jemen-KriseAuf dem Weg zum Stellvertreterkrieg?
Wer die undurchsichtige Politik im Jemen verstehen will, sollte einen Blick auf die Geschichte werfen. Denn sie lehrt uns einiges über die aktuelle regionale Politik auf der Arabischen Halbinsel. Vieles, was wir zur Erklärung der saudischen Luftangriffe im Jemen heranziehen, könnte sich als Täuschung erweisen. Von Elham Manea
Von Elham Manea -
Saudi-Arabien und der JemenkonfliktSchuss nach hinten
Die Verantwortung für den Siegeszug der Huthi-Miliz im Jemen trägt vor allem Saudi-Arabien. Tatenlos hatte die sunnitische Führungsmacht der Golfstaaten zugesehen, wie sich buchstäblich vor ihrer Haustür ein schiitisches Gegengewicht bildet und die Tür für Teheran öffnet. Von Birgit Svensson
Von Birgit Svensson -
Krise im JemenDer Jemen und die Büchse der Pandora
Beinahe stündlich verschlechtert sich die Lage im Jemen. Die saudischen Luftangriffe heizen den Konflikt weiter an. Es droht die Destabilisierung einer ganzen Region, schreibt der politische Analyst und "Economist"-Journalist Adam Baron.
Von Adam Baron -
Iranische AußenpolitikIran, Assad und der endlose Krieg
Ein Nuklear-Abkommen mit dem Iran könnte auch Hoffnung für eine Beilegung des Syrienkonflikts bedeuten. Ein Essay von Charlotte Wiedemann
Von Charlotte Wiedemann -
Interview mit Rami G. KhouriDie Fragmentierung der arabischen Welt
Der palästinensisch-jordanische Politikwissenschaftler und Publizist Rami G. Khouri sieht Zusammenhänge zwischen dem zunehmenden religiösen Fanatismus und dem Wiedererstarken der alten Eliten nach der Arabellion. Im Interview mit Juliane Metzker blickt er auf vier Jahre Transformation, Stagnation und Instabilität in den arabischen Staaten zurück.
Von Juliane Metzker -
Nach dem Anschlag auf das Bardo-MuseumTunesiens schwerste Stunde
Der Anschlag auf das Bardo-Museum stellt die junge Demokratie Tunesiens vor eine Zerreißprobe. Konservative Kräfte fordern ein rigides Durchgreifen gegen Islamisten und drohen damit, Freiheiten und Grundrechte einzuschränken. Dabei gerät die Suche nach den eigentlichen Ursachen für den Terror immer mehr aus dem Blick - mit verheerenden Folgen, wie Ilyas Saliba berichtet.
Von Ilyas Saliba
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Gefangen in einem System der Gender-Apartheid
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Maßgeschneidert für westliche Kritiker
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Das Verdeckte offenlegen